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US-Milliardär warnt in offenem Brief vor Mistgabel-Revolution

Der US-Milliardär Nick Hanauer hat einen offenen Brief verfasst, in dem er seine Mit-Milliardäre davor warnt, sich vor einem Aufstand mit Mistgabeln in Acht zu nehmen. Ein Aufstand von 99 Prozent der Amerikaner wäre nur eine Frage der Zeit, so Hanauer.

"Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer schlimmer und das wirklich, wirklich schnell. Im Jahr 1980 kontrollierten die Top 1 Prozent etwa 8 Prozent des US-Volkseinkommens. Heute besitzen die Top-1-Prozent rund 20 Prozent; die untere 50 Prozent nur 12 Prozent", so Hanauer in seinem Brief.

Das Problem sei aber nicht nur die Ungleichheit. Das Niveau der Ungleichheit würde nur immer schlimmer. Deshalb sollen seine "steinreichen Kollegen" aufpassen, denn es würde nicht mehr lange bis zum Aufstand dauern, so der Milliardär weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Brief, US, Revolution, Milliardär, Mistgabel
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2014 09:25 Uhr von limasierra
 
+13 | -6
 
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Dumm, dass die Armen den Reichen noch Sicherheitstechnik herstellen und gegen ihresgleichen schützen..
Die News an sich ist natürlich Crowd Control..
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01.07.2014 09:52 Uhr von Tuvok_
 
+15 | -29
 
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01.07.2014 10:10 Uhr von guitar.gangster
 
+30 | -3
 
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Na was ein Glück, dass es für US-Amerikaner viel einfacher ist, an Mistgabeln zu kommen als an großkalibrige Schusswaffen. Oh, Moment.....
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01.07.2014 10:29 Uhr von Trallala2
 
+9 | -13
 
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Das ist DWN Quatsch, selbst wenn es dafür einen realen offenen Brief gibt. Man kann die Sache auch überbewerten.

Wer die Revolutionen der Geschichte studiert, der weiß, dass das so schnell keine Revolution ausbricht. Die Schwelle ist gewaltig und selten vorhersehbar. Würde Armut und Ungerechtigkeit für eine Revolution ausreichen, die würde es jedes Jahr weltweit geben.

Damit eine Revolution ausbricht müssen einige Bedingungen gleichzeitig eintreten. Ein oder zwei reichen nicht aus. So reicht es nicht aus wenn ein oder zwei Bedingungen eintreten.

Das Problem ist, dass viele Revolutionen der Geschichte für die Geschichtsbücher schöngefärbt wurden. So brach in Frankreich nicht so ohne weiteres eine Revolution aus, auch in Russland nicht. In Russland war die Revolution am Anfang nur eine lokale Angelegenheit. Die Hätte genauso gut wieder zerfallen können.

Während des zweiten WK haben die Alliierten gehofft durch die Bombardierung der Städte einen Aufstand gegen Hitler zu entfachen. Die Logik, die Menschen werden erkennen, dass nur der Sturz die Bombardierungen stoppen kann. Klappte aber nicht.

Genauso wie in Russland gab es auch in Deutschland eine kommunistische Bewegung. 1918 klappte es nicht, aber auch später nicht. Die Kommunisten waren genauso stark wie die Nazis und hatten genauso viele Schläger wie die.

Damit es klappt muss es zuerst allgemeine Unruhen geben und dann eine Initialzündung, die auch noch erfolgreich sein muss. Dann muss es zu der Zeit auch Leute geben die sich der Sache annehmen und das vorantreiben. Sowas kann man aber nicht plannen, die Menschen müssen auch bereit sein.

Also, so schnell wird es keine Revolution geben.
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01.07.2014 10:39 Uhr von Gorli
 
+7 | -4
 
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In Amerika gibts wenigstens noch einen gewissen Hang zur Umverteilung von oben nach unten. Dort gehört es einfach dazu, dass Milliardäre öfters mal Energieparks, soziale Einrichtungen, Infrastrukturprojekte und Krankenhäuser stiften. Stichwort "The Giving Pledge" wo etliche Dutzend Milliardäre die Hälfte ihres Vermögens gestiftet haben.
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01.07.2014 11:18 Uhr von alex070
 
+20 | -1
 
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In Deutschland: Grundgesetz §14 Abs. 2:

"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Würde dies beherzigt werden, dann gäbe es das Problem nicht.
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01.07.2014 11:27 Uhr von Fomas
 
+9 | -1
 
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Tja, wenn es so kommt, tragen diese ganzen 1% Ausbeuter selbst die Schuld daran. Wenn diese schon selbst die Ungerechtigkeit der Vermögensverteilung erkennen, brauchen sie sich nicht wundern, wenn es insbesondere die Betroffenen auch erkennen.
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01.07.2014 13:06 Uhr von Trallala2
 
+2 | -3
 
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Carnap, erzähl kein Unsinn. Ganz falsch ist was du schreibst nicht, aber nicht die Regel. Eher Ausnahme, oder Möglichkeiten.

Auch bringt es nicht den Reichtum dem Volk zurück zu geben. Es ist ja nicht so als ob man es noch nie in der Geschichte gemacht hätte. Egal wo man es gemacht hat, endete es immer in einer Katastrophe. Ob man die die Großbetriebe enteignet und sie dem Volk schenkt, was zuerst eine tolle Geste ist, da die Betriebe nun jedem gehören, was aber dazu führt, dass effiziente Betriebe in kürzester Zeit sehr ineffizient werden können, siehe z. B. Klopapier-Engpass in Venezuela, oder Farmen enteignet und sie an das Volk gibt, wie z. B. in Simbabwe, wo wirtschaftliche Betriebe schnell nur noch ein Bruchteil erwirtschaften, so einfach kann man den Reichtum nicht verteilen.

Die Idee man an sich richtig sein, sowas sollte man aber mit bedacht machen.
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01.07.2014 13:55 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -4
 
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Nö scheinbar nicht... da alle mit Minussen eingedeckt werden die gegen DWN was sagen geifert der MOB wohl nach solchen Nachrichten...
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01.07.2014 14:32 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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In einem Land das unendlich viel Geld für Waffen ausgibt, aber in dem die Armen anstehen müssen um dann mit Glück per Los für eine medizinische Behandlung gezogen zu werden?

In einem Land in dem selbst einfache medizinische Dinge horrend viel kosten? Sorry aber 2525 $ für einen Allergietest!


Ein Aufstand? Nie im Leben das ist doch super da zu leben wenn man nicht zu den wohlhabenden gehört.

Jetzt versuchen sie diesen Obamacarekram auch noch mit ihrem religiösen Fanatismus auszuhebeln.
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01.07.2014 14:41 Uhr von tom_bola
 
+2 | -0
 
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´Der US-Milliardär Nick Hanauer hat einen offenen Brief verfasst, in dem er seine Mit-Milliardäre davor warnt, sich ... in Acht zu nehmen.´

Den Satz sollte der Autor vielleicht nochmal überdenken.
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01.07.2014 17:12 Uhr von Frank_E_Meyer
 
+2 | -3
 
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@ quindsopan
Ich war beim Bund und weiß deshalb das ein bewaffneter Mob, egal wie gut er bewaffnet ist keine Chance gegen gut ausgebildete reguläre Truppen hat.
Auch der amerikanische Unabhängigkeits-Krieg beispielsweise, wurde erst erfolgreich nachdem die Amerikaner anfingen ihre bewaffneten Bauern und Jäger militärisch auszubilden.
Man sehe sich auch die Bauernaufstände im 15. bis zum 17. Jahrhundert in Europa an wo auch bewaffnete Bauern gegen reguläre Armeen scheiterten.
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01.07.2014 17:29 Uhr von Trallala2
 
+0 | -2
 
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@quindsopan

Ja, sowas könnte man machen, aber nur ein einziges mal. Denkst du eigentlich auch bevor du was schreibst?

Was glaubst du wieso z. B. in den USA bei der Polizei die Waffe so locker sitzt? Nicht dass die Polizei in Europa nicht gelegentlich schießt, aber wenn du in einer dunklen Nacht in Europa ein Handy in der Hand hast, muss das keine Folgen haben, in den USA sollte man schon die Hände frei haben.

Du bist also die Meinung, dass wenn von 10000 Demonstranten 9000 großkalibrige Waffen dabei hätten, so manche Demonstration anders aussehen würde? Nun, gehen wir mal davon aus, dass die 9000 Demonstranten tatsächlich ihre Waffen einsetzten würden, was glaubst du wie die Polizei die nächsten Demonstrationen begegnen würden? Du glaubst doch nicht, dass die zwei mal zulassen würden, dass es Opfer unter ihnen geben gibt? Ich wiederhole meine Frage, denkst du bevor du so ein Schwachsinn schreibst?

Selbst in USA wo sowas theoretisch möglich wäre, weil alle bewaffnet sind, hält man sich zurück. Trotzdem kommt die Polizei zu manchen Demonstrationen genauso bewaffnet wie die Soldaten in Krisengebieten, eben mit großkalibrigen automatischen Waffen und gepanzerten Fahrzeugen. Beide Seiten wissen schon wieso sie den Schwachsinn, von dem du anscheinend träumst, nicht durchziehen. Letztendlich würde die Polizei gewinnen. Du würdest die Polizei vielleicht ein mal überraschen können, aber nur ein mal.
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01.07.2014 17:33 Uhr von IRONnick
 
+0 | -2
 
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Die Reichen haben auch andere Möglichkeiten, ihren Reichtum nicht mehr so extrem anzuhäufen.
Wie wäre es denn z.B. mit neuen Arbeitsplätzen und bessere Bezahlung ?
Auch die Bildung könnte besser gefördert werden, was sollen diese Studiengebühren ???
Das sind Schrauben, an denen gedreht werden könnte.

Ganze Betiebe dem Volk übergeben ist ja wohl der größte Schwachsinn überhaupt !
Wir wissen ja alle, wie es mit der UDSSR und DDR ausgegangen ist !
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01.07.2014 19:42 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Ja und, was soll getan werden?
Die Gräben tiefer und die Mauern höher?
Mehr Internierungslager und schon vorbeugend den einen oder anderen einsperren oder erschießen?
Das da dem einen oder anderen der Arsch auf grundeis geht, kann man nachvollziehen!
Wenn sie es denn nun endlich begriffen haben, werden dann nun auch die richtigen Schritte folgen?
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01.07.2014 21:57 Uhr von ConnySan
 
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Also nä.
Das heist immer noch MiliTär und nicht MiliDär.
Oder kommst du aus Sachsen?
Da spricht man alles harte weich.
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02.07.2014 01:55 Uhr von ms1889
 
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nuja...der nick is genauso wie bill gates...die krigen den hals nicht voll genug...

anstatt sich mit dem zufrieden zu geben was sie haben (was sie eh in ihrem "restleben" nie ausgeben können)... aber raffen und bestehlen der armen (kapitalismus genannt) is ja soooooo geil!

(übrings ich brauche nicht neidisch zu sein, bzw ist mein text nicht aus nied...ich habe auch soviel wie ich, meine kinder und eventuellen enkel, nie ausgeben können!!!)

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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02.07.2014 09:28 Uhr von Samael70
 
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Die Vorbereitungen sind seitens der Regierung, doch bereits abgeschlossen. Die USA sind in 10 Sektoren aufgeteilt, die Interenierungslager aufgebaut, Briefkästen markiert, FEMA und Homeland Security warten auf das "go" des Präsidenten. Es ist doch nicht mehr dir Frage wann der Startschuß fällt, sondern wo und wie! Ich tippe auf Detroit, wo sich gerade gewollt oder nicht gewollt ein optimales Szenario zusammen braut.

[ nachträglich editiert von Samael70 ]
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03.07.2014 00:27 Uhr von Frank_E_Meyer
 
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Ach die richtig Reichen habe doch ihre Privatinseln und Domizile in Monaco, der Schweiz, der Karibik oder in Südfrankreich, weit weg von allem, auf die sie sich in Ruhe zurückziehen können wenn das Fass mal überläuft.
Sieht man doch auch gerade in Griechenland. Wärend das einfache Volk unter den Sparmaßnahmen stöhnt und das Land vor die Hunde geht, hat sich der Geldadel rechtzeitig abgesetzt und genießt eben woanders seinen Reichtum.

[ nachträglich editiert von Frank_E_Meyer ]
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05.07.2014 22:09 Uhr von IRONnick
 
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MS1889: Informiere dich mal vorher besser was Bill Gates mit seinem Geld gemacht hat, bevor du über ihn herziehst !!!!
Meine Hochachtung hat er jedenfalls !

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