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Irak: Neuer Staat Kurdistan könnte schon bald Realität werden

Inmitten der Wehen des Konflikts im Irak plant die kurdische Autonomieregion im Norden des Iraks die Schaffung eines eigenen Kurdenstaates. Gegen die Einwände der Iraner, der Türken und den USA, plant das Parlament ein entsprechendes Referendum, welches schon bald durchgeführt werden soll.

Zur Begründung hieß es, dass der Irak am Ende sei, und man sich der Realitäten stellen müsse. Die Grenze des Autonomiegebietes würde man sich längst mit den besetzten Gebieten der ISIS-Truppen teilen. Lediglich 15 Kilometer gehören aktuell noch zum Irak.

Der Außenbeauftragte der Kurdischen Demokratischen Partei, Hemin Hawrami, sagte demnach, dass das neue Kurdistan zur Stabilität in der Region beitragen würde, und alle die sich dem verweigern würden, würden sich gleichzeitig für Chaos in der Region entscheiden.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Staat, Kurdistan
Quelle: n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2014 18:30 Uhr von Destkal
 
+6 | -4
 
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der letzte satz ist interessant - eine klare drohung!
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03.07.2014 18:52 Uhr von silent_warior
 
+6 | -2
 
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@ Destkal
Der Letzte Satz hört sich nicht nach einer Drohung an.
Die Kurden wollen ihr eigenes Gebiet um sich von den anderen etwas abkapseln zu können.

Im Moment ist es so als ob zwei die sich hassen im selben Raum eingesperrt sind.

Aus der Biologie wissen wir dass man diesen Stress durch einen einfachen Sichtschutz oder einer Barriere beenden kann.

Der Platz ist immer noch genau so groß, aber durch die Separierung gibt es keine Gewalt mehr.

Wenn die Kurden sich bedroht fühlen können sie sich im Moment nirgendwo zurückziehen.
Wenn es ein "Kurdistan" geben würde könnten sie dort hin ziehen und zwischen den zwei Völkern würde Ruhe einkehren.

Die andere Möglichkeit ist dass ein Volk ausgerottet wird und danach Ruhe einkehrt ... so geht es natürlich auch.
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03.07.2014 20:33 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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In Syrien haben die Kurden entlang der türkischen Grenze
3 Enklaven, die von der PKK/YPG gegen die ISIS gehalten werden.
Die haben nun auch ihren Staat Rojava ausgerufen (gelb)
http://www.rf-news.de/...
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03.07.2014 22:41 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -6
 
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Referrendums sind wohl dieses Jahr In oder wie?

Aber in dem Fall wohnen in dem Gebieten wohl nur Kurden, da das ja jetzt wohl nicht so schlimm wäre, wenn es ordentlich von statten geht und nicht wie Russland das gemacht hat, dort quasi das Land überfallen hat.
Und die scheinen ja auch gegen die Terroristen vorzugehen, fast alleine Momentan.
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03.07.2014 23:47 Uhr von Isengrin
 
+1 | -1
 
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Da wohnen eben nicht nur Kurden.

Das ist das Problem!
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04.07.2014 02:12 Uhr von Merldeon
 
+3 | -1
 
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Und wann EU Mitglied ??
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04.07.2014 08:36 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Isengrin,
andersrum wohnen da eben auch nicht nur Iraker, und zum Irak würde ich jetzt selber auch nicht gerne gehören wollen.
Die Kurden sind da auch nicht gerade die beliebtesten, die Regierung wird denen weder helfen können noch wollen.

Eine bessere Gelegenheit werden die Kurden nicht bekommen, vorausgesetzt, sie behaupten sich gegen ISIS, aber ohne den kurdischen Wiederstand wären diese Gebiete sowieso verloren, fürs erste.
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04.07.2014 11:01 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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Hibbelig,
die Kurden haben das Glück, daß man dort gerade ganz andere Probleme hat, und bis ISIS besiegt ist, ist das ganze in trockenen Tüchern.
Es wäre schwer erklärbar, warum wir dem Irak nicht gegen ISIS helfen (immerhin wendet sich Irak inzwichen schon an den Erzfeind, um Hilfe zu bekommen), aber trotzdem in "Kurdistan" intervenieren...

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