06.07.14 09:42 Uhr
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Deutschland: Mindestlohn wird Preise steigen lassen

Die Arbeitsministerin des Bundes, Andrea Nahles, äußerte nun gegenüber dem "Tagesspiegel am Sonntag", dass der zuletzt verabschiedete Mindestlohn durchaus Preise steigen lassen würde. Demnach würden die Gewinnmargen einzelner Unternehmen sinken, was zu einem Plus bei den Preisen führen könnte.

Nahles verwies aber auch auf die positiven Effekte des Mindestlohns. So würde durch die höheren Löhne auch die Kaufkraft der Betroffenen steigen, sodass diese mehr Geld für Dienstleistungen hätten. Auch den sozialen Sicherungssystemen in Deutschland käme diese Entwicklung zugute.

Für etwaigen Missbrauch wurde eine Hotline beim Zoll eingerichtet, an der mitunter Dumpinglöhne gemeldet werden können. Für die eigene Partei, die SPD, erhofft sich die Ministerin, dass diese durch die Reformen aus dem Umfragetief heraus kommt.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Mindestlohn, Andrea Nahles, Preissteigerung
Quelle: n-tv.de

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2014 09:47 Uhr von quade34
 
+14 | -32
 
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06.07.2014 09:48 Uhr von Johnny Cache
 
+14 | -3
 
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Und natürlich werden auch andere Löhne steigen, schließlich werden es sich nicht viele Leute mit "besseren" Jobs gefallen lassen daß ihre Kollegen auf den Mindestlohn aufgewertet werden und sie leer ausgehen. Das dürfte weite Kreise ziehen.
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06.07.2014 09:48 Uhr von dragon08
 
+27 | -11
 
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".. Mindestlohn wird Preise steigen .."

Na logisch , Unternehmer wollen ja das Maximale an Geld was man bekommen kann .Es interessiert Sie nicht die Bohne , wie Ihre Arbeiter über die Runden kommen , Maximaler Profit ist Ihre Maxime !

Nur nicht zu viel Geld zahlen , könnte ja ein Ferrari weniger im Jahr rausspringen oder eine Luxusjacht !
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06.07.2014 09:57 Uhr von hostmaster
 
+1 | -5
 
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06.07.2014 10:05 Uhr von TeKILLA100101
 
+11 | -18
 
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Also meiner Meinung nach steigen die Preise nicht, weil sie steigen müssen, sondern weil die Unternehmen sie erhöhen wollen!

Wieso kann man es nicht einführen, dass auch geprüft wird, ob ein Unternehmen noch wirtschaftlich arbeitet? Wenn ja, dann dürfen die auch die Preise nicht erhöhen. Solange eine schwarze Zahl am Ende raus kommt ist doch alles in Butter.
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06.07.2014 10:11 Uhr von Pantherfight
 
+18 | -7
 
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Die Hohlbrise Andrea Nahles soll doch nicht so eine Scheisse erzaehlen. Die Preise sind doch seit dem EURO schon massiv gestiegen. Nun ist es an der zeit die Löhne nachzuziehen. Wenn es jetzt Preiserhöhungen geben sollte, dann nur weil man sich wieder die Taschen dick machen möchte,

Korruptes Verbrechervolk!
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06.07.2014 10:17 Uhr von Midas_W.
 
+20 | -3
 
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Gestern schon gelesen, dass Wirtschaftsexperten nun eine Massenabwanderung der ganzen Niedriglohn-Firmen erwarten. Finde ich gut, raus mit dem Pack.
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06.07.2014 10:17 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -19
 
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06.07.2014 10:27 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -5
 
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Die Kaufkraft der Betroffenen würde steigen ;-)

Wo bitte leben diese Politiker ?

Wo bitte steigt die Kaufkraft, wenn ein niedriglöhner jetzt vielleicht 1 Euro mehr in der Stunde bekommt.

Und für diejenigen die bereits sagen wir 8,50 Euro bekommen ändert sich nichts.
Durch die steigenden Preise wegen dem Mindestlohn trifft es diese Gruppe besonders.

Daher wird die Kaufkraft gerade beim Mittelstand wieder sinken und die Menschen werden sich wieder Alternativen suchen.

z.B. nur noch beim Discounter einkaufen, oder alles andere außer Lebensmittel sich aus dem Internet ggf. von anderen EU Ländern liefern lassen.


Daneben werden Unternehmen einige Menschen entlassen, weil ab einem bestimmten Lohn dann die Anschaffung einer Maschine günstiger wird.

[ nachträglich editiert von blaupunkt123 ]
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06.07.2014 10:31 Uhr von fuxxa
 
+7 | -1
 
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Tolle Aussage. Die sollte mal genau konkretisieren, auf welche Branchen die Preissteigerung zutreffen soll. Im Endeffekt regelt es der Wettbewerb. Unternehmen bleiben weiterhin Konkurrenten und werden auch in der Zukunft um die Preisführerschaft kämpfen.
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06.07.2014 10:38 Uhr von UICC
 
+5 | -0
 
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Um welche Preise geht es da genau? Ich würde das gerne mal mit den europäischen Ländern vergleich wo es den Mindestlohn schon lange gibt.
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06.07.2014 10:57 Uhr von perMagna
 
+8 | -3
 
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Wer in den letzten 4 Jahren aufmerksam die Lebensmittelpreise beobachtet hat, wird feststellen, dass diese sowieso schon zwischen 20-40% gestiegen sind.
Am Preis für Milch und den Becher Sahne sieht man es am besten.
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06.07.2014 11:07 Uhr von schlammungeheuer
 
+4 | -9
 
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blaupunkt123 "Daher wird die Kaufkraft gerade beim Mittelstand wieder sinken und die Menschen werden sich wieder Alternativen suchen."
Ach der arme Mittelstand !
Zu erinnerung das sind die Unternehmen mit bis zu 500 Angestellten
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06.07.2014 11:17 Uhr von Gorli
 
+3 | -0
 
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Ja das ist die logische Konsequenz, wenn man mancherorts die Löhne auf 8,50 verdreifacht.
http://www.faz.net/...

Ich möchte wetten dass es durchaus Putzfrauen und Hilfsarbeiter gibt, die noch für weniger Stundenlohn schuften, da kommt man durchaus auf eine Vervier- und Verfünfachung des Gehalts. Da müssen die Menschen jetzt einfach durch, entweder machen sie die Bude jetzt wieder selbst sauber oder sie bezahlen den menschenwürdigen Preis dafür.
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06.07.2014 11:33 Uhr von quade34
 
+5 | -2
 
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Zum Mittelstand gehören nicht nur Unternehmen. Auch Gutverdiener mit 1A Qualifikation gehören dazu. Also ist der Mindestlohn mit seinen Folgen die Steuererhöhung für die angeblich Reichen. Rot hat von Grün gelernt. Von hinten durch die Brust ins Auge. Bei der nächsten Wahl wird nicht die Nahles, sondern Frau Merkel abgestraft.
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06.07.2014 11:34 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -3
 
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Ja ne is klar!
Gewinnoptimierung auf Teufel komm raus!
Habe 10 Jahre in einem großen Elektronik- Kaufhaus/ Versandhaus gearbeitet, was damals noch sehr familiär betrieben wurde.
Was da heisst:
1. Umsatzbeteiligung
2. Urlaubs- und Weihnachtsgeld
3. Prämien
4. Prozente für Angestellte
5. Großzügige Weiterbildung / Seminare für Verkäufer

Das änderte sich dann mit dem Erscheinen von neuen Personal- / Firmenmanagern, die rumschnippelten, wo es nur ging!

Nach dem Wegfallen oder Beschneiden all dieser aufgezählten "Großzügigkeiten" sieht die heutige Praxis so aus, dass zum Jahresende die Angestellten einen Einkaufsgutschein bekommen, den sie in der Firma einzulösen haben! Welch eine Entwicklung nach hinten!
Das einzige, was solch Unternehmen (die übrigens expandieren wie eine Seuche), noch zugute kommt, ist die Situation am Arbeitsmarkt!
Hätten die Arbeitnehmer mehr Auswahlmöglichkeiten in der Wahl ihrer Arbeitsstelle, hätten solch Unternehmen ein akutes Personalproblem und müssten sich "Alternativen" überlegen!
Vielleicht sowas wie Leibeigenschaft oder Kinderarbeit!

Ja ne, war jetzt nur Spass oder was?!?!?!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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06.07.2014 11:52 Uhr von TeKILLA100101
 
+8 | -7
 
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@BastB

Also wenn ein Unternehmer aktuell am Ende des Jahres 1 Mio Gewinn übrig hat und nächstes Jahr aufgrund der höheren Lohnkosten "nur" noch 500.000 übrig hat, hat er meiner Meinung nach gefälligst die Preise nicht zu erhöhen!
Es ist ja nicht so, dass sämtliche Unternehmen diese Niedriglöhne zahlen MÜSSEN, weil sie kurz vor Bankrott sind. Es ist viel mehr so, dass die Geier in den Führungsetagen den Hals einfach nicht voll kriegen!
Nur sehen die es eben so, dass entweder dann die Qualität deren Produkte leidet oder eben die Mitarbeiter... Die würden niemals auf Ihre tollen Boni jedes Jahr verzichten, damit andere (deren Angestellte) ein normales Leben führen können.

Wie es funktionieren kann, sehe ich bei meinem Chef. Klar bekommt er wesentlich mehr als alle anderen im Unternehmen. Aber er zahlt auch den Leuten im Lager, den einfachen Kommissionierern ein Gehalt mit dem Sie wunderbar leben können. Es geht hier um ca. 2400 -2700 brutto.
Ich finde das sehr angemessen für eine solche Tätigkeit. Und hey, ob du es glaubst oder nicht, wir schreiben trotzdem schwarze Zahlen. Jedes Jahr... immer und immer wieder...

Nachtrag:
zum Thema Sozialismus. Ich bin sicher kein militanter Linker, aber ein wenig mehr Sozialismus und ein bisschen weniger Kapitalismus würde uns sicher gut tun...
Wer nur auf Zahlen schaut, geht über Leichen, um seine Ziele zu erreichen. Das finde ich abscheulich!

[ nachträglich editiert von TeKILLA100101 ]
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06.07.2014 11:56 Uhr von mort76
 
+4 | -3
 
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BastB,
gleichzeitig steigt aber die Kaufkraft in exakt demselben Maße, wie die Preise erhöht werden- der Unterschied ist, daß diesmal der Bürger das Geld bekommt und hier ausgibt, statt daß der Chef es bekommt, um es in die Schweiz zu bringen.

Die Anzahl der Reichen hat sich extrem erhöht, speziell wärend der Krise. Allein in den letzten 4 Jahren gab es ein Vermögenszuwachs von 40% für die Oberschicht- dieses Geld muß wieder in die Volkswirtschaft zurückfließen, und genau DAS ermöglicht der Mindestlohn.
Ein paar Reiche werden drunter leiden, die Bürger werden davon profitieren.

Dazu kommt der Effekt der höheren Nachfrage durch größere Kaufkraft- mehr Nachfrage= niedrigere Preise.
Das Geld, das als Mindestlohn ausgezahlt wird, ist ja nicht verloren, es bleibt im Land, und gerade die Geringverdiener werden es nicht sparen oder hinterziehen können- die werden das Geld hier in Deutschland ausgeben, und das sofort.
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06.07.2014 11:58 Uhr von magnificus
 
+2 | -2
 
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Da sich die Preise der meisten Produkte nicht aus Angebot-Nachfrage ergeben, sondern durch geheime Absprachen, müssen sich die Herren halt auf einen neuen Preis einigen. Kein Problem, denke ich.
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06.07.2014 11:58 Uhr von LeoloDeluca
 
+2 | -0
 
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ja wenn dem so ist Werte Dame, dann ist es an der Regierung die Steuern zu senken.Den Mindestlohn auf Kosten des Volkes zu beschliessen, das geht so nicht!.
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06.07.2014 12:21 Uhr von Schmollschwund
 
+5 | -3
 
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Was ein Quatsch:

"Die Gewinnmargen würden sinken, wodurch die Preise steigen könnten."

Sieht man mal in welcher Welt wir schon leben. Die Preise steigen demnach nicht, weil man fair(ere) Löhne zahlt. Sie steigen, weil andere ihre eigenen Gewinne in Gefahr sehen.

Ich schätze mal, die Preise werden steigen, weil eben viele Unternehmen nun die Ausrede "Mindestlohn" benutzen werden.
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06.07.2014 12:24 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -1
 
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Wenn sie steigen, dann weil Konzerne nicht an Gewinnmaximierung einbüßen möchten!
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06.07.2014 13:02 Uhr von bigX67
 
+1 | -3
 
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schon lustig, wie alle sich hier ins hemd §$&%&", weil eine preissteigerung zu befürchten sei.

punkte:
* wer fordert hier immer mindestlöhne auf SN ? habt ihr eure eigenen aussagen schon vergessen ?

* preise steigen IMMER. ist wie beim benzin, das aus unerklärlichen gründen vor ferien immer teurer wird.

* merkt ihr eigentlich, wie hier mit euren ängsten gespielt wird ?

* wir nehmen jahr für jahr einen kaufkraftverlust in kauf, weil politik und wirtschaft suggerieren, dass unsere löhne so überhöht sind, dass sie nicht angepasst werden dürfen, ohne das ernste probleme für den absatz entstehen würden. zugleich steigen aber die profite der wirtschaft seit jahren beständig an.
zufall ?
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06.07.2014 13:03 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -2
 
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@ schlammungeheuer

>Zu erinnerung das sind die Unternehmen mit bis zu 500 >Angestellten

Bitte ? Ich denke du solltest dich mal informieren, wass der Mittelstand ist.
Es gibt Geringverdiener, dann kommt der Mittelstand und dann die Oberschicht.

Daher ist der Mittelstand der normale Facharbeiter.

Und diese werden sich sehr wohl alternativen zu den steigenden Preisen suchen.
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06.07.2014 13:05 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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@ Leonardo_der_Windige

Du vergisst die ganzen Ausnahmen, die weiterhin für einen Hungerlohn arbeiten, denn unter diesen Ausnahmen sind auch welche, die den ML gerade benötigen würden!

Die HartzIV-Sätze müssten allerdings nach und nach angepasst werden, denn wenn alles teurer wird, muss das "Existenzminimum" ja eigentlich zwangsweise angehoben werden. Schauen wir mal, was da dann passiert und wie schnell.

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