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Saudi-Arabien sichert Grenze zum Irak - 30.000 Soldaten entsendet

Aufgrund der mangelhaften Grenzkontrollen der irakischen Armee hat Saudi-Arabien insgesamt 30.000 Soldaten an die Grenze zum Irak verlegt. Zuvor hatten sich US-Präsident Barack Obama und der saudische König Abdullah über die Lage unterhalten.

Mittlerweile haben die radikalen Islamisten weite Teile des Nordiraks in ihre Gewalt gebracht. Allerdings eroberten die Terroristen auch Landesteile in Syrien und hatten am vergangenen Sonntag ein Kalifat ausgerufen.

Der Irak ist gespalten in Sunniten und Schiiten. Saudi-Arabien fungiert als Schutzmacht für die Sunniten. Das Land unterstützt die sunnitischen Rebellen in Syrien. Die Rebellen im Irak würde Saudi-Arabien aber nicht unterstützen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Grenze, Saudi-Arabien, Soldaten, Saudi
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2014 15:47 Uhr von thugballer
 
+1 | -1
 
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Die ISIS fungiert doch in Syrien und Irak. Wie kann man, und damit meine ich auch Amerika, die syrischen Rebellen unterstützen und sich dann wundern, dass sie im Irak erstarken?

Oder hab ich was übersehen?
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03.07.2014 16:07 Uhr von architeutes
 
+2 | -1
 
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Dort gibt es soviele Gruppen das sie selbst nicht mehr wissen wer Freund und Feind ist.
Aussenstehende wie die Nichtislamische Welt schon gar nicht.
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03.07.2014 17:03 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ thugballer

Die USA haben ISIS in Syrien gar nicht unterstützt. Du übersiehst, dass es neben den radikal-islamischen Rebellen eben auch gemäßigte gibt, welche sich vor allem aus desertierten Teilen der syrischen Armee rekrutiert haben.
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03.07.2014 18:15 Uhr von thugballer
 
+1 | -1
 
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Und was ist mit den Saudis?
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03.07.2014 20:51 Uhr von NilsGH
 
+0 | -1
 
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@ Perisecor:

All diese Gruppen kämpften gegen Assads Armee, das ist richtig.

Die USA haben die gemäßigten unterstützt, das ist auch richtig.

Aber jetzt erzähl mir mal, wieso die ISIL-Truppen nicht an die Waffen der Amis gekommen sein könnten? Entweder durch den Kampf gegen die gemäßigten Kämpfer oder durch Ankauf von Gruppen selbiger?

Davon ab: Wenn die Saudis nun sogar offziell die "Rebellen" in Syrien unterstützen, dann tun sie dies auch im Irak. Das ist nämlich die selbe Bande. Mittlerweile kämpfen doch (fast) keine gemäßigten "Rebellen" mehr in Syrien. Die ISIL hatte ihnen bereits vor Monaten den Krieg erklärt und sie - bis auf ein paar versprengte kleine Einheiten - besiegt.

@ thugballer:

Die Saudis sind Sunniten, sieht man ja auch an ihrer Regierung: Zwar kein Kalifat im ursprünglichen, sunnitischen Sinne, aber kalifat-ähnlich.

Die sind sich mit dem Iran und den anderen schiitischen Ländern nicht grün, auch wenn sie Frieden gehalten haben. Der Irak ist eben aktuell destabilisiert, weswegen die Saudis nun versuchen durch Unterstützung der ISIL die Schiiten zu entmachten und einen sunnitischen Kalifatstaat ausrufen zu lassen.

Die ISIL hat bspw. auch Panzer. Wer wird die wohl geliefert bzw. bezahlt haben? Ein paar sunnitische Extremisten? Womit? Panzer kosten. Und - ich bin kein Eperte - wenn ich das in einem Nachrichtenbeitrag richtig gesehen hab, sind das ausgemusterte russiche Panzer, die ein ölreiches Land mit Kohle ohne Probleme auf dem Waffenmarkt kaufen kann. Aber eine Terrorgruppe à la Al Quaeda für Arme sicherlich nicht.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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03.07.2014 22:30 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ NilsGH

"Aber jetzt erzähl mir mal, wieso die ISIL-Truppen nicht an die Waffen der Amis gekommen sein könnten?"

Das habe ich gar nicht bestritten - beabsichtigt war das aber auch nicht und nach mehreren kleinen Waffenhilfen hat der Westen das ja auch eingestellt, eben weil diese Gefahr erkannt wurde.


Was Saudi-Arabien oder macht - das liegt außerhalb meiner Interessenssphäre.

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