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Europäische Zentralbank will mit neuem Geld die Inflation ankurbeln

Die geringe Inflation in der Euro-Zone soll von der Europäischen Zentralbank mit neuem Geld angekurbelt werden. Die EZB will Kreditverbriefungen aufkaufen. Das sind zu Bündeln geschnürte Kredit-Risiken. Diese Verbriefungen lösten die jüngste Finanzkrise in den USA aus.

"Wir sind an ABS interessiert, um die Schwäche bei der Kreditvergabe zu beheben. Und wir wollen die Kreditvergabe in die Realwirtschaft lenken, besonders in den Mittelstand", so Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank.

Jörg Asmussen, ehemaliger Lobbyist im Bundesfinanzministerium, hatte sich während seiner Zeit im Ministerium auch für solche Verbriefungen eingesetzt. Nach der Finanzkrise rückte er jedoch von der Maßnahme ab, weil die Papiere zu risikoreich seien.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Inflation, Zentralbank, Europäische Zentralbank
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2014 09:45 Uhr von Bud_Bundyy
 
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04.07.2014 09:52 Uhr von TyranosaurusPex
 
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04.07.2014 09:52 Uhr von Hallominator
 
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Ich halte es für einen Fehler, die Inflation schon wieder künstlich anzukurbeln. Ist ja nicht das erste Mal.
Eigentlich sollte man den Markt in Ruhe lassen, da er sich nunmal selbst reguliert, wenn er dafür ZEIT bekommen würde. Es ist gerade dieses ständige Eingreifen, das zu unvorhersehbaren Konsequenzen führt.
Den Markt in eine bestimmte Richtung manipulieren zu wollen ist unverantwortlich, wenn er sich doch offensichtlich in eine andere Richtung entwickelt.

Aber nun gut, irgendwo muss man ja den Grundstein für zukünftige Marktprobleme legen...
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04.07.2014 10:27 Uhr von FamousK
 
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@Halloinator: Der "Markt" ist aber keine künstliche, höheren Ideale folgende, selbstbestimmte Intelligenz oder ein gottgleiches Wesen, sondern ein von einigen Menschen geschaffenes künstliches Konstrukt, das IMMER in eine bestimmte Richtung manipuliert wird/wurde. Daher muss eine sinnvolle, der Mehrheit dienliche Regulierung stattfinden.

Ob diese spezielle Maßnahme nun sinnvoll ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich vermute mal stark, dass die bisherige Direktive der Umverteilung nach oben beibehalten wurde....
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04.07.2014 12:35 Uhr von Hallominator
 
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@ FamousK
Richtig, der Markt ist kein ideales Wesen. Er ist ein Konstrukt des Menschen und natürlichen (Betonung auf natürlich) Schwankungen unterworfen, die mit Geld und der Anzahl an produzierten und nachgefragten Gütern zu tun hat.

Inflation bedeutet, dass zu viel Geld im System steckt, aber zu wenig Ware.
Deflation bedeutet, dass das Angebot zu groß ist.

Wir halten jetzt den Zustand "zu wenig Ware" künstlich aufrecht, grundlos auch noch, da die "Kreditvergabe" jetzt kein großer Notfall ist und senden den am Markt beteiligten somit ein falsches Zeichen. Schon wieder.

Solange wirklich ständig am Markt "geschönt" wird, vermutlich zugunsten weniger Reicher, kann sich auch das menschliche Konstrukt "Markt" nicht beruhigen oder einpendeln, da von allen Enden andauernd an ihm herumgezerrt wird.

Am Ende werden wir, da wir ständig "zu wenig Ware" geschrien haben, an eben dieser Ware ersticken! Welche Form auch immer diese Ware dann annimmt.
Warum sieht das niemand ein?
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04.07.2014 12:55 Uhr von maxyking
 
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Man sollte die Finger von solchen Geschäften lassen und lieber die Banken verpflichten jeden Cent, den sie für Quasi nichts von der EZB bekommen, an die Realwirtschaft weiter zu geben und nicht weiterhin damit Riskant zu Spekulieren.
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04.07.2014 13:58 Uhr von ms1889
 
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nuja, da macht sich bemerkbar, das die regierungen selbst kaum oder keine schulden machen.

wer selber nur spart, kann nicht erwarten das andere auf kredit leben.

und es wird ehr eine deflation kommen, da zB der aktienmarkt viel zu hoch bewertet ist (stichwort: blase). wenn der markt wieder zusammenbrechen wird da zB die usa grade die zinbsen wieder anheben...dubai hatte einen börsen zusammenbruch....es bahnt sich also ehr eine deflation an.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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04.07.2014 15:05 Uhr von Wurstachim
 
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Inflation (lat. „Sich-Aufblasen“, „Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine Erhöhung der Güterpreise, gleichbedeutend mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes.
... mehr muss man nicht sagen....
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04.07.2014 21:52 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Welch ein Schauspiel in einem riesigen Affentheater!

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