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Nach "adidas-Urteil": Bundeskartellamt "Totengräber des Fachhandels" genannt

Marcel Rotzoll ist Chefredakteur des Branchenreports Markt intern für den Sportfachhandel. Er bezeichnete das Bundeskartellamt als "Totengräber des Fachhandels", das die "oligopolistischen Strukturen des Onlinehandels" unterstützt.

Der Hintergrund für diese Aussage ist ein Urteil des Bundeskartellamtes.

Es zwingt adidas zum freien Onlineverkauf, so dass deren Produkte nun auch auf Ebay und Amazon angeboten werden können, was adidas zuvor mit entsprechenden Verbotsklauseln erschwerte beziehungsweise unmöglich machte.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, adidas, Bundeskartellamt
Quelle: zeit.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2014 19:53 Uhr von Humpelstilzchen
 
+21 | -1
 
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Es ist ähnlich wie damals mit dem Erscheinen der ersten Supermärkte, die der Tod der "Tante Emma" Läden war!
Zudem natürlich auch der Aspekt der Selbstbedienung und das Angebot, und alles so toll und neu und haste nicht gesehen!

So, heutzutage geht der Trend auch schon wieder zum kleinen Laden, wo auch mal beraten wird und Produkte aus der Region angeboten werden!

Schon mal einen "Verkäufer" bei Aldi, Lidl oder anderen Supermärkten nach der Herkunft oder der Zusammensetzung eines Nahrungsmittels oder ähnlichem gefragt?

Klar macht neue Technik und neue Möglichkeiten den Firmen zu schaffen, es bietet aber auch neue Möglichkeiten, die man erkennen und nutzen kann oder sollte!
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02.07.2014 19:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+25 | -3
 
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Klamotten und Schuhe kaufe ich nicht online, denn das möchte ich testen und anprobieren - allerdings außerhalb der Stadt im Grünen, wo genügend kostenlose Parkplätze geboten werden.
Fachhändler in auto-feindlichen Innenstädten (ohne Parkplätze) habe ich seit 20 Jahren nicht mehr besucht.
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02.07.2014 20:27 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -0
 
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kaufe maximal klamotten offline, das eh sehr selten. Habe aber auch schon online gekauft.

Bei Elektronik renne ich gar nicht erst mehr in die Stadt, auch nicht wegen einem Kabel, das bestelle ich gleich. Weil das ist hier so unverschämt teuer, das geht gar nicht und wenn du die was fragst kommt auch nur Müll raus meist.
Also bisl sind die schon teilweise selber Schuld finde ich. Wenn ich mal in Dresden bin ist sogar oft das das Zeug genauso teuer ist wie im Inet. Wie machen die dass den, da sind die Mieten garantiert viel teuer als hier. Und Onlinehändler müssen ja das Zeug auch mit Personal Verpacken, verschicken, bearbeitn und auch lagern. Also wegen diesen Kosten, kanns auch nicht so wirklich liegen. Ist ja nicht so das es hier paar Euro mehr kostet, was da ja noch kaufen würde, da ichs sofort habe. Nein es ist sehr viel teurer... und wegen Garantie hatte ich im normalen Laden eigentlich immer Ärger, was Online noch nie hatte. Zurückgeschickt, Geld zurück oder repariert oder neues Teil, je nach dem.
Wäre meine Meinung dazu.
Achso Schuhe bei Deichmann kaufe ich noch Offline aller Jubeljahre
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02.07.2014 20:30 Uhr von ms1889
 
+10 | -0
 
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der fachhandel hat die entwicklung verschlafen, wie musik/film industrie.

und...adidas... asudas...hat nicht mehr die qualität von früher... die schuhe zB alles nur noch kunststoff...kein gumi wie früher...die haltbarkeit, damit ist es auch nicht mehr weit her...markenkram geht genauso schnell kaputt wie der 80% billigere billigkram.
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02.07.2014 21:16 Uhr von skipjack
 
+4 | -17
 
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02.07.2014 21:25 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -0
 
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@lamor
Das funktioniert so leider nicht überall.
Oftmals ist der nächste Bahnhof nicht in Fußgängerreichweite, die Züge fahren nur sehr verstreut und bringen einen dann nicht unbedingt dorthin, wo man möchte.

Wenn ich mehrfach umsteigen muss und zum Bahnhof mit Bus oder Auto fahren muss, dann macht das wenig Spaß. Dazu kommt dann noch der Preis für das Bahnticket hin und zurück, was nicht unbedingt günstig ist...
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02.07.2014 21:37 Uhr von Animefreak
 
+1 | -5
 
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Die Meisten wissen nicht mal, was es bedeutet, gute Fachgeschäfte zu haben.
Viele kennen das war nicht, und haben keine Ahnung/Vorstellung, was da so alle dran hängt, bzw. was viele Fachhändler bringen, und was viele Ketten (online und offline Handel) bringen.

Der Kunde hat sich damit bisher keinen Gefallen getan, habs ja jahre lang miterlebt.

Der Onlinehandel hat u.a. meinen Arbeitsplatz vernichtet.
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02.07.2014 22:28 Uhr von DigitalKeeper
 
+2 | -10
 
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Was soll das geNERDe ?!?! IHR wolltet Billich!!! Bitte! Dann kauft den Bescheiss Ramsch halt.!!!

QUALITÄT setzt sich durch; Beratung auch!!!

Klar sind Online Läden in - ist ja auch BEQUEM! Wenn ich die völlig überfüllten MASSENlädenEinkaufsmeilen sehe, dann wird mir schlecht!

Da geh ich lieber in ein passendes Einzelhandelsgeschäft und lasse mich beraten! Vorausgesetzt, da steht auch ein PROFI, und nicht der 400 Euro Jobber, der sowieso keinen Bock hat......

Mal abgesehen davon, tuts der China Ramsch genauso wie dudidingsda....kommt alles aus derselben Fabrik...hahahahaha.....

....
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02.07.2014 22:35 Uhr von Maverick Zero
 
+1 | -0
 
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Für bestimmte Artikel gehe ich übrigens liebend gerne in den Fachhandel. Auch wenn es dort ein paar Euro teurer ist...
Ich kann dort die Artikel anfassen, ausprobieren, habe eine tolle Beratung durch den fachkundigen Verkäufer und habe sehr schnelle Reaktionszeiten im Problemfall.
Ausserdem ist es einfach schön, die Artikel "live" vor sich im Regal stehen zu sehen und sie einfach mal in die Hand nehmen zu können.

Aber den Spaß mache ich nur bei ganz bestimmten, ausgewählten Dingen.
Bei Computerhardware etwa kann ich auf so etwas getrost verzichten.
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02.07.2014 22:38 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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Also in der Quelle steht auch noch folgendes: "Die anbietenden Fachhändler müssten aber weiterhin bestimmte Auflagen wie detaillierte Produktbeschreibungen oder einen Kundendienst erfüllen."

Ich finde das ist ein wichtiger Punkt.

Grundsätzlich die Frage, vertreibt Adidas selber oder haben die Großhändler dazwischen? Wenn sie selber vertreiben, müssen sie doch nicht an Amazon verkaufen oder wie!? Wieso darf man sich seine Kunden denn nicht aussuchen?

Oder werden die tatsächlich gezwungen, denen auch zu verkaufen? Na gut, dann können die denen ja ganz beschissene Konditionen anbieten. Gegebenenfalls ganz beschissenen Support bei Rückfragen oder oder oder... gibt immer Mittel und Wege, wie man es den ungeliebten schwer machen kann...

Ich finde, jeder sollte selber entscheiden, wem er verkauft. Wenn die dann damit irgendwann auf die Nase fallen, weil sie Trends verpennen, wird es ihr Pech sein...
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02.07.2014 22:48 Uhr von rolf.w
 
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@skipjack

Was Du zu den Arbeitsplätzen sagst will ich nicht bestreiten, zu den Preisen aber frage ich: Wo ist der Unterschied, ob ich 10 Läden gleicher Fachrichtung in der Innenstadt oder im Internet habe? Meinst Du ernsthaft, Mitbewerb und/oder der Kampf um den Kunden endet an einer IP-Adresse?
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02.07.2014 23:13 Uhr von neisi
 
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Wozu noch Fachhandel, wenn man eh immer was bestellen muss was nicht an Lager ist, dann kann man gleich alles gleich bestellen, ohne Sucherei oder stundenlang von Laden zu Laden Sucherei.
Oder GAR nicht erst im Sortiment ist ! (Nur Grundgeräte aber Null Zubehör...)
Und was die Verkäufer aus Angst um ihren Job alles labern, aber der Kunde ist dann der Dumme wenn es nicht stimmt oder passt...
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03.07.2014 06:58 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -0
 
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Der Einzelhandel verpennt gerade sein Schicksal. Das gab es schon öfters.
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03.07.2014 09:13 Uhr von Johnny Cache
 
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Also ich bin jetzt ja auch schon wieder mittelalt, aber an sowas wie Beratung kann ich mich nur aus Ommas Erzählungen erinnern.
Bei dem was ich persönlich erleben durfte ist man echt beraten und verkauft.
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03.07.2014 09:18 Uhr von mort76
 
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Carnap,
die Läden werden doch von den selben Lieferunternehmen beliefert wie wir- das läuft aufs selbe raus.
Und- das System funktioniert, nur eben auf dem Rücken der Auslieferer. Für DIE ist das ein Desaster.
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03.07.2014 10:11 Uhr von tafkad
 
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@Hibbelig

Welcher Fachhandel? Wirklich beraten wurde ich in den letzten Jahren eher gar nicht mehr, wie auch, die Verkäufer haben meist nicht wirklich Ahnung. Also welcher Fachhandel soll gemeint sein? Die wenigen Läden wo man wirklich gut beraten wird? Die werden überleben... Der Rest wird untergehen.
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03.07.2014 10:35 Uhr von mort76
 
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tafkad,
das ist sowieso keine Beratung, nur ein Verkaufsgespräch- auf die Aussagen von Verkäufern kann man doch eh nichts geben.
Dafür gibts das Netz...
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03.07.2014 12:54 Uhr von 2More
 
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Weil die "Fachhändler" einen ja auch so korrekt und unvoreingenommen beraten...
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03.07.2014 13:13 Uhr von c0rE
 
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Manchmal bleibt einem aber nichts anderes übrige als Online zu bestellen. Ich war auf der suche nach einem Laptopständer, einem Rackschrank und einem bestimmten Headset. Alles Sachen, die ich gerne vorher mal gesehen hätte aufgrund der Qualität und dem aussehen, oder das Headset mal vorgehört hätte. Keine Chance - Alle drei Sachen waren in einer 80.000 Einweoher großen Stadt nicht aufzutreiben. Trotz Saturn und Media Mark oder Medi Max. Kleine Läden gibt es leider nicht.
So, was soll ich da machen? Ne Stunde in die nächste größere Stadt fahren? Das ist ziemlich oft frustrierend, weil ich die Sachen eigentlich entweder vorher sehen möchte oder sie sofort haben will und nicht erst noch 3 Tage warten.
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04.07.2014 10:27 Uhr von tafkad
 
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@c0rE

Die kleineren Läden hätten die Ware auch mit Sicherheit nicht gehabt, da die sich solch eine Lagerhaltung gar nicht leisten können.

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