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Deutschland: Nazi-Jäger spüren 17 ehemalige KZ-Aufseher auf

Die im Jahr 1958 gegründete NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg hat offenbar weitere NS-Verbrecher ausgemacht. Demnach habe man 17 Aufseher aufgespürt, die Teil des deutschen Vernichtungslagers Majdanek in Polen waren. Der Vorwurf lautet "Beihilfe zum Mord".

Unter den ausgemachten Personen befinden sich auch drei Frauen, so Behördenleiter der Kurt Schrimm. Allerdings sei die Beweislage äußerst schwierig, da die Täter ihre Taten zum Ende des Krieges hin verschleiert hätten.

Drei der neuen Fälle sind nun der zuständigen Staatsanwaltschaften übergeben worden, zwei davon nach Stuttgart und einer nach Mainz. Ende 2013 hatte die Ermittlungsbehörde bereits 32 Vorermittlungen an elf Staatsanwaltschaften eingeleitet.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Täter, Nazi, Jäger, KZ-Wachmann
Quelle: n-tv.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2014 15:50 Uhr von Pils28
 
+38 | -11
 
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Wo liegt hier der Sinn?
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06.07.2014 15:54 Uhr von ZzaiH
 
+19 | -12
 
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@mister-l

"Die ermitteln seit 1958 und haben noch nciht alle.......Junge was für Schnarchnasen."

nein - die dürfen jetzt erst ermittlen - kurz nach kriegsende brauchte man den behörden-apparat und wenn kein massenmord beweisbar war, wurde derjenige mit voller deckung der westmächte in der brd weiterbeschäftigt...
entnazifizierung...lachhaft...wer da alles als mitläufer oder minderbelastet eingestuft wurde...
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06.07.2014 15:56 Uhr von Johnny Cache
 
+30 | -7
 
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Selbstverständlich ist das eine überaus sinnvolle Verwendung von Steuergeldern, aber man sollte sich vielleicht darauf vorbereiten diese Fahnungstelle im Jahre 2050, spätestens jedoch 2070 zu schließen.
Sollten danach noch Nazis zufällig Nazis gefunden werden, so könnte man ja erneut eine befristete Stelle bis zum Jahr 2100 gründen.
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06.07.2014 16:01 Uhr von architeutes
 
+22 | -1
 
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@ZzaiH
Laß doch nicht weg das auch in der DDR nützliche Personen eine weiße Weste erhielten.
Und Leute die z.B. deutsche Militärtechnologie erforschten und an der Entwicklung solcher mitwirkten wurden auch von "allen" Seiten rekrutiert.
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06.07.2014 16:08 Uhr von Humpelstilzchen
 
+12 | -6
 
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Irgendwie schön, aber leider etwas zu spät!
Viele "ehemalige" Nazis sollen ja nach dem Krieg in einer gewissen Partei wieder eine Einstellung bekommen haben!
Das spricht Bände, würde ich mal sagen!
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06.07.2014 16:09 Uhr von Jehrren
 
+22 | -9
 
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Wegen genau solcher Leute werden wir nie mit unserer Vergangenheit abschliessen können!
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06.07.2014 16:13 Uhr von c0rE
 
+15 | -33
 
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06.07.2014 16:25 Uhr von Vanger72
 
+28 | -2
 
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@Mister-L
Wenn alle Nazis tot sind, werden die Nazi-Jäger automatisch zu Geisterjägern.
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06.07.2014 16:33 Uhr von Petaa
 
+18 | -6
 
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Ohne den Verlust und den Schmerz der Opfer und ihrer Familien zu ignorieren muss man aber mal langsam realistisch werden.

Was nützt es Leuten über 80 den Prozess zu machen. Die sind weder haftfähig noch leben deren direkte Opfer noch.

Es ist pure Geldverbrennung da auch nur noch einen Cent rein zu investieren. Naja in ca. 10 Jahren wird es sowieso so gut wie keine Menschen mehr geben, die zur Zeit des 2. Weltkriegs volljährig waren. Spätestens dann ist Schluss mit der Geldverschwendung.
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06.07.2014 16:38 Uhr von Suffkopp
 
+6 | -10
 
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@newsler54 - les ich das richtig: Du denkst es werden andere Generationen als die Täter selber herangezogen? Es werden doch nicht die Kinder bestarft - sondern der Opa.

@lamor200 - was meinst Du vorfür ein Gericht dann da ist?
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06.07.2014 16:43 Uhr von Darkness2013
 
+23 | -16
 
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Damals war Krieg und es war Legal Juden zu ermorden, heute stehen die Mensch am Pranger die damals rein Rechtlich gesehen einen Juden Legal ermordet haben, was passiert wenn die jetzige Regierung gestürzt wird werden dann auch alle Soldaten wegen Mordes verhaftet die an Kampfeinsätzen teilgenommen haben oder was.
Hier sieht man wieder mal das jeder Mist unterstütz wird solange er gegen Deutsche ist.
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06.07.2014 17:39 Uhr von expert77
 
+12 | -2
 
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Von der Sache richtig. Mord verjährt nicht.

Ob es allerdings noch einbem Fall geben wird, in dem der Angeklagte als prozessfähig erklärt wird ist fraglich.
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06.07.2014 19:05 Uhr von Patreo
 
+5 | -11
 
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Darkness2013
demnach wären für dich Widerstandskämpfer wie die Scholls Vaterlandsverräter.
Es gibt gesellschaftliche Universalregeln:-)
Demnach ist es legitim Massenmörder aus Liberia oder Chile vor einem internationalen Gericht abzuurteilen^^.
Wenn in einem Land das Steinigen von Kindern legitim wäre so könnte man im Falle einer späteren Rechtsstaatlichkeit die Täter durchaus belangen.
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06.07.2014 19:24 Uhr von blaupunkt123
 
+10 | -2
 
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Ich frage mich nur was das ganze bringt ?

Und den Begriff "Täter" würde ich auch eher vorsichtig benutzen.

Immerhin wurden diese Aufseher, Soldaten usw. ja zu den Taten gezwungen.


Ich meine, wenn in der heutigen Zeit die Politiker entscheiden, dass die Bundeswehr an einem Auslandseinsatz teilnehmen und die Soldaten dann hier Menschen töten. Sind sie dann auch Täter ?
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06.07.2014 19:25 Uhr von Patreo
 
+7 | -19
 
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06.07.2014 19:49 Uhr von keineahnung13
 
+8 | -1
 
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einerseits gut aber auf der anderen Seite wie erwähnt waren die wohl um die 20 und hatten wohl auch keine andere Wahl, sonst wären die selber auf der anderen Seite gelandet.

Außer die haben jemand gefunden, wo nachweislich ist das die Aktiv das mit gemacht haben....
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06.07.2014 20:08 Uhr von magnificus
 
+2 | -10
 
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Woher weiss hier irgend jemand, ob das nur kleine Rädchen waren?
Genau das gilt es zu klären. Nur verdächtigt! Also abregen und abwarten.

Millionen Tote vs Auto fahren?


Und es sind 4 Frauen. Unbedeutend aber bezeichnend für SN Checker wieder mal.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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06.07.2014 20:27 Uhr von Patreo
 
+4 | -14
 
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06.07.2014 20:37 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -1
 
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@ magnificus
Logik würde diktieren daß Leute die damals gerade volljährig waren heute immerhin 90 Jahre alt sind. Wenn man davon ausginge daß sie bereits mit 30 Jahren eine Position mit entsprechender Verantwortung erarbeitet hatten, was ich für vergleichsweise unwahrscheinlich halte, wären sie heute schon hundert Jahre alt.
Und ob man jetzt wirklich 17 Leute erwischt hat die über hundert sind?
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06.07.2014 20:51 Uhr von borussenflut
 
+9 | -5
 
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@Patreo

Deutschland ist zu gar nichts verpflichtet solange
George Bush für seinen illegalen Angriffskrieg
gegen den Irak nicht vor einem internationalen
Gericht steht .
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06.07.2014 21:01 Uhr von magnificus
 
+3 | -10
 
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Johnny, auch bei den kleinen Rädchen gibt es Unterschiede in der Schuld! Und die sollte verfolgt werden.

Und wenn man argumentiert," Das waren mein Opa usw" könnte man auch sagen.
Was haben sie uns für ein Vergangenheit aufgeladen?
Soll man dafür dankbar sein, und es dabei belassen? Nein, meine ich.

Millionen und aber Millionen Tote sprechen dagegen.


Und nicht vergessen, hier ist von Verdacht die Rede mit schwieriger Beweislage.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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06.07.2014 21:03 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -12
 
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06.07.2014 21:04 Uhr von nedburrow68
 
+10 | -3
 
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Die sollen lieber unsere Regierung einsperren, die haben mehr Dreck am Stecken als ein paar Opas und Omas, die damals so um die 20 und auch nur Befehlsempfänger waren ...
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06.07.2014 21:13 Uhr von Patreo
 
+5 | -3
 
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Die Frage ist natürlich wie weit die Beweislage steht. Ich kann mir vorstellen, dass Nachweisen von irgendwelchen Taten enorm schwer sei. Selbstverständlich ist es lächerlich zu erwarten, dass selbst im Falle einer Verurteilung jemand ins Gefängnis müsste.
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06.07.2014 21:43 Uhr von AMB
 
+7 | -3
 
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Solche Taten mögen vielleicht nicht wirklich schön gewesen sein, jedoch einzelne für etwas Verantwortlich zu machen, daß ein ganzes Volk begangen hat, empfinde ich als Falsch.

Noch Falscher finde ich es so etwas wie Leichenschändung oder üblem Nachruf über schon fast Leichen zu vollziehen, denn die Betroffenen können wohl kaum viel jünger als 90 Jahre sein und sind somit wohl größtenteils sogar bereits verstorben. Für mich beschäftigt sich hier unsere Justiz mit unwichtigem und vergangenem. Wenn sie so etwas machen wollen, dann sollten sie erst mal dafür sorgen, daß es keinen aktuellen Fall gibt, der länger als 3 Wochen liegt, bevor er verhandelt wird, weil die Zeit für die Verhandlung fehlt.

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