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PKW-Maut: Verkehrsminister Alexander Dobrindt stellt die Maut offiziell vor

Am heutigen Montag hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die geplante PKW-Maut offiziell vorgestellt. Demnach werden deutsche Autofahrer nicht mit einer Mehrbelastung konfrontiert sein. Des Weiteren sei die PKW-Maut auch EU-Rechtskonform.

Die PKW-Maut besteht aus drei Elementen. Erstens richtet sich diese nach der Umweltfreundlichkeit des Pkws, zweitens bekommen inländische Kfz-Halter automatisch die Vignette, ausländische Durchreisende müssen diese kaufen, drittens erfolgt eine Absenkung der Kfz-Steuer.

Die Maut gilt zudem auch für 4-spurige Bundesstraßen und Lkws ab 7,5t Gesamtgewicht. Die Einnahmen der Maut in Höhe von 2,5 Mrd. Euro pro Legislaturperiode sollen zweckgebunden in den Straßenbau fließen.


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WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Maut, Verkehrsminister, PKW-Maut, Alexander Dobrindt
Quelle: welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2014 14:53 Uhr von axxxe
 
+11 | -0
 
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Wenn jedes in Deutschland zugelassene Kfz automatisch die Vignette bekommt, kann ja das amtliche Kennzeichen zum Nachweis dienen.

WOZU dann noch die extra Vignette?

Sind die deutschen Vignettenhersteller in einer Krise?
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07.07.2014 15:29 Uhr von alex070
 
+6 | -0
 
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Wer glaubt es werden keine Mehrkosten hat das mit der Politik noch nicht verstanden.
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07.07.2014 16:53 Uhr von absolut_namenlos
 
+5 | -1
 
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Und ich sage mal dass jemand, der sich ein neues Auto leisten kann so gut wie gar nix bezahlt und jemand der sich für seine Familie gerade einmal ein altes Modell, das viel verbraucht, leisten kann fünfmal soviel wie vorher.
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10.07.2014 09:26 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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