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Lüneburg: Schlechte Examensnote - Klage wegen Diskriminierung scheiterte

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied am vergangenen Montag in einer Einzelfallentscheidung (2 LB 376/12), dass eine Lehramtsreferendarin mit Wurzeln aus Aserbaidschan hinsichtlich ihrer Examensnote nicht wegen ihrer Herkunft diskriminiert wurde.

Die Lehramtsanwärterin klagte mit vorgebrachtem Rassismusvorwurf gegen ihre schlechte Examensnote. Das Verwaltungsgericht Hannover ordnete in der ersten Instanz aus anderen Gründen die Neubewertung der Examensarbeiten an. Einen Vergleich zur Notenanhebung lehnte die Klägerin ab.

Das OVG Lüneburg hat an der einheitlichen Rechtsprechung festgehalten, wonach Rassismusvorwürfe bereits vor Abschluss der Staatsprüfung geltend gemacht werden müssten, um noch gerichtliche Beachtung zu finden. Von den Rassimusvorwürfen konnte sich das OVG schließlich nach Aktenlage nicht überzeugen.


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WebReporter: Paragraphenschleuder
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Diskriminierung, Ablehnung, Lüneburg, Examen
Quelle: juris.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2014 11:24 Uhr von sooma
 
+13 | -1
 
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Interessant wäre für mich, wie diese Diskriminierung in Form von Rassismus denn tatsächlich ausgesehen haben soll, um mir da ein Bild zu machen. Hier kann ja alles vorliegen: von einer renitenten, lernschwachen Muslimin bis hin zu verschworener, fremdenfeindlicher Gemeinschaft in dem Institut, das die Note vergeben hat.
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07.07.2014 11:40 Uhr von perMagna
 
+2 | -8
 
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@ Paragraphenschleuder

Sind die Examen multiple choice oder Freitext?

MC war ja der angelsächsische Geniestreich gegen jedweden Diskriminierungsvorwurf.
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07.07.2014 11:41 Uhr von sooma
 
+15 | -1
 
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Das ist ja nicht nur bei Juristen oder Lehrern so - das betrifft fast alle Studiengänge. Ich kenne so was aus dem Bekanntenkreis im Bereich Chemie. Dass das ärgert, kann ich da gut nachvollziehen, insbesondere auch deshalb, weil der Betroffene lupenreines Deutsch und auch Englisch spricht - also wohl keine nennenswerten Probleme im Job hätte.

Sich deshalb aber auf die Nazikeule zu schwingen und den Ritt durch die Instanzen zu starten, käme ihm gar nicht in den Sinn - hat auch keene Zeit für so Sperenzchen, der muss lernen! ;)
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07.07.2014 11:49 Uhr von Bodensee2010
 
+24 | -3
 
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Seit Jahren werden von unseren Kultusministerien die schulischen Anforderungen wegen der Migranten bis zum geht nicht mehr heruntergezogen.
Alles nur um den Migranten auch die Möglichkeiten zu geben das Abi zu schaffen, weil sie unter " normalen Umständen " die Voraussetzungen zum Abitur nicht erfüllen.
Wenn ein Migrant ( darf man die eigendlich noch so bezeichnen ?? ) trotzdem das Abitur wegen fehlender Intelligenz nicht schafft , wird sofort die Diskreminierungs- und Rassismuskarte gezogen.
Ein Lob an die Lüneburger Richter die diesen armsehligen Versuch durchschaut haben

[ nachträglich editiert von Bodensee2010 ]
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07.07.2014 11:57 Uhr von sooma
 
+2 | -1
 
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"Diskreminierung"? Was ist das? Eine schiefgegangene Einäscherung? Sehlig die Armen im Geiste... Wohl auch in den Genuss von "heruntergezogenen, schulischen Anforderungen" gekommen?!

Deutschland, wo gehst Du hin... -.-
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07.07.2014 13:04 Uhr von Schillerlocke
 
+1 | -15
 
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07.07.2014 13:28 Uhr von Sirigis
 
+12 | -0
 
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Nachdem die Neubewertung der Examensarbeit ebenfalls zu keinem besseren Ergebnis führte, war die Klägerin wohl nicht ausreichend auf das Examen vorbereitet. Da dann gleich wieder mit der Rassismuskeule zu winken, ist nicht gerechtfertigt. Dass natürlich wieder einige Zeitgenossen die Realität ausblenden und wider besseren Wissens, von Rassismus sprechen, war klar.
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07.07.2014 15:18 Uhr von Robert76
 
+14 | -1
 
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Neulich hab ich das hier in der S-Bahn miterlebt: Drei "südländische" Gören (so ca. 14 Jahre alt) waren ohne Ticket unterwegs. Als sie dann kontrolliert wurden beschimpften sie wüst den Schaffer als ausländerfeindlich.

So weit sind wird gekommen! Dieser Migrantenbonus ist einfach nur noch peinlich. Damit muss endlich Schluss sein.

Berliner U-Bahn-Totschläger aus kriminellen, arabischen Familienclans gehören genau so hart bestraft wie Deutsche.

Wer sich nicht an unsere Gesetze halten kann, der fliegt. Ganz einfach ist das.
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07.07.2014 18:31 Uhr von max.mustermann2014
 
+8 | -0
 
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Was hindert sie daran, ihren Beruf in ihrer Heimat auszuüben? Soll sich doch zurückscheren wenn´s ihr hier nicht passt.
Also wirklich.
Und für solch einen Scheiß werden unsere Steuergelder in einem Gerichtsverfahren verschleudert!!
Versucht das selbe mal in Aserbaidschan durchzuziehen.
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07.07.2014 18:44 Uhr von AntonKreplanowitsch
 
+10 | -0
 
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@Paragraphenschleuder

Erstmal Kompliment für deinen Einstand als Webreporter.
Gibst dir wirklich Mühe, liest andere Quellen noch dazu und nennst sogar das Aktenzeichen.

Bitte halte dein Niveau. Wie man hier auf ShortNews schon oft erlebt hat: Jemand fängt ganz passabel an und irgendwann geht dann die Jagd auf Shorties los. Plötzlich schreiben die Leute dann jeden Mist, fassen schlecht zusammen und schreiben "News" die keine sind.

Du diskutierst auch mit und erklärst. Finde ich wirklich positiv, von deiner Sorte sollte es mehr geben!




[ nachträglich editiert von AntonKreplanowitsch ]
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07.07.2014 21:58 Uhr von SchmaJisrael
 
+4 | -1
 
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Studiere selber Germanistik und dort sitzen teilweise Menschen in den Seminaren, die sich permanent auf türkisch unterhalten. In ihrer Freizeit kein Problem, aber wenn sie dann versuchen deutsch zu reden, dann versteht weder der Professor, noch jemand anderes etwas! In den Vorlesungen machen sie vorwiegend Selfies und surfen auf Zalando.de :D
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07.07.2014 22:32 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -2
 
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@ Paragraphenschleuder
"Eine Meinung zum Inhalt der Entscheidung möchte ich nicht abgeben"
Eine halbe Stunde später dann doch? ;) Der Vorsatz hat aber nicht lange gehalten.

"Dabei schreiben alle Reffis die gleichen Klausuren innerhalb eines Bundeslandes, unabhängig von Status und Herkunft."
Die Frage ist ja nicht nur, welche Klausuren man schreibt, sondern auch, wie sie korrigiert werden.

@ lamor200
"Ich behaupte mal die gute frau ist der eigentliche rassist. Sie sieht unterschiede wo es keine gibt"
Selbst wenn letzteres so ist, macht sie das nicht zu einem Rassisten.
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07.07.2014 22:39 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Robert76
Ja, solche Vorkommnisse gibt es.

Die andere Seite ist etwas, das ich bei einer Busfahrt erlebt habe:
Als ich eingestiegen bin, wollte ich noch meine Fahrkarte herauskramen, aber der Busfahrer winkte ab und meinte, das würde schon passen.
An einer Haltestelle sind etliche Leute zugestiegen. Der Busfahrer hatte bei den vorherigen Haltestellen niemand nach seiner Fahrkarte gefragt und auch bei dieser nicht, bis eine dunkelhäutige junge Frau zustieg. Diese fragte er dann nach ihrer Fahrkarte.
Sie: "ich stemple die Streifenkarte im Bus" (das ist dort ganz normal)
Fahrer: "Dann zeigen Sie mir danach die Karte"
Sie will am vorderen Automat stempeln, der geht nicht. Geht zum hinteren Automaten, stempelt dort, geht zurück, zeigt dem Fahrer ihre Fahrkarte. Nach der pampigen Frage, für was sie denn so lange gebraucht hat, ließ er sich dann noch die komplette Vorderseite ("nehmen Sie mal ihre Finger da weg!") und die Rückseite (warum auch immer) der Streifenkarte zeigen. Da fragte die Frau, warum der Busfahrer unter allen Fahrgästen ausgerechnet sie und in dieser Ausführlichkeit kontrolliere, woraufhin er ihr sagte, dass dies sein gutes Recht sei und sie ja schließlich nicht mit dem Bus fahren müsse. Sie fragte, ob das etwas mit ihrer Hautfarbe zu tun hätte. Er sagte dazu, dass sie endlich Ruhe geben solle oder er sie aus dem Bus werfen würde.
Da denkt man sich dann schon seinen Teil.
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08.07.2014 01:41 Uhr von Karlchenfan
 
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@ TheRoadrunner
Geb dem Menschen ein Amt und er macht sich wichtig-ist sicher schon vielfach vorgekommen,ganz ohne Zweifel.
Aber,aus gegebener Veranlassung und ebenso vielfacher negativer Erfahrung ist es generell zu verstehen,wenn Fahrkartenkontrollen durchgeführt werden und rotzige Bälger,großkotzige Schwarzfahrer und gewohnheitsmässige Nazischreier einfach als Dankeschön für das Verhalten,welches viele von denen an den Tag legen,im Einzelfall kontrolliert werden.Die Trefferwahrscheinlichkeit ist einfach um ein Mehrfaches höher.
Kann dir jeder Vollzugsbeamte bestätigen,man lernt aus seinen Erfahrungen und fertigt daraus für sich selber ein automatisiertes Raster und damit Verhaltensmuster an.
Solange das nicht dahin ausufert,das man gewohngheitsmäßig jedem Migranten bei Öffnen des Mundes die Zähne mit dem Gummiknüppel poliert,bin ich auf beiden Seiten zu Zugeständnissen bereit,obwohl so manchesmal bei einigen Kandidaten gegen die Politur nichts einzuwenden und echt angebracht wäre,nur um einfach die Grenzen der Respektlosig/Rücksichtslosig/Gleichgültigkeit den hiesigen Gesetzen gegenüber eindeutig zu definieren.
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08.07.2014 07:43 Uhr von Cyphox2
 
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letztes so ne halbschwarze im fernsehen gesehen bei so nem poetry-slam dingens und worum gings? um ihre hautfarbe und wie diskrimiert sie sich fühlt. von wegen hautfarbene pflaster und herpescreme und so´n scheiss. und das kam stellenweise tatsächlich so rüber als meinte die ihr gelaber ernst.

und die geschichtsgeschädigten lemminge im publikum ham geklatscht wie die blöden.
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08.07.2014 10:08 Uhr von dajus
 
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Ach ja, wenn nichts hilft, packt man die Rassismuskarte aus......
Hilft doch sonst immer......
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08.07.2014 20:39 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Karlchenfan
"Geb dem Menschen ein Amt und er macht sich wichtig-ist sicher schon vielfach vorgekommen,ganz ohne Zweifel."
Ich frage mich nur, warum er sich dann bei mir oder den anderen Fahrgästen nicht wichtig gemacht hat. Ich habe meinen Fahrschein nicht gefunden und in sämtlichen Jacken- und Rucksacktaschen gesucht - so wie es wohl auch viele Schwarzfahrer machen, um Zeit zu gewinnen. Aber bei mir hat ihn das nicht weiter interessiert.

"Aber,aus gegebener Veranlassung und ebenso vielfacher negativer Erfahrung ist es generell zu verstehen,wenn Fahrkartenkontrollen durchgeführt werden und rotzige Bälger,großkotzige Schwarzfahrer und gewohnheitsmässige Nazischreier einfach als Dankeschön für das Verhalten,welches viele von denen an den Tag legen,im Einzelfall kontrolliert werden."
Die Frau, von der ich schrieb, war vernünftig gekleidet und selbst gegen Ende der Angelegenheit aufgebracht, aber weiterhin höflich. In welche Kategorie fällt sie nun? Ich erkenne keine der obigen Kategorien, und die einzige Schublade, die ich erkennen konnte, war: dunkelhäutig.

@ Paragraphenschleuder
"Ich habe bislang keine Stellung zum Inhalt des Gerichtsurteils/Beschlusses bezogen, also zu der Begründung des Gerichts."
Das nicht, aber dein Kommentar zeigt doch sehr deutlich, wie du zu der Entscheidung an sich stehst. Wenn du nun zwischen der Entscheidung an sich und ihrem Inhalt unterscheiden willst, tu dir keinen Zwang an.

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