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Ukraine: Separatisten werfen Putin Wortbruch vor

Die ukrainische Armee marschiert nun, da man binnen kurzer Zeit drei wichtige Standorte der Rebellen eingenommen hatte, auf die zweite Hochburg der Separatisten, Donezk, zu. Präsident Poroschenko sagte derweil, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, um Donezk und Lugansk zu "befreien".

Der Rebellenkommandeur Strelkow warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin heute per Twitter vor, sein Wort nicht gehalten zu haben. Demnach habe dieser gesagt, dass er "alle verfügbaren Mittel" aufbringen würde, um seine Landsleute zu schützen.

Laut Strelkow seien dies zwar schöne Worte, aber eben auch nicht mehr. Um die Aufständischen besser koordinieren zu können, wolle man nun einen "zentralen Militärrat" einberufen. Zuvor waren etliche Lastwagen, besetzt mit Bewaffneten, in die Industriestadt Donezk aufgebrochen.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Putin, Separatisten
Quelle: n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2014 18:27 Uhr von architeutes
 
+6 | -10
 
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Jetzt hauen sie ihren Chef in die Pfanne.
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06.07.2014 19:25 Uhr von Reape®
 
+8 | -13
 
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@starstalker: erstens hat russland schon damals gesagt, dass sie gegen eine eingliederung der ostukraine sind.
und zweitens gab es ein referendum in der ostukraine über abspaltung von der ukraine und selbstbestimmung, die eindeutig dafür war.
die kriminellen sitzen in der ukrainischen "regierung", sonst wären die nicht alle olligarchen.
das alles trägt die handschrift der usa.

und falls bei dir rechte spinner mit waffen in die wohnung stürmen würden, würdest du wohl auch gegenwehr leisten, falls du im stande dafür wärst. es sei denn, du bist selbst ein rechter spinner. und das machen gerade die separatisten: sich wehren, wie sie es schon mal vor 70 jahren gemacht haben.
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06.07.2014 20:14 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -5
 
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Man könnte das ganze vergleichen mit, wenn es in klein Istanbul (Berlin Kreuzberg/Wedding) gewisse Leute Unabhängigkeit und Eingliederung in ein nicht EU Land per pseudo-referendum getätigt und notfalls militärisch Staatsgebäude und anderes besetzt hätten. Was würde dann die deutsche Regierung machen?
Man kann doch so ein Vergleich ziehen, oder nicht? Ich meine wenn es den Leuten (Russen) in der Ukraine nicht passt aus Gründen welchen auch immer, dann Koffer packen und weg ziehen. Ansonsten Politisch Agieren.
Keiner kommt auf die Idee ein Bürgerkrieg anzetteln, aber genau das taten diese Leute...

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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06.07.2014 20:19 Uhr von hasennase
 
+5 | -4
 
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wenn die regierung endlich wieder die grenze kontrolliert hat sich das thema erledigt. ohne die söldner und die waffen aus russland war es das dann. ich hoffe die kriegen das jetzt endlich mal gebacken und lassen sich nicht durch russlands verarschungen hinhalten.
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06.07.2014 23:39 Uhr von hasennase
 
+0 | -1
 
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Wieso sollte man mit russichen söldner sprechen ? entweder einsperren oder rauswerfen. Die Gangsterbanden haben sich verkalkuliert und fest mit einem russischen eingreifen gerechnet. jetzt sind sie gekniffen und sollten am besten fliehen solange sie noch über die grenze können. nach den ersten meldungen die durchsickern scheinen sie wirklich wie marodierende gangster gehaust zu haben.
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07.07.2014 00:06 Uhr von Schillerlocke
 
+0 | -6
 
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Die Putschistenführung der Ukraine wurde von den USA auserwählt um die Ukraine von Russland zu entfernen und in die EU einzugliedern, da das die Ukrainischen Russen wissen werden sie keinesfalls ihre Heimat aufgeben um sich der illegalen ungewählten Regierung zu unterwerfen.
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07.07.2014 07:58 Uhr von Perisecor
 
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@ AMB

"Allerdings sollte zu denken geben, daß ganze Ukrainische Armeeabteilungen in den separatistischen Bereichen die Fronten gewechselt hatten..."

Das haben russische Staatsmedien zwar immer wieder behauptet, die extrem schlechte Ausrüstung der Separatisten spricht aber schlicht gegen einen großflächigen Übertritt.



"... wo wir doch zugleich zu hören bekommen, daß mit den Separatisten von Seiten der Ukraine nicht mal gesprochen wird."

Was Unsinn ist, weil die ukrainische Regierung nicht nur mehrfach Gespräche angeboten hatte, sondern auch eine Amnestie und eine Waffenruhe.



"Allerdings vor dem Hintergrund, daß die EU heute noch nicht bereit ist mit Russland vollständig zusammen zu arbeiten vielleicht noch ein verständlicher Fehler."

So wie Russland mit seinen Nachbarstaaten umgeht ist das nicht verwunderlich. Es ist ja nicht ausschließlich die Ukraine - es sind auch die baltischen Staaten, Georgien, Polen etc.


@ Schillerlocke

Nein.
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07.07.2014 08:47 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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Der Moment als ukrainische Truppen die Kontrolle von Sloviansk übernehmen https://www.youtube.com/...
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07.07.2014 11:13 Uhr von Perisecor
 
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@ benjaminx

Was denn nun? Geisterstädte oder nicht? Die Videos, die man so bisher zu sehen bekommt, zeigen dort jedenfalls Menschen.

Aber sicher behaupten du und andere bald, dass die auch alle von den USA bezahlt sind.


Große Zerstörungen durch wahllose Angriffe aus der Luft und mit Artillerie sieht man übrigens in dem Video von usambara auch nicht. Aber auch da haben die USA wohl fix ein paar Handwerker bezahlt, die das alles repariert haben...



Eines bleibt aber offen:
Wo sind die hunderttausende Toten durch die ethnische Säuberung, von welcher du immer wieder gesprochen hast und welche der Grundtenor der von dir eingelieferten News mit russischen Staatsmedien als Quelle waren?

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