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Österreich: "Google+"-User auf 18.900 Euro verklagt, weil er einen Link teilte

In Österreich wurde ein Mann von einer Bank auf 18.900 Euro verklagt, weil er einen kritischen Link auf der Plattform Google+ geteilt hat.

Der 27-Jährige soll nun für den gesamten Inhalt dieser fremden Website verantwortlich gemacht werden.

Das Urteil wird in sechs bis acht Wochen erwartet. Die Folgen dieses Urteils sind noch nicht absehbar.


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WebReporter: maierm618
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Klage, User, Google+, Link
Quelle: oe24.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2014 19:11 Uhr von CrazyWolf1981
 
+8 | -1
 
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Ergebnis: jetzt wird die Bank durch die Aktion erstrecht ins schlechte Licht gerückt. Und statt ein paar Usern die das mitbekommen, bekommt das jetzt das ganze Land und die Nachbarländer mit. Der Schaden für die Bank dürfte jetzt ziemlich hoch sein. Neben Imageschaden, Leute die die Bank meiden und denen die aus Angst vor einem so aggressiven Vorgehen die Bank wechseln. Immerhin hat sie mit der Aktion den kritischen Bericht ja bestätigt, statt im Fall der Unwahrheit konstruktiv darauf zu reagieren.
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03.07.2014 20:57 Uhr von ms1889
 
+6 | -3
 
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banken sind so oder so immer betrügerisch...sie leben faktisch vom betrug.
da ist der name der bank egal...sie arbeiten alle nach dem selben prenzip des betruges.
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03.07.2014 21:26 Uhr von Brem
 
+4 | -1
 
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Wer die Quelle gelesen, der hat auch gelesen, dass die Bank bisher gegen den Verwandten des Beklagten gewonnen hat. Insofern steht er auf wackeligen Füßen, den er hat gewusst, dass die Bank bislang als unbescholten galt.

Ich würde mir als Firma ebenso überlegen so zu handeln, wenn jemand irgend etwas behauptet und andere das wiederholen obwohl es lt. Gerichte nicht stimmt....

Unter Strich ist es (erst mal) Verleumdung.
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03.07.2014 22:10 Uhr von Floppy77
 
+3 | -0
 
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@Brem
Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar verschiedene Schuhe...in Österreich wird was nicht anders sein.
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03.07.2014 23:34 Uhr von Brem
 
+2 | -0
 
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Tja stimmt. Aber wir kennen den Fall nur aus der Presse, die Richter aber kennen ganz andere Details. Woher nehmen wir uns das Recht mit den geringen, einseitigen und vielleicht falschen Infos eines sich geprellt fühlenden Bankkunden urteilen zu können?

Ich denke die haben ihre AGB´s und die wurden, wie so oft, zuvor nicht gelesen. Nun ist die Kacke am Dampfen.

Dass schlimmste aber ist, wenn dieser verlinker verliert, dann leiden wir alle (Österreicher) mit....
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04.07.2014 08:37 Uhr von Niels Bohr
 
+1 | -0
 
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Bedeutet also für die User unserer südlichen Nachbarn:
Erstmal einen 17-seitigen Disclaimer inkl. Markenrechtshinweis usw. an jeden Post und jede Email anhängen. Könnte ja sein, das sich irgendeine Firma in ihren Rechten eingeschrängt sieht.

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