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Heiße Zeiten für die Kirche: Synoden beraten über Kondome, Homo-Ehe und Sexualität

Papst Franziskus hat zu zwei außerordentlichen Bischofssynoden nach Rom geladen, die erste findet im Oktober 2014 statt. Die Zweite wird ein Jahr später, im Oktober 2015, folgen. Dabei sollen die Ergebnisse der Umfrage zur katholischen Sexual- und Familienmoral diskutiert werden.

Papst Franziskus hatte die Umfrage in den 114 nationalen Bischofskonferenzen angeordnet, da sich mittlerweile die Vorstellungen der Kirche und der Menschen stark unterscheiden. Dabei geht es vor allem um den Gebrauch von Kondomen, die Homo-Ehe und das Verhalten der Kirche zu Wiederverheirateten.

Auch wird die Taufe von Kindern aus gleichgeschlechtlichen Beziehungen diskutiert. Papst Franziskus will die Vorstellungen der Kirche an das reale Leben der Menschen anpassen. Auch der italienische Erzbischof Bruno Forte erklärte, dass "die Menschen die Sprache der Kirche nicht mehr verstehen".


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Ehe, Sexualität, Homo-Ehe, Homo
Quelle: dw.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2014 20:26 Uhr von HumancentiPad
 
+5 | -2
 
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Papst Franziskus ist so anders als sein Vorgänger....!
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28.06.2014 23:45 Uhr von -= exo =-
 
+3 | -0
 
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<<Auch der italienische Erzbischof Bruno Forte erklärte, dass "die Menschen die Sprache der Kirche nicht mehr verstehen".>>

Nein, eure Exzellenz, die Kirche versteht die Sprache der Menschen nicht mehr...

Papst Franziskus hat sicher auch seine "schlechten" Seiten, aber es scheint, als wolle er die Kirche dem Menschen annähern - bislang wollte man den Menschen zur Kirche zerren.
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29.06.2014 02:53 Uhr von Shifter
 
+0 | -1
 
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die sprache wurde noch nie verstanden, die kirche kann aber heutzutage nichts mehr mit offensichtlicher gewalt durchsetzen wie mans die letzten 1900 jahre stetig getan hat
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29.06.2014 10:36 Uhr von Arne 67