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Amtsgericht München: Sturz am Schwimmbecken - Keine Haftung des Reiseveranstalters

Nach einem Urteil des Amtsgerichts in München (182 C 1465/14) haftet ein Reiseveranstalter grundsätzlich nicht für Schäden der Urlauber aufgrund eines Sturzes auf nassen Fliesen am Schwimmbeckenrand.

Ein Bielefelder Kläger verklagte einen Reiseveranstalter auf Schadensersatz für ärztliche Heilbehandlungsmaßnahmen und Schmerzensgeld. Er erlitt während eines Türkeiurlaubes bei einem Sturz eine blutende Platzwunde am Kopf, die anschließend in der örtlichen Klinik genäht werden musste.

Nach Gerichtsauffassung liegt aber das Risiko bei dem Urlauber, nicht jedoch bei dem Reiseveranstalter. Der Urlauber hätte erkennen müssen, dass der Beckenbereich gefliest und nass sei und daher eine erhöhte Rutschgefahr bestehe.


WebReporter: Paragraphenschleuder
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Urteil, Sturz, Reiseveranstalter, Haftung, Schwimmbecken
Quelle: juris.de

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07.07.2014 17:54 Uhr von TbMoD
 
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