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USA: Gericht verwirft Todesurteil gegen Paul Hildwin nach fast 30 Jahren

Das Oberste Gericht des US-Bundesstaates Florida hat das Todesurteil gegen Paul Hildwin aufgehoben. Der Amerikaner verbrachte fast 30 Jahre in der Todeszelle. Begründet wurde das Urteil mit einer DNA-Analyse, welche die Hauptanklagepunkte gegen Hildwin widerlegen würde.

Hildwin wurde zum Tode verurteilt, weil er eine 42-jährige Frau ermordet haben soll. Am Opfer blieben Sperma- und Schweißspuren zurück, die nun per DNA-Analyse dem damaligen Freund der Toten zugeordnet werden konnten und somit Hildwin vom Mordvorwurf entlasteten.

Die Aufhebung des Todesurteils macht allerdings keinen freien Mann aus Hildwin, er muss vorläufig im Gefängnis bleiben, bis die Anklage über einen neuen Prozess entschieden hat. Die Staatsanwaltschaft will ermitteln, ob noch Indizien und Zeugen vorhanden sind.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Todesurteil, Paul Hildwin
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2014 05:21 Uhr von Boron2011
 
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An seiner Stelle würde ich die amerikanische Justiz bzw. Regierung auf Teufel komm raus verklagen für die zu unrecht verlorene Lebenszeit. 30 Jahre sind eine nicht mit Geld aufwiegbare Zeit in Unfreiheit.
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02.07.2014 06:58 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -3
 
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Todesstrafe für Kinderschänder.

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