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Kampf den Steuertricks: Finanzminister Wolfgang Schäuble gegen Google und Co

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will jetzt, da Deutschland den Vorsitz bei den Finanzministern der G7, den führenden Industrienationen, übernimmt, verstärkt gegen die Steuertricks der Unternehmen vorgehen. Unternehmen, die in Deutschland Gewinne erzielen, sollen diese hier versteuern.

Aktuell agieren viele Unternehmen als Tochterfirmen ihrer in Irland und den USA ansässigen Firmen, wodurch sie kaum Steuern in Deutschland zahlen. So verzeichnete Starbucks 2010/2011 117 Millionen Euro Umsatz in Deutschland, zahlte aber keinerlei Steuern.

Amazon gab 2012 einen Umsatz von 76 Millionen Euro an, erklärte aber lediglich einen Gewinn von sieben Millionen Euro, woraufhin drei Millionen Euro Steuern gezahlt wurden. Ein jetzt geschlossenes Steuerschlupfloch soll bereits 400 Millionen Euro Mehreinnahmen bei den Steuern bringen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Google, Wolfgang Schäuble, Finanzminister, Steuereinnahme
Quelle: n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2014 12:56 Uhr von ZzaiH
 
+1 | -0
 
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amazons umsatz ist wohl pro woche gemeint...
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06.07.2014 13:01 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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"Der Fußball will jetzt was gegen die Fußballspieler machen."

oder:

"Ich werf mein Geld zum Fenster raus und beschwer mich dann, dass es Andere ausgeben."

Würde gerne mal wissen, wie hoch/klein die Steuerquote sein kann, darf, damit sie Arbeitsplätze rechtfertigt.

Infrastruktur kostet, Subventionen kosten, Löhne aufstocken kostet, schulische Bildung (Qualifikation) kostet.

Und ob Google&Co ganz Deutschland vom Netz nehmen wollen würde, kann, nur weil die Steuern mal realistisch werden, dass kann ich mir dann auch nicht vorstellen. Viel zu lukrativ.
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06.07.2014 13:05 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Da kommen sie aber früh drauf.

Viel besser wäre es, wenn Google dazu verdonnert werden würde, dass sie ihre Milliardengewinne z.B. in den Ausbau des Internets investieren müssen.

Weil dann müssten die Kunden nicht immer mehr zahlen,
wenn die armen Provider bei 75-300 GB Traffic pro Monat ja schon jammern.

Und die Google Dienste werden immer Speicherhungriger.
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06.07.2014 13:35 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -0
 
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Für Schäuble ist das Finanzsystem wohl auch Neuland, so wie für Merkel das Internet. Als hätte er das über die Jahre hin nicht mitbekommen, tut er nun so, als hätte er ein Steuerschlupfloch entdeckt, das er schließen muß.

>>Unternehmen, die in Deutschland Gewinne erzielen, sollen diese hier versteuern.<<

Und wie wird das enden: Die Gewinne werden auf einmal "weg" sein. Wie man Millionen und Milliarden verschwinden/versickern läßt, kann man bei einem EU-Crashkurs in Brüssel lernen. Außerdem: Schäuble glaubt doch nicht ernsthaft, daß Google, Amazon und Co keine Staranwälte aus dem Hut zaubern werden, die ihm den Marsch blasen? Am Ende wird er froh sein, daß nicht er noch was an die Firmen zahlen muß.
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06.07.2014 13:41 Uhr von fuxxa
 
+1 | -0
 
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Amazon hat im Jahr 2012 in Deutschland 6.5Mrd Eur Umsatz gemacht. Ist aber auch in der Quelle falsch angegeben.
http://www.faz.net/...

Ich kauf da, wo man als Kunde am besten bedient wird, also auch viel bei Amazon.

Wenn die Politik zu dämlich ist, solche Unternehmen richtig zu besteuern, ist das nicht meine Baustelle.
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06.07.2014 17:16 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -0
 
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Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will jetzt verstärkt gegen die Steuertricks der Unternehmen vorgehen.

Der war gut, habt ihr noch so einen, Lachen ist ja gesund!
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06.07.2014 18:23 Uhr von Shalanor
 
+2 | -0
 
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Sollte er lieber mal die steuerverschwundungstricks seiner lackaffen untersuchen dann müsste man sogar steuern zurückzahlen weil man zuviel geld hat....

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