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Deutschland: Bundestag stoppt Beschaffung von Sturmgewehr G36

Durch einen von den Regierungsparteien und der Opposition beantragten Beschluss des Haushaltsausschusses wurden alle künftigen Beschaffungen der Ordonnanzwaffe der Bundeswehr vorerst gestoppt.

Dies rührt aus der anhaltenden Kritik an der Waffe bezüglich des Trefferbildes, was auf Grund von Wärmeentwicklung durch Dauerfeuer oder Sonneneinstrahlung Ungenauigkeiten aufweist. Der deutsche Hersteller Heckler & Koch weist dies jedoch entschieden zurück und deklariert die Waffe als einwandfrei.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat zudem angekündigt, die Kritik an dem Gewehr durch interne und externe Experten überprüfen zu lassen. Seit Anfang der Neunzigerjahre wurden über 180.000 Exemplare von der Bundeswehr abgenommen.


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WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Bundestag, Stopp, Sturmgewehr
Quelle: spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2014 15:23 Uhr von FrankCostello
 
+6 | -7
 
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http://2.bp.blogspot.com/...



Das Ding ist ein Multitalent und wir die Waffenführung in der Bundeswehr revolutionieren...
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03.07.2014 15:31 Uhr von gugge01
 
+16 | -1
 
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Also das Problem mit minderwertiger Munition ist meines erraten ein rein organisatorisches Problem.

Aber das grundlegende Problem ist das Leistungsschwache Kaliber an sich!

Die GrundIdee der „Humanistischen“ Kriegführung besagt zwar das ein verwundetet Soldat zwei weiter bindet aber in den asymmetrischen Gefechten der letzten Zeit wurde deutlich das das bei Totes Kommandos im Kamikazemodus völlig Banane ist. Da überlebt nur der der es schafft alle Angreifer sicher und auf Abstand zu töten.

Besonders unangenehm ist es wen die Angreifer die eigene halbe Meter dicke Deckung durchschießen können und man selber an einer handbreiten Lehm Wand scheitert.
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03.07.2014 15:51 Uhr von panalepsis
 
+23 | -4
 
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Ich will nicht wissen, was passiert, wenn das MG4 bald mal das MG3 ersetzt hat. Ist der delbe Rotz, wie das G36.

G3 mit überarbeitetem Verschluss, einklappbarer Schulterstütze und zeitgemäßer Zielvorrichtung... fertig. Ist zwar schwer wie Blei, aber kann man wenigstens als Sturmgewehr bezeichnen, im Gegensatz zu diesem Plastikmüll.
Zurück zur 7,62... aber ist ja "unmenschlich". Frage an diese Kriegselite: Was am Krieg ist überhaupt human?

Ich hatte bessere Schussergebnisse mit dem G3 via Kimme und Korn, als mit dem Spielzeuggewehr über Rotpunkt oder Fadenkreuz, weil es schon total verstellt war, nachdem man nur einmal von A nach B gleiten sollte.

[ nachträglich editiert von panalepsis ]
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03.07.2014 17:30 Uhr von Sawmurai
 
+5 | -5
 
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Komisch, bei uns hat damals der komplette Zug gold geschossen mit dem G36 ... das war fast nicht anders möglich. Es wurde immer als Legogewehr verlacht. "Richtige Soldaten" haben dann auch noch mit dem G3 gold geschossen.

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt´s an der Badehose ;)
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03.07.2014 17:47 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -1
 
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Bei der Bundeswehr habe ich noch mit dem G3 geschossen. Hat wunderbar funktioniert (Gold).

Mit dem G36 haben wir damals nur Trockenübungen gemacht, als es gerade frisch ankam. Unsere Ausbilder haben aber nicht sehr gut darüber gesprochen.
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03.07.2014 19:07 Uhr von STN
 
+1 | -0
 
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Also mit meinen G36 habe ich nie Probleme gehabt und immer getroffen was ich treffen wollte.
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03.07.2014 19:21 Uhr von derby11
 
+2 | -0
 
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"Ordonnanzwaffe"

Gibt es wirklich so viele Ordonnanzen bei der Bundeswehr?

Die Bundeswehr umfasst 172.545 Berufs- und Zeitsoldaten und 10.075 Freiwillig Wehrdienstleistende.

Deshalb haben die so immense Einsatzprobleme ;-))
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03.07.2014 19:48 Uhr von Shalanor
 
+2 | -2
 
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Wäre nich langsam die Einführung der G11 das richtige? Hülsenlose Muni=Mehr munition am mann. Da kann der druffnageln wie der Wilde Oschi das hält genausogut auf wie 7,62 und wiegt weniger.
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03.07.2014 20:06 Uhr von lopad
 
+10 | -0
 
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" Seit Anfang der Neunzigerjahre wurden über 180.000 Exemplare von der Bundeswehr abgenommen."

Rund 20 Jahre und 180.000 Gewehre später bemerkt man, das man mit den Teilen garnicht trifft? Faszinierend!
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03.07.2014 20:22 Uhr von LucasXXL
 
+5 | -0
 
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Ichb war damals mit meiner AK 74 sehr zufrieden.
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03.07.2014 20:23 Uhr von Frankone
 
+4 | -0
 
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Tja, dann sollte man doch bei der AK47 bleiben.

Die hab ich als Lehrling sogar mit gebaut...
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03.07.2014 23:49 Uhr von Frank_E_Meyer
 
+2 | -1
 
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Wenn die Bundeswehr wie früher eine reine Verteidigungsarmee geblieben wäre, bräuchten wir gar keine neue Ordonnanzwaffe, von dem das Leben der Soldaten abhinge.
Als Soldat dieser alten Armee ist es mir ein Grauen wie "unsere Bürger in Uniform" Armee zu einer Söldnerheer verkam das nun, ganz nach belieben der Politiker, zur Wahrung deutscher Interessen in die ganze Welt geschickt wird. Damit unser Politiker bei den großen Jungs in der Weltpolitik mitspielen dürfen sollen nun deutsch Soldaten verheizt werden.
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04.07.2014 06:50 Uhr von tobsen2009
 
+1 | -1
 
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Ich bin erstaunt wieviele sich von euch so gut mit Waffen und Monition auskennen, und das hier mitten in Deutschland :D
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04.07.2014 07:11 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -0
 
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Hahaha... "humane Kriegsführung" ... hahahahahaha....
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04.07.2014 07:37 Uhr von Bobbelix60
 
+2 | -1
 
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tja tobsen2009: wenn du erst 2009 geboren wurdest, hattest du die Wehrdienstzeit halt nicht miterlebt. ;-)
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04.07.2014 08:09 Uhr von tobsen2009
 
+0 | -1
 
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Bobbelix60 Danke, jetzt hast Du mir mit deinem überaus lustigen Posting doch sehr den Morgen versüßt... oh mann...
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04.07.2014 08:32 Uhr von Omega-Red
 
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Hmm. Hatte damals G3 und G36 beim Bund. Hatte nie auch nur das geringste Problem mit dem G36. Im Gegenteil. Bis auf die verminderte Durchschlagskraft hat das Teil eigentlich nur Vorteile.
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04.07.2014 12:56 Uhr von panalepsis
 
+2 | -1
 
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tobsen2009: Soll jetzt nicht beleidigend sein, aber das klingt nach dem Posting eines Zivildienstleistenden, oder Dienstverweigerers.
Wer bis vor einigen Jahren noch die Wehrpflicht mitgemacht hat, musste im Rahmen der Grundausbildung nicht nur den Umgang mit den Waffen lernen, sondern die gesamte Mechanik und die Munitionseigenschaften ebenfalls. Zumindest zu meiner Bundeswehrzeit war das schlussendlich Basiswissen. Dazu gehören dann natürlich auch Übungen mit scharfer Munition. Verstehe deshalb nicht, weshalb du da so erstaunt bist. Es seidenn, du warst nie da...

[ nachträglich editiert von panalepsis ]
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04.07.2014 14:43 Uhr von anmen
 
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Damit sollen ja auch Brunnen gebaut werden und nicht geballert, aber keine Panik demnächst kommen noch Brunnenbohrdrohnen dazu :)
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04.07.2014 16:28 Uhr von borussenflut
 
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Solange die Bundeswehr nur der USA dient,
sollte nichts neues von Steuergeldern angeschafft
werden.
Sollen sich diese US-Legionaere ihre Waffen doch von den
USA pumpen.
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05.07.2014 08:44 Uhr von Chromat
 
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@Seth68
"Dauerfeuer ggf mit mehreren Magazinen gibts nur im Film; unsere Soldaten solle das Ziel ansprechen und dann mit max. 3 Schuß treffen."

Berge von verschossener Munition wie im Film, sind sicherlich unrealistisch. Aber die Vorgabe mit max. 3 Schuss während eines Feuergefechts zu treffen hört sich auch nicht unbedingt besser an.

"die AK 47 mit der 7,62x39 mm ist zwar bekannter und billiger, aber die Deutschen H&K Modelle sind besser wenn man nich etwas von ihnen verlangt, wofür sie nicht konstruiert sind."

Liest sich für mich, als ob die AK 47 die bessere Wahl wäre, da man mit ihr wohl auch Dinge machen kann, wofür sie nicht konstruiert wurde.
Was immer das bei einem Sturmgewehr auch sein mag.
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05.07.2014 21:12 Uhr von Trallala2
 
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Das Problem ist eher die sich gewandelte Kämpfe. Die alten Szenarien wo Soldaten auf weite Entfernung aufeinender schossen sind laut Experten nicht mehr Zeitgemäß. Heute kämpft man eher auf kurze Distanz, womit die 5,56 Munition ausreicht.

Das Problem ist aber Afghanistan wo man plötzlich wieder auf weite Entfernung feuert.

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