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USA: Viele Highschool-Absolventen nicht bereit für das College

Das Problem ist kein Neues, aber nachdem mehr Schüler als jemals zuvor die Highschool erfolgreich absolvieren, rückt es erneut in den Fokus. Viele Schüler, die auf ein College wechseln, sind nicht bereit für selbiges. Daraus resultiert, dass viele davon Nachhilfeunterricht benötigen.

Landesweit benötigen demnach 20 Prozent aller Schüler, die für vier Jahre aufs College wechseln, am Anfang Förderunterricht in Englisch und Mathematik. Bei den Community-Colleges erhöht sich die Anzahl sogar auf 60 Prozent aller Schüler.

Die Kosten dafür belaufen sich laut Studien mittlerweile auf rund sieben Milliarden Dollar. Ein Problem dabei stellt die unterschiedliche Art der Erfassung von Daten je Bundesstaat dar, aber auch die Rückmeldungen von den Colleges an die Highschools fallen unterschiedlich und teils ungenügend aus.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, College, Highschool
Quelle: usnews.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2014 11:20 Uhr von perMagna
 
+4 | -0
 
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Wer mal in einer amerikanischen Schule war, fragt sich wie das möglich ist.
Werkräume von denen manche Schreinerei hier nur träumen kann, top ausgestattete Bibliothek und überall Studierzimmer mit Computern + Internet. Vom Sportangebot brauchen wir hier gar nicht zu reden, das ist schlicht Weltklasse.

(Prekäre Vorstadtschulen in Baltimore ausgeschlossen)
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04.07.2014 11:37 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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ZRRK - Widerspruch, eine gute Algemeinbildung und ein breites Wissen sind die Grundlagen für die Erfolge der Spezialisten. Einstein war auch nicht einseitig.
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04.07.2014 11:38 Uhr von Brain.exe
 
+2 | -0
 
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Ja und? Wer meint das es in Deutschland anders ist der irrt gewaltig.
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04.07.2014 11:59 Uhr von Haruhi-Chan
 
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Einspruch: quade34
Genau dieses Allgemeinwissen hat man in der 10. Klasse doch, sofern man aufpasst. Ab der 11. Klasse geht alles zu sehr ins Detail, dass man es nach einem Jahr außerhalb der Schule eh wieder für immer vergisst.

Ich fände es auch richtig, dass sich Schüler spezialisieren dürfen ab einer bestimmten Klasse. Den Schülern wäre geholfen, da sie keinen Dummdreck mehr lernen müssen (Ich war stetig unter Druck zwischen scheiße und Pisse wählen zu müssen, Religion oder Ethik zum Beispiel, so eine dumme Zeitverschwendung) und der Gesellschaft auch, da wir von Beginn an bessere Fachkräfte heranziehen würden.

Verstehe bis heute nicht, warum man gezwungen wird bestimmte Fächer zu behalten. Warum ist zum Beispiel Deutsch ein unabwählbares Hauptfach bis zum Ende? Spätestens ab der 10. Klasse liest man dort nur noch alte Schinken, die keinen interessieren und mit dem man nichts anfangen kann (sorry Germanisten, aber ich denk mal die meisten Schüler können damit einfach nix anfangen).
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04.07.2014 12:43 Uhr von VT87
 
+1 | -1
 
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@ Haruhi-Chan

Bin auch deiner Meinung. Man sollte bis zur 10. Klasse ein solides Grundwissen in allen Bereichen erworben haben und sich dann auf bestimmte Fächer spezialisieren dürfen.

Zudem sollte man bundeseinheitlich einmal jährlich Erhebungstests auf den verschiedenen Schulformen machen, um zu sehen, ob bei manchen Schulen ein Lerndefizit besteht.
Es kann nicht sein, dass das Gymnasialniveau immer weiter runter geschraubt wird, nur damit alle Kinder von eingebildeten Eltern Abitur bekommen.

Der Schüler in Hamburg sollte die gleichen Lerninhalte vermittelt bekommen, wie der in München.
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04.07.2014 13:06 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ perMagna

Die Probleme sind vielfältig, eines ist jedoch, dass in den USA mittlerweile fast jeder auf irgendeine Art von weiterführender Bildungseinrichtung gehen möchte und auch geht.

Elite Universitäten haben hingegen in Teilen ein ganz eigenes Problem: Manche der Studenten sind haben die Aufnahmetests in den Kerngebieten extrem gut gemeistert, dafür aber in anderen Gebieten schlecht oder nur mittelmäßig abgeschnitten. Diese Leute werden ebenfalls gefördert, um ihr allgemeines Wissensniveau zu erhöhen.



In manchen Bundesstaaten zählen auch Personen in die Statistik, welche sich einfach nur für etwas interessieren. Ich war zum Beispiel in Grundkursen und Vorbereitungskursen in Biologie und Chemie, weil mich die Thematik interessiert hat, ohne aber eine der beiden Richtungen auch nur im Ansatz zu studieren. Das hätte mich in manchen Bundesstaaten zu einem "hilfsbedürftigen Studenten" gemacht, obwohl das eben rein faktisch Unsinn gewesen wäre.



Zu deiner Aussage über US-Schulen:
So viele gute Schulen mit guter Ausstattung es auch gibt, es gibt auch viele schlechte Schulen. Das wird zwar seit den frühen Neunzigern von Jahr zu Jahr besser, gerade in Problembezirken, aber noch ist diese Entwicklung nicht abgeschlossen - leider.

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