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Köln: Hochzeit abgesagt - Homosexuelles Pärchen erhält Schadenersatz

Ein homosexuelles Paar wollte in einem privaten Hotelbetrieb seine Vermählung feiern. Zu diesem Zweck mietete man eine Villa an.

Dem Vermieter schrieb man eine E-Mail und erklärte, dass man schwul sei. Der Vermieter sagte daraufhin die Feier mit der Begründung "das Haus gehört meiner Mutter, und die kann sich mit den neuen Gegebenheiten noch nicht so recht anfreunden" ab.

Das schwule Paar klagte daraufhin wegen Diskriminierung. Das Amtsgericht in Köln sprach beiden Klägern je 750 Euro Schmerzensgeld zu.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Hochzeit, Homosexualität, Pärchen
Quelle: express.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2014 17:46 Uhr von TinFoilHead
 
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So ist das heute. Du kannst jedem den Zutritt zu deinen Privaträumen verweigern, aus welchem Grund auch immer.
Aber wehe, du verweigerst Homosexuellen etwas, und bist dazu auch noch ehrlich. Da hört es sich dann mit der immer von Homosexuellen selbst eingeforderten Toleranz auf!

"Doch die reservierte Hochzeitsfeier im PRIVATEN HOTELBETRIEB fiel aus.."

Schon mal was von Hausrecht gehört? Da brauchst du nicht mal einen Grund zu nennen!

„Das Haus gehört meiner Mutter, und die kann sich mit den neuen Gegebenheiten noch nicht so recht anfreunden.“
Ob das als Absage zu verstehen sei, fragten die Heiratswilligen. „Ja. Die Kölner sagen dazu liebevoll: Et es, wie et es“

Ein toleranter Mensch hätte hier wohl nicht geklagt, sondern sich einfach was anderes gesucht. Aber es gibt ja auch nix in Köln, Hauptsache wieder ein Grund, ein Fass aufzumachen, weil andere Menschen andere Einstellungen haben...

Man kann nicht per Gewalt und Gesetzen einfordern, das die Leute sich ihrer Natur entledigen! Et es halt, wie et es, und et hät och noch immer jotjejange!

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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06.07.2014 18:31 Uhr von Martina_4321
 
+4 | -1
 
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Wenn es Privaträume wären, hätte es keinen Schadenersatz gegeben, da greift das AGG nicht. Somit muss es sich um Räumlichkeiten handeln, die gewerblich vermietet werden. Und da ist diese Entscheidung des Gerichtes absolut gut zu heißen. Sonst dürften Gewerbeführende problemlos auch an Schwarze, Menschen mit Behinderungen, Frauen oder Juden nicht vermieten, mit der Aussage: "die kann sich mit Euch nicht so recht anfreunden"....

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