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Schweiz: AKW Mitarbeiter wollen Feuerlöscher anbringen - das hat ungeahnte Folgen

In der Schweiz wird derzeit rege über einen Vorfall im AKW Leibstadt diskutiert, den dortige Mitarbeiter zu verantworten haben.

Diese wollten Feuerlöscher anbringen, durchbohrten dabei jedoch eine wichtige Schutzwand. Als wäre dies nicht schlimm genug, bemerkten sie die Löcher nicht einmal.

Erst bei einer späteren Kontrolle fiel die kuriose Panne auf. Zwar wurden die Löcher provisorisch verschlossen. Doch werden die Löcher nicht in den nächsten Tagen endgültig verschlossen, muss das AKW sogar abgeschaltet werden.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mitarbeiter, AKW, Feuerlöscher
Quelle: blick.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2014 10:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+18 | -26
 
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Die AKW-Gegner würden auch dann eine Abschaltung fordern, wenn der Fensterputzer von der Leiter fällt. Denen ist jedes Mittel recht um zu protestieren.
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08.07.2014 10:56 Uhr von HolgerM
 
+39 | -3
 
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Ich mache mir Gedanken zu den Löchern, ich meine wie tief hat der gute Mann gebohrt? Der wollte doch nur einen Feuerlöscher anbringen. Ich gehe mal von 5cm bis max! 10cm.

Was sind das für "Schutzwände" die so dünn sind?
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08.07.2014 11:09 Uhr von Perisecor
 
+11 | -5
 
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@ HolgerM

Das sind die äußersten von mehreren Schutzwänden - stell dir eine Zwiebel vor, bei der du die äußere braune Schicht durchbohrt hättest.
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08.07.2014 11:13 Uhr von FadingMoon
 
+11 | -4
 
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Die Abschaltung hätte vermutlich nur einen bürokratischen Grund. Bei den Sicherheitsvorschriften eines AKW´s gilt vermutlich sogar der Zaun drumherum als "Schutzwand" und muss bei einem Defekt sofort repariert werden, damit das AKW weiter betrieben werden darf. Ich bezweifle, dass man ein AKW ernsthaft schädigen kann, wenn man ein paar Löcher in egal welche Wand bohrt.
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08.07.2014 12:03 Uhr von robomat
 
+3 | -2
 
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Der Hammer für das Kraftwerk habe ich früher geschweißt sind jetzt nur noch Idioten dort?????
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08.07.2014 12:19 Uhr von Raptor667
 
+14 | -0
 
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hier ein Bild von einem der Mitarbeiter:

http://upload.wikimedia.org/...
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08.07.2014 12:22 Uhr von CunninLynguist
 
+7 | -0
 
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Homer? bist du es?!
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08.07.2014 12:28 Uhr von rheih
 
+5 | -0
 
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Quelle = "Die Bohrungen sind wanddurchdringend und stellen somit eine Beschädigung des Primärcontainments dar", schreibt das Ensi. Die Containment-Wand in Leibstadt ist 3,8 Zentimeter dick.
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08.07.2014 12:33 Uhr von Raptor667
 
+1 | -5
 
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3,8cm? Da bietet mein Bad mit den 11,5 Kalksandstein ja mehr Schutz als diese Pappwand.
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08.07.2014 12:33 Uhr von CoolTime
 
+5 | -2
 
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Ich will mal zusammenfassen:

Ein AKW sollte einen Flugzeugabsturz oder Sprengstoff Angriff standhalten können (laut Vorschrift). Aber so kleine Löcher gefährden den Betrieb? Also Bohrmaschine 1, Flugzeug 0.
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08.07.2014 13:05 Uhr von PrinzAufLinse
 
+3 | -0
 
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Homer@Work
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08.07.2014 15:17 Uhr von IRONnick
 
+1 | -0
 
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Wahrscheinlich wars die Brennelement-Wand :-)
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08.07.2014 17:11 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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da war sicher Homer Simpson am Werk^^ da hatten wir ja Glück das es nicht gleich geknallt hat.
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08.07.2014 19:54 Uhr von generalviper
 
+4 | -1
 
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"Die AKW-Gegner würden auch dann eine Abschaltung fordern, wenn der Fensterputzer von der Leiter fällt. Denen ist jedes Mittel recht um zu protestieren. "

Den meisten AKW Gegnern geht es eher darum, dass wenn in Deutschland mal so ein kleiner GAU entsteht, Deutschland ein Entwicklungsland ist.
Die Kosten für einen GAU in Deutschland bzw nahe der Grenze sind bis heute nicht geschätzt, allerdings weigert sich bis heute jede Versicherung, einen GAU in Deutschland abzusichern.

Sowohl Tschernobyl (Dummheit gepaart mit menschlichem Versagen) aus auch Fukushima (prächtige Lage gepaart mit dummer Planung) haben gezeigt, dass es eben keine Sicherheit gibt.

Zudem ist Atomkraft weder billig noch umweltschonend.
Den in der derzeitigen Stromrechnung ist weder die Entsorgung des Brennmaterials berechnet (dies wird über Steuern bezahlt) noch die Demontage des Kraftwerkes.

Und zum Thema Umweltschutz sprechen wir gerade doch mal über das tolle "Endlager" Asse, wo die Fässer lustig vor sich hinrosten, oder aber über Länder, wo das Uran abgebaut wird, welches übrigens auch eine endliche Resource ist.

Jeder in Deutschland ist der Meinung, Ökostrom wäre zu teuer und würde uns schaden. Ehrlich gesagt ist es traurig, dass wir so denken. Lieber ein paar Euro sparen und eine Stromerzeugung nutzen, die wir weder beherrschen noch die Folgen abschätzen können, als mehr zu zahlen, und sicher zu leben.

Komische Welt...
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08.07.2014 21:29 Uhr von tom_bola
 
+0 | -1
 
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In Japan braucht es einen Tsunami, in der Schweiz reichen die Schweizer.

Nicht so ernstnehmen.
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08.07.2014 21:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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@generalviper
Wenn wir alles mit Ökostrom versorgen möchten, brauchen wir ein Überangebot von Öko-Kraftwerken, da eben nicht in jedem Bundesland konstant die Sonne scheint oder der Wind weht. Es muss soviel da sein, dass es auch an windstillen Tagen reicht.

Das Problem ist aber, dass jeder Ökostrom-Hersteller einen garantierten Abnahmepreis hat, auch wenn er an guten Tagen völlig überflüssigen Strom in das prall gefüllte Netz speist. Hätten wir nur noch Ökostrom, mit garantierte Abnahme, würde dein Monatsgehalt nicht mehr ausreichen um abends zu kochen.
Und wenn man den Erzeugern die Abnahme nicht garantiert, lohnt sich der Bau nicht mehr.
Hierfür fehlt jede Lösung.
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08.07.2014 22:48 Uhr von neisi
 
+0 | -0
 
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Die billige Hilfskraft nur da Bohren wo Cheffe sagt, aber wenn die im Kontrollraum nicht mal merken, dass da jemand unkontrolliert rumbohrt, also dann bekommen auch die Befürworter Angst...
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08.07.2014 23:04 Uhr von generalviper
 
+2 | -0
 
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"Und wenn man den Erzeugern die Abnahme nicht garantiert, lohnt sich der Bau nicht mehr. "

KEIN Energieerzeuger hätte jemals ohne die aberwitzigen Subventionen ein Atomkraftwerk gebaut. Somit ist dieses Argument mehr als fadenscheinig.

Wir loben uns als kreatives und innovatives Land der Denker. Es gibt mit Sicherheit genug Lösungen, die zwar vlt am Anfang sehr viel Kosten, aber nachhaltig genug wären, um das alles in den Griff zu bekommen.

Warum nicht den Ökostrom in Verbindung mit Elektrolyse nutzen um Wasserstoff herzustellen, und damit wieder Kraftwerke zu betreiben? Ja zu teuer und ineffektiv. Zurzeit.

Es gäbe viele Möglichkeiten, die aber weder richtig erforscht noch genutzt werden. Natürlich ist ein Umbruch erst einmal teuer, vor allem ohne ein Konzept, so wie es momentan versucht wird.

Doch deswegen den Atomstrom befürworten? Da frage ich mich jedesmal, warum wir den Leuten, welche pro Atomstrom sind, nicht ihren jährlichen Atommüll in den Keller stellen dürfen - nur solange, bis wir dann endlich ein Endlager für den Kram haben.
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09.07.2014 09:38 Uhr von Juraheld
 
+3 | -0
 
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Das Wort heisst "Nukular" !
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09.07.2014 13:16 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Wieso baut man Schutzwände sichtbar. ??

Und wieso wird im Zeitalter der "Ich papp auf alles ein
Warnhinweis", dort keiner angebracht.

Ich möchte mal die Arbeiter in Schutz nehmen. Ich hätte mit guten Gewissen vermutlich auch das Teil da aufgehängt. Allerdings hätte ich erwartet in eine Beton /Kalksandsteinwand zu bohren und nicht in eine Wand die nur so aussieht.

Ich lese nämlich keine (vermutlich geheimen) Baupläne bevor ich etwas aufhänge.

Und 5 cm bohrt man fast immer. Mache ich sogar zu hause. Ich bohre immer so tief das der Dübel mit der Wand bündig und stressfrei abschließt.

Davon abgesehen . In meiner alten Wohnung hatte ich Betondecke also anbohren auf Schlag schalten und Vollgas.
Meine neue hat Gipsdecke. Ratet mal was passiert ist. :)

Gruß

BIGPAPA

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