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Irland: Eltern der Frau, die sexuelle Handlungen an Männern vornahm, äußern sich

Kürzlich tauchte ein Video auf, das für Empörung im Netz sorgte: Eine 18-Jährige vollzog in einem Club sexuelle Handlungen an 24 Männern (ShortNews berichtete).

Nun äußerten sich die Eltern des Mädchens zu dem Video. Sie denken, dass ihr starker religiöser Glaube sie durch diese Krise führen wird und sie vergeben ihrer Tochter.

Das Mädchen wurde dazu verleitet, sich so zu benehmen, da ihr dafür ein "Holiday" versprochen wurde. Sie ging von einem Urlaub aus, der Preis entpuppte sich später aber als gleichnamiger Cocktail im Wert von fünf Euro.


WebReporter: brunhilde.
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Sex, Eltern, Irland
Quelle: mirror.co.uk

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2014 16:54 Uhr von Sirigis
 
+46 | -6
 
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Okidoki, nach den ersten beiden Absätzen aus der Quelle war mir alles klar. Konservativ (ultrakonservativ) religiös, Tochti zischt in die weite Welt, die Eltern haben blöderweise vergessen, ihrer naiven Tochti die Welt zumindest in groben Zügen zu erklären, und Tochti (wahrscheinlich abgefüllt) hat einen wirklich dämlichen Ausrutscher erlitten. Nett von den Eltern, dass sie ihr weltfremdes Küken nicht verstoßen, es gibt ja auch bei den Ultras noch Hoffnung.
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05.07.2014 17:41 Uhr von Hanna_1985
 
+13 | -10
 
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Und das sie halt einfach im Suff ein bissl geil war kann sich niemand vorstellen?
Ein Typ, der 24 Mädels an die V**** gefasst hätte, würde man doch auch feiern D:
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05.07.2014 17:41 Uhr von Suffkopp
 
+10 | -1
 
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Sie ist 18 - was soll und will man da noch sagen. Außer das eine Tochter immer eine Tochter bleibt.
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05.07.2014 17:47 Uhr von Johnny Cache
 
+20 | -4
 
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@ wiederwaslos
Was du hier Prostitution nennst heißt bei vielen Frauen einfach Ehe. ;)
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05.07.2014 17:51 Uhr von kuno14
 
+2 | -6
 
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isch geb dir holiday bitsch.......
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05.07.2014 18:07 Uhr von Joeiiii
 
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@Trallala2
>>Moment, glaubt man Atheisten indoktrinieren religöse Eltern ihre Kinder mit der Religion. Die Kinder sind das für ihr Leben verdorben und glauben nur noch das was ihnen indoktriniert wurde.<<

1. Das ist ja auch so (betrifft den ersten Teil)!

2. Bitte verwechsle religiöse Menschen nicht mit solchen, die es nur auf dem Papier sind.

3. Niemand sagt, daß sie damit auch Erfolg haben.
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05.07.2014 18:13 Uhr von Rechargeable
 
+5 | -3
 
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Da steht 20 Männer und sie kriegt eine Flasche Sekt.

http://www.shortnews.de/...

Also weichen die Darstellung des Pornos weit auseinander.
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05.07.2014 18:52 Uhr von CrazyWolf1981
 
+9 | -1
 
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"dass ihr starker religiöser Glaube sie durch diese Krise führen wird"
starker religiöser Glaube verhindert aber Intelligenz. Beides gleichzeitig geht nicht, Religion lebt von den Dummen. Dadurch ist es vielleicht auch erst dazu gekommen, denn mit mehr Verstand hätte sie darüber nachgedacht. Also sind im Grunde die Eltern schuld daran.
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05.07.2014 20:44 Uhr von liebedoofi
 
+3 | -2
 
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Boah noch nie was von nem Gangbang gehört ..das ist so was von normal in der Welt und gerade junge Menschen testen sich damit doch aus ....gerade wenn sie aus so einer Familie kommen .....
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05.07.2014 23:31 Uhr von Joeiiii
 
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@Trallala2
>>2. Nur auf dem Papier ist keiner religös. Erstens empfinde ich es eine bodenlose Unverschämtheit, dass Atheisten ihre Organisationen stets als "Atheisten und Konfessionslose" bezeichnen. Konfessionslose sind bei solchen Vereinen nicht dabei, man spricht nur in ihren Namen, weil sie die Masse machen. Aber nur weil ein Christ aus der Kirche ausgetreten ist, ist er noch lange nicht ein Atheist.<<

Niemand muß der Kirche angehören um gläubig zu sein und nicht jeder, der einer Kirche angehört, muß auch gläubig sein. Ist ja eigentlich auch ein Wahnsinn, daß sich die Kirche erlaubt Geld dafür zu verlangen. Für was eigentlich? Ist ja fast wie bei der GEZ und der GEMA. ;-)

Aber zurück zum Text!

Was ich meinte: Es gibt auf der Welt nicht mal ansatzweise 2,2 Mrd Christen, die per Definition Christen sind. Nur weil man getauft wird, ist man kein Christ. Das wird man auch nicht, weil man einer Kirche angehört. Das sind Christen, die es nur auf dem Papier sind. Und nicht selten sind es Indoktrinationsgeschädigte, denen man es von kleinauf eingeredet hat. Die meisten Christen entscheiden sich nicht bewußt für Gott/Jesus, sondern weil man sie so hingebogen hat.

Stelle dir mal die Frage: Woher wissen die meisten Menschen etwas über Gott? Von ihren Eltern und Großeltern, von Verwandten, Lehrern und vom Pfarrer. Woher wissen diese was von Gott? Auch von ihren Eltern, Großeltern, etc. Und woher wußten die es? Die haben es auch so gelehrt bekommen.

Wer entscheidet sich denn bewußt, also ohne vorher durch das "Wissen" nahestehender Menschen MASSIVST beeinflußt worden zu sein, für den Glauben an den Christengott. Wobei: Eigentlich haben die Christen gar keinen eigenen Gott. Ist ja der Gott der Juden. Und das Christentum ist "nur" eine jüdische Sekten, die aus dem Judentum hervor ging. Und die Hauptfigur des Christentums, ein gewisser Jesus Christus, hat diese Sekte nicht mal selbst gegründet. Sorry, ich schweife ab.

Also wie könnte sich jemand bewußt dafür entscheiden, wenn er doch im Grunde kaum eine Chance hatte durchs Leben zu gehen, ohne damit konfrontiert worden zu sein? Bewußte Entscheidung ist auch das Stichwort zur Taufe: Die meisten Menschen werden bei uns im Alter von wenigen Wochen/Monaten getauft, also zu einem Zeitpunkt, wo sie nichts dagegen tun können.

Daß es mit der Indoktrination nicht immer funktioniert, ist klar. Aber es funktioniert viel zu oft. Was glaubst du wie viele Gläubige es wohl gäbe, wenn jeder für sich zum Glauben gefunden hätte, also ohne Eltern, Großeltern, Verwandte, Lehrer, Pfarrer, etc..? Wie viele kämen auf die Idee, daß Gott in Form des Heiligen Geist sich selbst als seinen eigenen Sohn gezeugt hat und sich von einer Jung(en)Frau als Mensch zur Welt bringen ließ? Keine zehn Menschen kämen auf so eine Idee.

Hätte das Christentum nicht massive Unterstützung der Römer erhalten, sie ernannten das Christentum zur Staatsreligion und verboten zugleich die Ausübungen anderer Religionen, wäre diese Sekte in der religiösen Bedeutungslosigkeit verschwunden.
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05.07.2014 23:53 Uhr von fox.news
 
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die ganzen Leute, die diese "Hexenjagd" auf sie eröffnet haben (und u.a. ihrem Vater und ihrem Bruder mehrfach aus Häme das Video geschickt haben) sind doch viel, viel ekelhafter als alles, was sie auf dem Video macht.

diese ganzen Lästermäuler sollen sich lieber um ihren eigenen Mist und ihre eigenen Fehler kümmern.
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06.07.2014 00:19 Uhr von Boon
 
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dümmste überschrift 2014
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06.07.2014 02:16 Uhr von damagic
 
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how to get fXXXXin famous in 24 minutes -.-
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06.07.2014 10:37 Uhr von TinFoilHead
 
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Eltern der Frau, die sexuelle Handlungen an Männern vornahm, äußern sich

Das müssen einige sein, weltweit...
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06.07.2014 12:03 Uhr von Kalex
 
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"und sie vergeben ihrer Tochter."
- So ein Bullshit, den Eltern wurde kein Schaden/Leid/Unrecht zugefügt, also sind sie auch in keiner Position um irgendjemandem irgendetwas zu vergeben.
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06.07.2014 14:13 Uhr von bigpapa
 
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Also nach Aussage der Eltern ist nicht der Sex das Problem, sondern nur die miese Bezahlung.

Das ist echt eine Glaubenskrise. ;)

Fragt ein Man eine Dame : "Würden Sie mit mir für 1 Mio. Euro Sex haben".
Die Dame schüchtern : "ja"
Darauf hin der Mann :" "Und für 5 Euro".
Die Dame empört : "Wofür halten sie mich"
Darauf der Mann : "Das haben wir doch schon geklärt, nun verhandeln wir nur noch den Preis."

Irgendwie sehe ich da Ähnlichkeiten.

Gruß

BIGPAPA
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06.07.2014 14:53 Uhr von Kalex
 
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@Trallala2

>> Nur weil man getauft wird, ist man kein Christ."
> Keine Eltern lassen einen nur so taufen ohne ihn dann christlich
> zu erziehen. Wenn das eine egal ist, dem ist das andere auch egal.

Oh doch, gerade in den südlicheren Gefilden unseres Landes ist mir das sehr oft begegnet.
Die Kinder werden getauft und später zur Konfirmation geschickt, weil es regional "so üblich" ist.
Fragt man die Eltern, in meinem Fall war es die Schwiegermutter in spe, ob sie denn tatsächlich christlich sind, bekommt man als Antwort "wir sind christlich, aber nicht praktizierend" (=nicht danach lebend).
Und das war kein Einzelfall.

Eigentlich hätte ich dir in deinem Roman hier ja im übrigen sonst volle Zustimmung ausgesprochen, aber dann zeigtest du mir, dass du in deiner eigenen Religion Nachhilfebedarf hast:

> @Kalex
> Rede von keinen Sachen von denen du keine Ahnung hast.
> Natürlich sind sie in der Position, denn letztendlich begründet
> sich der Ruf der Eltern auch über das was die Kinder
> machen.

> Mag sein, dass du eines Tages eine Freundin haben wirst
> und wenn die anfängt dir Hörner aufzusetzen und jedem in
> der Kneipe für eine Bier einen bläst, erinnere dich daran,
> dass sie dir im Grunde nichts getan hat und du deshalb nicht
> sauer auf sie sein darfst (auch wenn alle anderen dann über dich lachen).

1. Der Ruf der Eltern wurde hier zurecht und indirekt auch durch ihre eigene Schuld beschädigt.
Hätten sie ihre eigene Tochter "christlich" erzogen, hätte sie weder für einen echten Urlaub, noch für ein Getränk, solch eine Handlung vollzogen.

2. Deine Metapher mit der Freundin ist ein ganz anderer Fall;
a) Gott bewertet die Ehe zwischen Mann und Frau als heilig, nicht die Beziehung zwischen Tochter und Eltern.
b) Da du hier allerdings von "Freundin" redest anstatt von "Frau", solltest du auch bedenken, dass jede sexuelle Handlung vor der Ehe, egal ob mit dem Ehemann in spe oder mit anderen Personen, für Gott nichts anderes als Hurerei ist. Ja, der (seelische) Schaden für den Mann ist vorhanden, das kann niemand leugnen, und daher hätte er auch ein Recht dazu ihr sowas zu vergeben - was er als "echter" Christ natürlich auch früher oder später tun würde.


Gruß
Ein Glaubensbruder, dem deine "Metapher" unter ähnlichen Umständen bereits passiert ist.

[ nachträglich editiert von Kalex ]
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06.07.2014 20:33 Uhr von Joeiiii
 
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@ Trallala2 - Teil 1
>>wieso esse ich überwiegend Kartoffeln und nicht Reis, wieso esse ich eine gebratene Frikadelle und nicht eine gebratene Vogelspinne? Wieso spreche ich diese Sprache und nicht eine andere. Wieso esse ich mit Messer und Gabel und nicht mit dem Finger. Wieso wische ich mir den Hintern mit der rechten und nicht mit der linken Hand ab. Wieso wasche ich mich jeden Morgen und nicht alle Wochen? Wieso weiß ich, dass stehlen etwas schlimmes ist? Woher weiß ich, dass ich nicht die Hunderscheiße aufheben darf um damit zu spielen? Woher weiß ich, dass ich das Kind mit dem ich spiele und das mir mein Spielzeugauto kaputt gemacht hat, nicht mit einem Stein erschlagen darf? Das nennt man Erziehung.<<

Vergleiche bitte nicht Äpfel mit Ziegelsteinen. Es ist ein "kleiner" Unterschied, ob du einem Kind beibringst, daß er niemanden schlagen oder gar erschlagen darf, oder ob du ihm von kleinauf ein Märchen als Tatsache verkaufst, damit er sich brav benimmt, weil ihm sonst vielleicht das ewige Höllenfeuer droht. Aber auch ohne solche Drohungen: Einem Kind von einem Gott zu erzählen, der allmächtig ist, ist übel. Auch im Hinblick darauf, daß es Tausende andere Götter gibt, deren Existenz man negiert, weil man ja gelernt hat, daß es nur den einen Gott gibt. Und das wiederum ist deswegen komisch, weil die polytheistischen Religionen, die es zuvor gab, wesentlich älter sind als die monotheistische Vorstellung. Und sogar in der Bibel wird an mehreren Stellen mehr als nur angedeutet, daß es mehr als einen Gott gibt.


>>Stimmt. Sie werden da hineingeboren, sie lernen alles darüber und entscheiden sich als Erwachsene dafür oder dagegen. Sowas nennt man freien Willen. Laut Atheisten gibt es den freien Willen nicht. Einmal Kartoffeln mit Frikadelle als Kind gegessen, wird man als Erwachsener nie Pizza essen.<<

Der freie Wille ist ein tolles Thema. Wie könnte man, die Existenz eines allmächtigen, allwissenden Gottes annehmend, davon ausgehen, daß der Wille wirklich frei ist? Wenn Gott ALLES weiß, eben weil er ALLWISSEND ist, dann steht ausnahmslos alles schon fest, was irgendwann mal passieren wird. Bezogen auf Frikadelle und Pizza: Wenn Gott heute schon weiß, daß du morgen Pizza essen WIRST: Wie könntest du dich morgen, wenn auf dem Tisch ein Teller mit Frikadellen und ein Teller mit Pizza steht, für die Frikadellen entscheiden? Nicht sein Wille, aber sein Wissen geschehe. Da durch sein Wissen schon vorgegeben ist was geschehen WIRD, weil Gottes Wissen ja nicht falsch sein kann, kann man sich gar nicht mehr anders entscheiden. Könnte man das doch, wäre Gottes Wissen entweder fehlerhaft oder unvollständig, was aber bei einem unfehlbaren Gott ausgeschlossen werden kann. Also: KEIN freier Wille.

Zu AT/NT: Natürlich kommt das NT nicht ohne das AT aus, basiert es doch darauf. Der Schöpfergott des AT ist der Vater des Protagonisten des NT, dessen Kommen im AT auch schon angekündigt wurde. Falls du die Bibel je gelesen hast, weißt du es vielleicht: Jesus bezieht sich nicht selten auf das AT (Mose, Propheten, etc.). Die Basis des NT ist das AT und der Gott des AT ist auch der Gott des NT. Die Christen haben keinen eigenen Gott, sondern nahmen den Judengott JHWH und bastelten sich daraus eine eigene Religion.

Das ist dann auch die Überleitung zur Sekte, die das Christentum per Definition ist. Ich meine das nicht mal negativ. Sekte ist, ähnlich wie das Wort Neger, negativ belegt worden, obwohl es im Grunde ein völlig normales Wort ist. Heutzutage denken wir an Scientology, die 12 Stämme, an die Terrorsekte Boko Haram und andere Gruppierungen, die ständig negativ auffallen, wenn wir über Sekten reden. Ursprünglich ist damit aber nur eine Gruppe gemeint, im Falle des Christentums eine Glaubensgemeinschaft, die sich aus einer vorangegangen Religionsgemeinschaft, dem Judentum, abgespalten hat.


>>Atheisten werfen der christlichen Religion immer die blutigen Stellen in der Bibel vor, aber das ist nun mal das Problem, das Christentum ist im Grunde das NT ist, das AT hat man mitgenommen. Aber nicht alles im AT entspricht der christlichen Religion.<<

Immer? Hab ich nicht gemacht, oder?
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06.07.2014 20:33 Uhr von Joeiiii
 
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@ Trallala2 - Teil 2

>>Schon mal was von Firmung oder Konfirmation gehört? Keiner wir beim Christentum zu etwas gezwungen. Bei der Taufe übernehmen die Eltern die Aufgaben und treffen die Entscheidung für das Kind, da es noch nicht für sich sprechen kann. Bei der Firmung bekräftigt der Jugendliche, in einem Alter, in dem er nach der Meinung der Kirche nun für sich selbst Entscheidungen treffen kann, das Glaubensbekenntnis.<<

Das ist heute sicher ein wenig anderes als noch vor über 20 Jahren und in der Stadt war es sicher auch nicht so schlimm wie auf dem Land. Wir sind damals noch zur Firmung gegangen worden, weil von den Eltern (nicht nur von meinen) ein "Ich gehe nicht zur Firmung!" NICHT akzeptiert wurde. Es war damals eine Selbstverständlichkeit, daß man zur Firmung geht, schon allein deswegen, weil es alle machen und weil es Gerede gibt, wenn da jemand nicht zur Firmung geht. Diesbezüglich hat sich sicher was geändert, aber es gibt sicher immer noch viele Fälle, wo die Eltern die treibende Kraft hinter der Firmung sind.


>>Wenn jeder alles selbst lernen müsste, würden wir heute nackt durch Wälder laufen, mit den Händen essen und in das Wohnzimmer kacken.<<

Das hatte wir am Anfang schon. Es ist ein großer Unterschied, ob man einem Kind etwas lernt, oder ob man ihm unbewiesene Geschichten als Tatsache verkauft.


>>Du bist vermutlich ein Atheist und voll mit Wissen.<<

Das ist korrekt. :) Ich bin aber niemand, der zum Trotz dagegen ist, sondern jemand, der sich viel damit beschäftigt hat. Vielleicht kommt das auch ein bißchen rüber.


>>Du weißt, dass das Christentum eine Sekte ist und vermutlich kannst du sofort ein dutzend Stelle aus der Bibel zitieren in denen Gott blutig agiert.<<

Ja, könnte ich. :) Habe ich? Nein! Das ist unterstes Niveau.


>>Nun beantworte dir die Frage selbst: wie viel von dem was du weißt ist auf deinem Mist gewachsen? Hast du die Bibel, also das Alte- und Neue Testament komplett gelesen? Vermutlich nicht. Vermutlich hast du das Denken in dem Punkt freiwillig aufgegeben und hast nicht nur die Zitate, sondern vor allem die Definitionen anderer übernommen.<<

Du vermutest falsch. Ich habe sogar mehrere Übersetzungen der Bibel gelesen und auch die Apogryphen. Natürlich lebe ich nicht seit über 36 Jahren isoliert im Keller und habe noch nie Meinungen und Ansichten anderer Atheisten vernommen. Das ist aber auch kein Fehler oder in irgendeiner Art verwerflich. Oder muß man sich, weil man Atheist ist, nur mit Christentum und Christen beschäftigen, nicht aber mit Gleichgesinnten? Natürlich nicht!


>>Du und die anderen reduziert den Glauben auf - an einen Schöpfer glauben, an etwas glauben was man noch nie gesehen hat, an etwas glauben was in einem Buch steht<<

JEIN, exakt so ist es! :)

Was unterscheidet denn Christen von Atheisten, mal davon abgesehen, daß die einen an Gott glauben und die anderen nicht? Sind Christen bessere und Atheisten im Gegenzug schlechtere Menschen? Sind Atheisten Lügner, während Christen nur die Wahrheit sagen? Fressen Atheisten kleine Kinder, während Christen auf sie aufpassen? Muß ich einer Glaubensgemeinschaft angehören bzw. an einen Gott glauben, um ein guter Mensch zu sein bzw. sein zu können? Ist eine gute Tat eines Atheisten automatisch eine schlechte Tat, weil sie nicht im Namen (eines) Gottes geschieht? Tut ein Christ etwas besseres, wenn er das Gleiche tut wie ein Atheist? Sind nur Christen zu Liebe fähig und Atheisten nur zu Haß? Ist Nächstenliebe, Hilfbereitschaft und Freundlichkeit ausschließlich den Christen vorbehalten, während man von Atheisten nur das Schlimmste zu befürchten hat? Leben Christen in gottgefälliger Armut, weil sie alles hergeben was sie haben, während Atheisten geizig sind und nur an sich selbst denken?


>>nur so nahebei, Atheisten glauben an alles was sie im Internet lesen oder bei Deschner<<

Woher hast du diese abwegige Annahme? Aus einer Zeitschrift für Möchtegern-Christen? Verwechselst du das nicht eher mit Christen, die an das glauben "müssen" was geschrieben steht, weil sie es in Ermangelung von Beweisen ja nicht besser wissen? Die Fakten sind ja sehr spärlich, was nicht weiter verwunderlich ist.
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07.07.2014 07:43 Uhr von Fomas
 
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Ja ja, Gott schütze sie, diese arme Sünderin.Jetzt mal ehrlich, Pseudomoral und was vermeintlich gut und falsch ist beiseite: Ja und? Soll sie doch machen worauf sie Lust hat mit 18. Wenn die Mehrheit meinen sollte 18 wäre zu früh für so was, dann muss die Volljährigkeit eben erst wieder mit 21 in Kraft treten. Entweder man ist volljährig und kann machen was man will oder man ist es nicht und die Meinung der Eltern spielt noch eine Rolle.
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07.07.2014 11:22 Uhr von GottesBote
 
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Ich bin weiß Gott kein Moralapostel, aber ich finde es sehr traurig zu was die Frauen (und Männer) in der heutigen Zeit verkommen ist. Ich bin in den frühen 90er aufgewachsen. Ja, schon damals waren nicht alle Frauen "heilige", aber es gab einen Mindestfunken an Scham.
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07.07.2014 11:41 Uhr von maxyking
 
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@ GottesBote


hahaha du Traumtänzer der einzige unterschied war das es keine Handycams gab und deswegen nicht jeder Scheißdreck gefilmt wurde.
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07.07.2014 12:27 Uhr von Maverick Zero
 
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Joeiiii, sehr schön geschrieben. Applaus!
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07.07.2014 17:59 Uhr von Atheistos
 
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Das kann man mit Darwin alleine nicht mehr erklären....

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