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Drohnen für die Bundeswehr? Diskussion entbrannt

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat verkündet, dass die Bundeswehr die Anschaffung von Kampfdrohnen plant. Allerdings hält eine Vielzahl der Parlamentarier diese Anschaffung für nicht notwendig.

Die Vertreter der Bundeswehr befürworten die Anschaffung. Damit könnte man das Risiko für die Bundeswehrsoldaten minimieren. "Ein Soldat im Gefecht weiß, wie lange sich eine Minute anfühlen kann, in der vielleicht der Tod eintritt", so Generalleutnant Hans-Werner Fritz.

Kritiker befürchten, dass sich die Drohnen immer weiter entwickeln und zu autonomen Entscheidern werden, die nicht mehr wirklich steuerbar wären. Schnelle Entscheidungen könnten nur mit Hilfe des Systems getroffen werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Diskussion, Drohne
Quelle: dw.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2014 14:28 Uhr von quade34
 
+1 | -3
 
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Unbemannte Waffen gab es schon immer. Minen, Raketen und flugtaugliches Gerät auch, wie Fesselballons. Außerdem was spricht dagegen die eigenen Soldaten zu verschonen? Ein Fahrzeug wird doch auch gepanzert zum Schutz der Besatzung. Jede Weiterentwicklung führt zu anderen Möglichkeiten und neuerdings auch zu eigenartigen Diskussionen. Auch unser Land muß sich schützen und auch anderen Völkern gegen Diktatur und Unterdrückung helfen dürfen.
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03.07.2014 09:11 Uhr von Mecando
 
+2 | -0
 
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Das Hauptargument der Gegner ist ja zumeist, dass das Töten leicht fällt weil es mit einer Drohne ja ´unpersönlicher´ ist.
Sprich: Der Klick auf den Knopf der Maus und ein paar Pixel hören auf sich zu bewegen fällt einem leichter, als einem ´Feind´ Auge in Auge gegenüber zu stehen und ihn zu töten.

Grundsätzlich ein gutes Argument. Aber die Aufgabe die eben diese Drohnen übernehmen, würden sonst (bemannte) Kampfflugzeuge übernehmen. Ich denke diese Form ist kaum persönlicher, da die Distanz des Piloten in der Regel nicht gerade klein ist und er zur Visualisierung grundlegend auf ähnliche Instrumente zurückgreift wie der Drohnenpilot. Einen großen Unterschied sehe ich da nicht.

Die Frage der Moral dieser Form des Waffeneinsatzes steht ja sehr oft im Raum, aber was ich mich frage:
Wie kann ein deutscher Politiker, ein Vertreter des Volkes, es moralisch verantworten, dass im Ernstfall unsere Kameraden ihr Leben lassen, nur weil ein solches ´Werkzeug´ verwehrt wurde? Ein Werkzeug, welches sich wirklich nur marginal von anderen unterscheidet, mit Ausnahme der geringeren Gefährdung.
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03.07.2014 10:44 Uhr von Ruthle
 
+1 | -2
 
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Drohnen können aber auch bei einem Aufstand praktisch gegen das Volk oder Rebellen verwendet werden! :-(
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03.07.2014 14:13 Uhr von Mecando
 
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"Drohnen können aber auch bei einem Aufstand praktisch gegen das Volk oder Rebellen verwendet werden!"

Und das können bemannte Flugzeuge nicht weil... ?

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