06.07.14 09:26 Uhr
 1.600
 

Dortmund: Multiresistente Bakterien im Knappschaftskrankenhaus ausgebrochen

Im Knappschaftskrankenhaus in Brackel waren vier Patienten mit multiresistenten Keimen vom vom Typ "Klebsiella pneumoniea 4 MRGN" infiziert.

Das Gesundheitsamt und das Robert-Koch Institut wurden verständigt.

Dem neusten Stand zufolge hatte ein deutscher Patient, der von einer türkischen Klinik ins Knappschaftskrankenhaus verlegt wurde, die Keime eingeschleppt. Dieser wurde bereits als geheilt entlassen. Zwei andere Infizierte Patienten wurden isoliert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Dortmund, Krankenhaus, Keim
Quelle: westline.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japan: Stadt klebt Demenzkranken QR-Codes auf Fingernägel
Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.07.2014 09:26 Uhr von angelina2011
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Im Normalfall ist das Stäbchenbakterium ungefährlich, bei Personen mit geschwächtem Immunsystem oder mit akuten Infektionen kann es jedoch auch als Krankheitserreger auftreten.
Kommentar ansehen
06.07.2014 10:51 Uhr von perMagna
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
"4 MRGN"

Das bedeutet multiresistenter gramnegativer (Erreger), der gegen die 4 zur Verfügung stehenden Leitantibiotika gegen gramnegative Bakterien resistent ist und somit praktisch nicht mehr medikamentös behandelt werden kann.

Das Tückische ist nun, dass häufige Krankenhausaufenthalte (sei es als Patient bzw. Personal) die Wahrscheinlichkeit erhöhen, von diesem Keim besiedelt zu werden.
Man merkt es nicht, da man nicht krank wird, solange das Immunsystem nicht komprommitiert wird.
Unter ungünstigen Umständen (Chemotherapie, lange Krankheit) kann der Keim dann die Front durchbrechen und den Organismus infizieren. Das ist dann natürlich doppelt fatal, da man a) eh immunschwach ist und b) keine Medikamente zur Unterstützung bereit stehen.
Kommentar ansehen
06.07.2014 14:42 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Also hat das Personal durch mangelnde Hygiene die anderen angesteckt?
Kommentar ansehen
06.07.2014 16:38 Uhr von Sickministry
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wat ein quatsch....Krankenhäuser müssen wegen sowas nicht schließen....wir haben oft MRSA Fälle. Dann wird isoliert (der Raum nur in Schutzkleidung betreten und IM RAUM abgelegt hinterher Grunddesinfektion) und fertig.
Kommentar ansehen
06.07.2014 17:25 Uhr von The Roadrunner
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wäre einfach zu lösen gewesen: alle Kranke aus dem Ausland kommenden in Quarantäne stecken und auf Keime untersuchen.

Was hat uns da hin gebracht: die Fallpauschale, die Krankenhäuser sparen lässt. Am Ende muss alles geschlossen werden. Was ist also billiger? Vorsicht walten zu lassen.

War selber schon als Patient in einem spanischen Krankenhaus und als Techniker mehrfach in verschiedenen polnischen. Mir schauderts noch immer, wenn ich nur an beides denke.
Kommentar ansehen
06.07.2014 18:16 Uhr von wurstbonbon
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Kann mir jemand erklären was die Uniklinik Aachen mit dem Fall zutun hat (s. Bild)?

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
Fußball/1. Bundesliga: Bayern München schickt Weißwurst-Prämie nach Ingolstadt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?