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Neuendettelsau: Erzieherin fristlos wegen Teilnahme in Pornofilmen entlassen

In der Diakonie in Neuendettelsau stieß ein Kollege einer Erzieherin auf einen Pornofilm, in dem er diese als Akteurin erkannte. Sein Hinweis an den Vorgesetzten genügte, dass man die 38-Jährige fristlos entließ. Nun will die Frau eine Abfindung, einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung lehnt sie ab.

Von Seiten der Diakonie wird die Entlassung durch deren Rechtsanwalt für rechtens gesehen. Auch deshalb, so der Anwalt, da sie den Nebenjob bei ihrem Arbeitgeber nicht angemeldet hatte. Zudem gehe diese Mitwirkung in einem Porno nicht mit den Kirchenwerten und der Diakonie konform.

Dagegen sieht der Anwalt der Erzieherin die Freizeittätigkeit seiner Mandantin als privat und als deren Hobby an. Das hätte nichts mit ihrer Arbeit in der Diakonie zu tun. Nun fordert die Entlassene lediglich eine Abfindung. Bis Ende Juli soll eine gütliche Einigung zwischen den Parteien erfolgen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entlassung, Teilnahme, Erzieherin, Pornodarstellerin, Neuendettelsau
Quelle: augsburger-allgemeine.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2014 20:27 Uhr von magnificus
 
+82 | -2
 
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"stieß ein Kollege einer Erzieherin auf einen Pornofilm, " lol
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02.07.2014 20:42 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -2
 
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Welche denn?
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02.07.2014 20:45 Uhr von Hanna_1985
 
+21 | -3
 
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Ist das Bild aus dem Video? Dann möchte ich bitte einen Link :D
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02.07.2014 20:57 Uhr von majorpain
 
+38 | -1
 
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Na ja bei dem Gehalte als Erzieherin blieb ihr wohl nix anderes übrig.
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02.07.2014 21:03 Uhr von Johnny Cache
 
+23 | -0
 
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Ja, die lieben Werte der Kriche. Wäre sie mal auf einen Kreuzzug gegangen... ;)
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02.07.2014 21:06 Uhr von Holzmichel
 
+7 | -75
 
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02.07.2014 21:09 Uhr von Maverick Zero
 
+36 | -7
 
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Welche Auswirkung hat die Teilnahme an einem Pornofilm auf ihre Qualifikationen in ihrem Job als Erzieherin?

Haben die Angst, dass sie sich vor den Kindern entblößt und zu stöhnen anfängt?

Als nächstes werden Erzieherinnen gekündigt, die einmal bei eingeschaltetem Licht Sex hatten, nicht gottesfürchtig genug sind oder die beim Autofahren mal zu schnell unterwegs waren. Alles schlechte Vorbilder und so...
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02.07.2014 21:12 Uhr von skipjack
 
+46 | -0
 
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Petzen, Schleimer und Schwadroneure mochte ich noch nie.

Offenbar ist da jemand abgeblitzt...
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02.07.2014 21:13 Uhr von mrrattle
 
+30 | -4
 
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und wann werden die Pfaffen entlassen, die jahrelang Kinder sexuell missbrauchten? Verstößt das auch gegen die moralische Lehre der Kirche? Aber dies wird ja stillschweigend geduldet.
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02.07.2014 21:14 Uhr von magnificus
 
+8 | -18
 
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02.07.2014 22:21 Uhr von CrazyWolf1981
 
+16 | -0
 
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Moment, die wird wegen Beteiligung im einem Porno entlassen, weil Pornos denen nicht kirchlich erscheint. Aber das der Kollege sowas schaut, ist dann ok und der bekommt keine Kündigung?
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02.07.2014 22:27 Uhr von magnificus
 
+5 | -5
 
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Warum? Das solltest du den Gesetzgeber fragen, der das so wollte. Das ist auch nicht Thema.

Der Anwalt schiebt es als Grund vor, klar Recht hat er trotzdem wenn er sagt, sie hätte es melden müssen.
Und jeder der es nicht tut, schiebt dem Arbeitgeber einen Trumpf zu. Sollte man wissen.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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02.07.2014 22:48 Uhr von magnificus
 
+12 | -1
 
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Es kommt ja noch besser.

Viele kirchliche Kindergärten werden vom Staat bezahlt, der nur die Aufgabenerfüllung an die Kirche abgegeben hat, die dann wiederum ihre Maßstäbe ansetzen darf!
Sehr ominös in einer säkular geführten Demokratie.
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02.07.2014 22:54 Uhr von Osceola
 
+6 | -2
 
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Neuendettelsau: super Name, aber ich fürchte, wenn man da wohnt, ist man vielleicht schon etwas vorbelastet in Richtung dieser News.
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02.07.2014 22:58 Uhr von Suffkopp
 
+6 | -9
 
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@newsleser54 - mal daran gedacht (ich sag es in einfachen Worten) das man nach 8 Stunden Job für den nächsten Tag ausruhen sollte um für den Arbeitgeber wieder 8 Stunden voll da zu sein? Und genau deshalb sollten die vom AG genehmigt werden. Stell Dir eine OP Schwester vor die nach Stunden konzentriert im OP noch ne Runde poppen-für-Geld geht und am nächsten Tag Deinen Blinddarm mit operiert.
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02.07.2014 23:01 Uhr von CrowsClaw
 
+9 | -1
 
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"In der Diakonie in Neuendettelsau stieß ein Kollege einer Erzieherin auf einen Pornofilm, in dem er diese als Akteurin erkannte."

Wahrscheinlich war dies mit umfangreichen "Recherchen" verknüpft...
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02.07.2014 23:18 Uhr von magnificus
 
+1 | -5
 
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38! Viel zu alt für die Herren ;)
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02.07.2014 23:29 Uhr von wrazer
 
+3 | -1
 
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@magnificus
natürlich nur wenn Sie dafür Geld bekommen hat. Nicht wenn, wie der anwalt es so schön formuliert, es nur ein Hobby ist.
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03.07.2014 00:03 Uhr von xSounddefense
 
+2 | -1
 
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Wie stößt man bitte auf einen Pornofilm einer Arbeitskollegin..im Internet doch nicht - das wimmelt vor Pornos und kaum einer wird sich da mit Klarnamen als Akteur taggen lassen..und wenn doch, ist sie wohl blöd genug, den "Ärger" jetzt verdient zu haben.

Andererseits..was genau hat der superinvestigative Kollege denn vor gehabt, so dass er auf den Porno stoßen konnte? Sowas ist ja wohl genauso unchristlich! Finger ab! Bei beiden!

:D

[ nachträglich editiert von xSounddefense ]
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03.07.2014 04:01 Uhr von Stray_Cat
 
+5 | -3
 
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@Suffkopp
Nach Deiner Theorie müsste der Arbeitsgeber dann auch verlangen können, dass Sex vor einem Arbeitstag untersagt wird. Im Zeitalter von Elektronik und NSA dürfte es ja auch technische Möglichlichkeiten geben, dem Nachdruck zu verleihen...
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03.07.2014 07:35 Uhr von Floppy77
 
+8 | -1
 
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Und das der Kollege sich den ganzen Tag Pornos anschaut ist der Diakonie recht?
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03.07.2014 09:08 Uhr von nilpeerd
 
+5 | -3
 
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Fakt:
Mitarbeiter mit AG (Arbeitgeber) Kirche (Diakonie) nimmt in der Freizeit an Pornofilmen teil.
Hat den Zweitjob nicht beim AG angemeldet obwohl dies vertraglich geschuldet ist.
Mitarbeiter bei der Kirche haben vertraglich eingeschränkte Rechte in Bezug auf Verhalten außerhalb der eigentlichen Arbeit (Scheidung, Ablehnung des christlichen Glaubens usw.). Selbst die Mitarbeitervertretung hat im Vergleich zum Personalrat und dem Betriebsrat bei kirchenfernen Arbeitgebern nur reduzierte Rechte gegenüber dem Arbeitgeber.
Nach geltendem Recht hat sich der AG korrekt verhalten.
Meine Meinung:
Ich empfinde viele Gesetzen und Bestimmungen in unserem Land als ungerecht, nicht gut durchdacht sowie alltagsuntauglich, trotzdem muss ich Sie befolgen.
Das Verhalten und die öffentliche Eigendarstellung eines erheblichen Teiles unserer gewählten und sogenannten Volksvertreter kann ich nicht verstehen und entspricht nicht meiner Meinung. Diese Politiker können mich daher nicht vertreten.
Der/Die Mitarbeiter/in der Diakonie wusste welchen Einschränkungen er/sie unterliegt und hat sich dem in mehrfacher Hinsicht nicht unterworfen. Das darauffolgende Vorgehen des AG entspricht den aktuell geltenden Vorschriften und ist verständlich, wenn auch in moralischer Hinsicht durchaus diskussionswürdig.
Ich persönlich würde einen großen Teil der geltenden Gesetze inklusive des Grundgesetzes gerne überarbeitet sehen, den Einfluss der Politiker erheblich einschränken, und uns als Träger von Deutschland einen großen direkten Einfluss per Volksabstimmung in einer zukünftigen bürgernäheren Demokratie zugestehen.
Ein/eine Mitarbeiter/in der Kirche sollte dann unter der neuen Gesetzgebung keine Probleme mehr bei dieser Art Freizeitbeschäftigung haben.
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03.07.2014 09:17 Uhr von liebedoofi
 
+0 | -0
 
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Komisch-aber Porno´s schauen sind konform mit der Werten der Kirche ????

Normal müsste der Anzinker nun auch fliegen *Du sollst nicht schlecht Zeugnis reden wider Deines .....*
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03.07.2014 09:34 Uhr von nureinefrau
 
+0 | -0
 
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Und Pornos anschauen gehen konform mit den Werten der Kirche ????

oder wird das Zinkerchen auch gleich entlassen mit dem Vermerk im Arbeitszeugnis -sehr redseelig= Tratschonkel......

Ich dachte ,ich hätte da mal gelesen *du sollst nicht falsch zeugnis legen......*

na ja die Kirche und ihre Doppelmoral ist ja weitläufig bekannt .....
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03.07.2014 09:52 Uhr von akau11
 
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