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"Süß und ehrenvoll": Der Erste Weltkrieg aus Sicht jüdischer Frontsoldaten

In seinem Buch "Süß und ehrenvoll" erzählt der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor den Ersten Weltkrieg aus der Perspektive zweier jüdischer Frontsoldaten. Viele Deutsche jüdischen Glaubens meldeten sich freiwillig und gaben für Deutschland ihr Leben.

Gerade im stärker werdenden Antisemitismus seit den 1870er Jahren sahen viele Juden durch den Kriegseinsatz eine Chance zur völligen Anerkennung in der Gesellschaft. Daher rief auch der "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" dazu auf, sich freiwillig zur Armee zu melden.

Doch der Einsatz und die Opferbereitschaft wurden oft vergessen, da vor allem die Nazis alles taten, um diesen Teil der Geschichte zu tilgen. Oft vergessen wird auch die Tatsache, dass Adolf Hitler das Eiserne Kreuz nur auf Vorschlag des jüdischen Leutnants Hugo Gutmann erhalten hat.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Weltkrieg, Sicht, Süß und ehrenvoll
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2014 02:35 Uhr von Atze2
 
+1 | -3
 
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na sowas, Avi Primor hat von der Schwester eines Bekannten, dessen Bruder gesagt hat, das sein Neffe von einem Cousin erfahren hat........


-> Frau Merkel, soviel Insider-Wissen sollte doch für ein perfektes Deutsch-Israelisches Verhältnis ein weiteres U-Boot wert sein. Ein paar Patriot tun es vielleicht auch.

(ich "schrub" absichtlich israelisch und NICHT jüdisch)
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30.06.2014 07:52 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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Wiederwaslos es gab auch in Theresienstadt hochdekorierte 1WK Soldanten, die dennoch umgebracht wurden.
Entweder in der Festung erschossen oder in Ausschwitz vergast.
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30.06.2014 08:18 Uhr von Berundo
 
+2 | -0
 
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@Patreo
Über das "Soldanten" kann ich hinweg sehen, aber es heißt immernoch "Auschwitz" und nicht "Ausschwitz".
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30.06.2014 08:45 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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Berunde zu schnell abgetippt hast aber recht.
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30.06.2014 10:47 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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Wenn irgendwelche Frontsoldaten das wirklich "süß" gefunden haben, dann waren das die 2 Schlafnasen, die im Alarmposten eingepennt und erst nach dem Krieg wieder aufgewacht sind.
Ich weiß nicht, was dieser Titel soll, aber so eine Kriegsverniedlichung von Frontsoldaten? Ich glaube kaum.
Ich weiß gerade nicht, was uns der Autor mit diesem Titel sagen will, aber der erste Eindruck ist "Schwachsinn". Um den Juden im Nachhinein ein besseres Ansehen zu verschaffen, ist dieser Titel der exakt falsche Weg.
Ehre ja, das verstehe ich. Süß jedoch nicht.

Diesen Titel ohne eine Erklärung zu erwähnen ist schon ein starkes Stück...
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30.06.2014 11:41 Uhr von Marc_Anton
 
+1 | -2
 
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Was haben Juden an der Front verloren? Haben die nicht das 6. ihrer Zehn Gebote gelesen? - Du sollst nicht töten.
Wie soll man Juden ernst nehmen, die nicht mal ihren eigenen Glauben ernst nehmen?
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30.06.2014 14:08 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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Marc Anton: Nach dem Muster hätte es gar keine Kriege, da wir ja alle hier brave Christen sind.
Darüber hinaus Marc Anton gab es auch christliche Juden und Juden, die sich als Atheisten ansahen, die im 1WK mitgekämpft haben.
Es gab auch Juden, die sich in erster Linie als Reichbürger ansahen und daher verpflichtet für das DR zu kämpfen.
Es gab jemanden wie Ludwig Haas aber auch den säkularen Schriftsteller Arnold Zweig.


Nicht zu vergessen ist: ,,Etwa 100.000 deutsche Juden wurden zum Soldatendienst eingezogen, davon meldeten sich über 10.000 freiwillig zum Dienst an der Front"
Quelle Wikipedia.


Fazit: Marc_Anton ob man ernst nimmt oder nicht, hängt von der persönlichen Ideologie dem Grad der Information ab.

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