03.07.14 15:39 Uhr
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Bundestag: Mindestlohn ab 2015 beschlossen

Der in der Politik und Wirtschaft umstrittene Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde ist beschlossene Sache.

Trotz massiver Kritik wurde der Mindestlohn mit großer Mehrheit angenommen. 535 Abgeordnete votierten mit Ja, fünf mit Nein und es gab 61 Enthaltungen.

3,7 Millionen Menschen profitieren ab dem Jahr 2015 von dem Mindestlohn, ausgenommen sind Jugendliche unter 18 und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten im neuen Job.


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WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Bundestag, Mindestlohn, Beschluss
Quelle: zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2014 15:47 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -0
 
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!!Ein Mindestlohn mit so vielen Ausnahmen ist KEIN Mindestlohn!!

Mal ehrlich 8,50 € ist ein Witz!


[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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03.07.2014 15:56 Uhr von rubberduck09
 
+11 | -0
 
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Die Ausnahme wird genau zu einem führen:

Ein betroffener Langzeitarbeitsloser wird für _exakt_ 6 Monate für unter Mindestlohn eingestellt und eben kurz vor Ende der Probezeit fristgerecht "grundlos" gekündigt.
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03.07.2014 16:11 Uhr von HumancentiPad
 
+5 | -0
 
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@ rubberduck09
Also alles wie vorher....
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03.07.2014 16:15 Uhr von Rammar
 
+1 | -1
 
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nunja, während der mindestlohn in bayern kaum auswirken haben wird da dort im durchschnitt schon einiges mehr verdient wird könnte es mecklenburg vorpommern wirtschaftlich hart treffen

explodierende mieten und preise für (frische) lebensmittel sind nicht unwahrschein...
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07.07.2014 14:50 Uhr von Hoanxxlokay
 
+0 | -0
 
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Trotz aller Bedenken, dass der Mindestlohn den Personalabbau noch verstärken wird und die Schwarzarbeit in einigen Bereich verstärkt wird ( hier unter Umständen zur Einstellung von Mitarbeitern zu einem geringeren Lohn als gesetzlich festgelegt) , geht die Politik davon aus, dass die Vorteile dieser Regelung den Leuten in der breiten Masse zugute kommt. Das Bundesarbeitsministerium geht nach ihren Berechnungen davon aus, dass 3,7 Millionen Menschen von der angepassten Lohnanpassung, in dem Fall von der Lohnerhöhung, profitieren werden (vgl. Artikel „Mehr Geld für fast 4 Millionen Deutsche“ auf http://www.betriebsrat.de ). Hier stellt sich allerdings die Frage, warum die Löhne eigentlich so niedrig gewesen sind. Entweder aus existenzieller Sicht für kleinere Betriebe oder weil die Gastronomie schlichtweg einfach Geld einsparen kann und mehr Gewinn mit Arbeitskräften zu geringeren Löhnen verdient. Der Mindestlohn kommt den Leuten nur zugute, wenn sie nicht entlassen werden. Und die Arbeitgeber in der Gastronomie werden sich auch auf wirtschaftlicher Ebene überlegen, ob ein zusätzlicher Mitarbeiter (höhere Personalkosten) Sinn macht.

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