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Email-Verschlüsselung: Private.Ki schützt vor der NSA

Das Mainzer Email-Verschlüsselungs-Start-up "Private.Ki" hat seine öffentliche Betaphase gestartet und bietet jedem Nutzer an, sich so vor Abhörmaßnahmen effektiv zu schützen.

Gegründet wurde das Start-up von dem in Deutschland als Sicherheitsexperten bekannten Ex-Hacker Tobias Huch, welcher auch den T-Mobile-, T-Online und Schlecker-Datenskandal aufgedeckt hat. Außerdem deckte er schwere Sicherheitslücken bei HETZNER Online auf. Vor Jahren hackte er auch Regierungsserver.

"Wir haben aus den Fehlern von Lavabit gelernt und Private.Ki so entwickelt, dass jeglicher Druck durch Behörden oder Geheimdienste nutzlos ist. Wir sorgen dafür, dass verschlüsselte Emails nur vom ursprünglichen Empfänger gelesen werden können”, erklärt Huch.


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WebReporter: Newsgeier
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: NSA, Verschlüsselung, Email, Private.Ki
Quelle: itespresso.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2014 15:39 Uhr von Newsgeier
 
+11 | -2
 
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Die Verschlüsselung basiert auf dem sicheren PGP-Standard und die kritischen Teile des Systems sind transparent OpenSource. Sicherer kann man eigentlich nicht kommunizieren per eMail.
Ein geniales Start Up mit einer verdammt guten Geschäftsidee. Wenn sich das durchsetzt, beißen sich Geheimdienste die Zähne aus.
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07.07.2014 15:59 Uhr von George Taylor
 
+13 | -2
 
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"Also wird man´s vermutlich verbieten."

Wie willst du das verbieten?

Der Betreiber hat wohl nicht umsonst die Domain .ki ausgewählt (Republic of Kiribati). Irgendein Fliegendreck im Ozean und weit weg von den westlichen Zugriffen^^

http://de.wikipedia.org/...
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07.07.2014 16:18 Uhr von califahrer
 
+5 | -6
 
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Wenn es gelesen wird bevor es abgeschickt wird, was nützt es dann ???? Alles Schwachsinn!
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07.07.2014 19:44 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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Das Problem ist seit jeder die Faulheit der Menschen. Jede Verschlüsselung erfodert einen sicheren Umgang mit der Verschlüsselung selbst. D.h. der Entschlüsselungskey darf nur einmal vorhanden sein, nur dem Absender sowie Empfänger bekannt sein, und viele weitere Dinge sind zu beachten.

Und dafür ist der Mensch schlicht zu faul, weil das viel zu viele Arbeitsschritte sind, die man