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Gehalts-Irrsinn: Dieser Mann bekommt für null Tage Arbeit elf Millionen Euro

Wie schnell das Geld in den Vorstandsetagen großer Unternehmen bisweilen aus dem Fenster geworfen wird, zeigt jetzt ein Beispiel des Zulieferers Schaeffler.

Konkret geht es hier um Beinahe-Chef Klaus Deller. Der bekommt für null gearbeitete Tage satte elf Millionen Euro. Dabei handelt es sich allerdings eher um eine Art Schmerzensgeld für den entgangenen Job.

Ein Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von 50.000 Euro müsste für diese Summe satte 220 Jahre schuften.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mann, Euro, Arbeit, Irrsinn
Quelle: t-online.de
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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2014 20:44 Uhr von Sirigis
 
+1 | -16
 
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03.07.2014 21:15 Uhr von ms1889
 
+17 | -14
 
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daran sieht man das solche menschen unseriös sind, aggieren wie ein kinderschänder und eigendlich weggesperrt gehören.

dieser man lebt weil er unsozial ist.
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03.07.2014 21:28 Uhr von magnificus
 
+6 | -4
 
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"Gehalts-Irrsinn:


Dabei handelt es sich allerdings eher um eine Art Schmerzensgeld!"
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03.07.2014 21:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+23 | -7
 
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@ms1889
Das kann dir natürlich nicht passieren, dass man dir einen 3-Jahresvertrag mit einem garantierten Einkommen von mehreren Millionen bietet. Und du für diesen Vertrag extra eine andere gut bezahlte Stelle aufgegeben hast.

Bestraft gehört dafür aber Autozulieferer Deller, für so einen Personalunfug - da er sich nach der Einstellung für jemanden anderen entschieden hat.
Aber ein Betrieb kann da machen was er will, die sind niemandem Rechenschaft schuldig.
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03.07.2014 21:50 Uhr von brycer
 
+18 | -2
 
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Verträge müssen eben erfüllt werden.
Schaeffler hat mit Klaus Deller einen Vertrag geschlossen, sich aber dann doch für einen anderen Chef, nämlich den Interimschef Rosenfeld, entschieden.
Da es aber zu spät war Deller ´die lange Nase´ zu zeigen und sich einfach aus dem schon unterschriebenen Vertrag heraus zu stehlen musste Schaeffler eben die Forderungen, die in diesem Drei-Jahres-Vertag fest geschrieben waren, erfüllen.
Für Schaeffler wahrscheinlich sogar noch die billigere Möglichkeit als sich mit Deller auf ein Gerichtsverfahren einzulassen, das man wohl mit Pauken und Trompeten verloren hätte.
Klar klingen elf Millionen Euro in unseren Augen pervers viel, aber wir würden auch in unseren Bereichen auf die Erfüllung geschlossener Verträge bestehen.
Verträge in diesen Kreisen werden nicht, so wie bei uns, mit gesetzlichen Kündigungsfristen und Monatsgehältern geschlossen. Das sind eben Verträge, ähnlich Bundesligaprofis und -trainern. Die werden zuerst für einen gewissen Zeitraum verpflichtet und bekommen für diesen Zeitraum die Zusage eines gewissen Geldbetrages.
Ein Bundesligatrainer, der für eine Saison verpflichtet wurde, aber schon nach kurzer Zeit wieder entlassen wird kann ebenso auf die Zahlung des Gehalts für den Rest der Vertragslaufzeit bestehen.
Für einen Verein, der dreimal in der Saison den Trainer wechselt, kann das also auch sehr teuer werden, wenn die Verträge falsch formuliert sind. ;-)
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03.07.2014 22:17 Uhr von Floppy77
 
+16 | -1
 
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Dafür werden dann bestimmt bald hunderte Stellen abgebaut...
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03.07.2014 23:50 Uhr von blaupunkt123
 
+11 | -1
 
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Und einen Monat später beginnt das große Jammern und man braucht Firmen wie McKinsey, die erklären, wo man am besten Leute entlässt, um zu sparen...

Ohne Worte.
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04.07.2014 00:59 Uhr von Lawelyan
 
+3 | -0
 
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Wer sich darüber aufregt, soll einfach mal einen Mietvertrag für eine Wohnung unterschreiben und dann sagen: "Ich ziehe doch nicht ein"

Drei Monatsmieten werden fällig, weil man einen Vertrag üblicherweise nicht vor Eintritt kündigen kann.

Also mal ganz im Ernst, das ist schon blöd aber wenn man so einen Vertrag unterschreibt, muss man auch mit den Konsequenzen leben können.

Ich hatte das Spiel auch schonmal, leider habe ich nur ein Monatsgehalt bekommen. Probezeit und zwei Wochen zum Monatsende.....

[ nachträglich editiert von Lawelyan ]
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04.07.2014 10:00 Uhr von turmfalke
 
+2 | -5
 
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Dreckspack eben aber beim Mindestlohn das Maul aufreissen, oh das kann die Arbeitgeberseite nicht stemmen und die CDU/CSU macht noch mit! Das glaube ich wenn sie diesen Vollpfosten solche Gehälter zahlen. Bei mir gebe es klare Regeln aber nicht so etwas wo andere nichtmal von ihrer Hände Arbeit leben können. Ekliges Gewurm diese Kapitalisten anders kann man die nicht bezeichnen!
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04.07.2014 10:15 Uhr von majorpain
 
+2 | -2
 
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Hätte man was Gescheites gelernt :)

Ne sorry das geht garnicht bei einem Mindestlohn so rumzumachen und hier werden die Millionen rausgehauen.

Sorry was der bekommt ein normaler Arbeiter 220 Jahre arbeiten. Passt das zusammen? Kann eine Arbeit soviel wert sein?
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04.07.2014 11:04 Uhr von Phyra
 
+1 | -2
 
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@majorpain
Kandidat 1 verschafft dem betrieb einen gewinn von 12 millionen € und kriegt dafuer einen lohn von 500k

Kandidat 2 verschafft dem betrieb einen gewinn von 20 millionen € und kriegt dafuer einen lohn von 1,5k

sind diese 1 millionen gerechtfertg? natuerlich, da der betrieb durch die personalwahl einen zusaetzlichen gewinn von 8 millionen hat, denn andernfalls kann kandidat 2 zu eine anderen unternehmen gehen und der betrieb hat 7 millionen € potentiellen gewinns verstreichen lassen.
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04.07.2014 12:19 Uhr von majorpain
 
+1 | -1
 
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@ Phyra

Na ja ob die Rechnung so 100% stimmt nur weil er mal z.b ein Großauftrag bekommt muss das Produkt auch hergestellt werden. Macht er das?


Daimler Benz hat letztes Jahr wieviel auch immer Milljarden verdient aber macht am großten rum wegen löhnen von 8,50€.
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04.07.2014 12:29 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -1
 
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wenn ich mich in zukunft mal wieder irgendwo für eine andere arbeit bewerben sollte und bekomme die stelle nicht, verlange ich dann auch ein schmerzensgeld für den job, der mir dadurch entgangen ist. vielleicht kann ich das ja sogar mit verweis auf herrn deller einklagen. ;-)
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04.07.2014 15:45 Uhr von bigdaddy2
 
+1 | -1
 
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geil, das eine jahr hatte ich 170 email Bewerbungen alles absagen, ich will auch 11 mille pro absage ;-))
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04.07.2014 23:10 Uhr von Failking
 
+2 | -1
 
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Dafür führt Deutschland den NULL € Job ein
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04.07.2014 23:16 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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@nebelfrost - Du hast mal wieder nicht verstanden worum es hier geht - gelle?
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05.07.2014 09:25 Uhr von Brain.exe
 
+1 | -0
 
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Nebelfrost, bigdaddy2 könnt ihr eigentlich Lesen? Es wurde ein Arbeitsvertrag unterschrieben, der Betrieb hat sich dann für einen anderen entschieden. Über die höhe lässt sich streiten aber das er Bezahlt wird ist gerechtfertigt.
Wenn ihr einen Vertrag unterschreibt, umzieht, euer Leben komplett verändert und euch DANN abgesagt wird habt ihr auch ein anrecht auf das entgangene Gehalt.

btw 170 email bewerbungen sagt schon alles. Sowas landet bei uns auch ungelesen im Müll.
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05.07.2014 17:38 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -1
 
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@Brain.exe - die scheinen das Wort "unterschrieben" nicht zuordnen zu können oder die sind der Meinung das man einen unterschriebenen Vertrag ruhig brechen kann.

Die verwecheln da unterschrieben mit absagen. Kein Wunder das es nicht vorangeht :)

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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05.07.2014 18:32 Uhr von bigdaddy2
 
+0 | -0
 
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@ Brain.exe und Suffkopp

gut ich stamme aus einer zeit da reichte eine tele vonische zusage. gut ich habe das original nicht gelesen aber oben ging es um einen entgangenen Job und nicht um einen unterschriebenen Arbeitsvertrag.
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06.07.2014 13:40 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@bigdaddy2 - eines der größten Problem der heutigen Zeit: viele springen auf einen Zug auf der irgendwo geschrieben steht ohne sich bei der Quelle zu vergewissern wie denn der Sachverhalt wirklich hat sein können.

Nämlich genau das passiert hier tagtäglich auf SN - weil SN so ausgerichtet ist, das Quellen nicht naturgetreu zitiert werden sollen, sondern das News verfälscht und missverständlich hier eingeliefert werden. Und leider springen so viele auf diesen Zug auf weil sie einfach zu faul sind eine Quelle (oder auch noch andere) zu bemühen.

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