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Aufsehenerregende Hilferufe in Primark-Klamotten wohl doch nur gefälscht

Vor Kurzem sorgten in Kleidung eingenähte Hilferufe von Arbeitern beim Klamottenriesen Primark für heftige Schlagzeilen (ShortNews berichtete).

Jetzt verkündete das Unternehmen, dass zumindest einige dieser Hilferufe wohl doch nur Schwindel sind.

Grund dafür sind zwei in zwei Kleidungsstücken entdeckte Zettel, die eindeutig gleicher Herkunft sein sollen. Doch das geht eigentlich nicht, denn ein Kleidungsstück wurde in Indien, dass andere in Rumänien hergestellt.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kleidung, Schwindel, Hilferuf, Einnähen
Quelle: 20min.ch

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2014 10:55 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -6
 
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Nur dummerweise gibt es da noch den Echten.
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28.06.2014 11:03 Uhr von stoske
 
+9 | -5
 
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Ob das stimmt oder nicht, ist völlig schnurz. Das einzige was hier deutlich wird, ist, dass es den Leuten egal ist. Das ist die eigentliche Aussage.
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28.06.2014 11:25 Uhr von generalviper
 
+14 | -2
 
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"klar stellt das die Firma fest.... sie will ja billig einkaufen und teuer verkaufen!
Der ist Kinderarbeit, Sklavenarbeit... vollkommen gleichgültig. Hauptsache der Reibach stimmt. "

Ich sehe die Firmen inzwischen gar nicht mehr als die Hauptschuldigen an. Hier in Essen der Primark ist JEDEN Tag brechend voll. Den Konsumenten ist es im Prinzip sche***egal, woher ihre Artikel kommen, von wem diese hergestellt wurden, und unter welchen Bedingungen.

Hauptsache billig, so traurig das auch ist...

Jedes Mal wenn in Deutschland Mitarbeiter entlassen werden, weil sie zu teuer sind, wird geschrien, dass diese Firmen ja nur auf den Profit achten und Menschenhändler sind. Doch der deutsche Konsument macht nichts anderes, und das anscheinend mit gutem Gewissen.
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28.06.2014 11:31 Uhr von mpex3
 
+14 | -3
 
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Aber ihr wisst schon, dass auch H&M, C&A, Esprit und andere in exakt den gleichen Fabriken unter exakt den gleichen Bedingungen ihre Kleidung produzieren lassen?

Wenn man es so sieht, ist primark das kleinere Übel. Denn die verkaufen ihre Klamotten noch sehr günstig. Ketten wie H&M welche die gleichen Stoffe, Farben und Techniken (used Look bei Jeans zB) einsetzen und unter den gleichen Bedingungen produzieren lassen verlangen ein Vielfaches (bis zu 1000%) mehr für die Klamotten.
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28.06.2014 11:40 Uhr von Djerun
 
+6 | -0
 
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laut handelsblatt gibt es mehr anzeichen dafür, das entweder konkurrenten oder NGO (nichtregierungsorganisationen) für diese sachen verantwortlich sind
http://www.handelsblatt.com/...
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28.06.2014 11:45 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -3
 
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Ich frage mich gerade mal wieder wo denn die ganzen Demos vor den betreffenden Läden sind?

Achne, die kaufen da ja auch.
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28.06.2014 13:13 Uhr von generalviper
 
+4 | -5
 
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"Doch warum kauft er besonders billige Waren?
Weil ihm sonst während des Monats das Geld ausgeht!"

Sorry aber das sehe ich persönlich anders. Momentan sieht es doch so aus, dass wir in Deutschland es gar nicht mehr zu schätzen wissen, was wir alles haben - an Luxusgütern.

Es stellt sich heutzutage nicht mehr die Frage ob man genau an diesen Luxusgütern - Handy, Internet, Fernseher, Strom, Wasser, Auto, und viele weitere - sparen kann, um dafür den Rest halt teuerer zu kaufen. Viele "benötigen" einfach alles, und kaufen dann alles billig, und argumentieren dann, "sonst hätte ich ja kein Geld mehr über".

Natürlich produzieren auch Adidas, Nike, H & M, usw in genau diesen Ländern zu unwürdigen Arbeitsbedingungen.
Nur hat man deswegen nicht weniger Verantwortung, seine Einkaufsmoral mal ein wenig zu überdenken.



"Arbeitsplatzsicherheit und gute Löhne und sie kaufen hochwertige Ware"

Mit sicherheit nicht alle. Die Erfahrung zeigt, das je mehr Geld, desto mehr Luxusgüter wünscht sich der Mensch. Statt in einer bestimmten Produktgruppe mehr Geld zu investieren, wird lieber eine weitere Produktgruppe - natürlich billig - angeschafft. Sei es der jährliche Urlaub, ein neues Auto, o.ä.

Solange Menschen von den Arbeitsbedinungen nicht betroffen sind, und diese "versteckt" in anderen Ländern stattfinden, denken diese auch nicht darüber nach, welchen "Preis" ein billiges Angebot wirklich hat.

Niemand kann mir erzählen, das Ketten wie Primark eine wirkliche Daseinsberechtigung haben, ausser, den Konsumüberschuss weiter voranzutreiben. Man braucht in seinem Schrank keine 20 T-Shirts, die zu allem übel noch nach 5 maligen Waschen getrost entsorgt werden können.

Meiner Meinung nach ist dies inzwischen allerdings auch sehr auf die Gesellschaft an sich zurückzuführen. Wir verkennen total, dass es an sich schon Luxus ist eine Wohnung mit Strom und fliessend Wasser zu haben, und täglichen Zugriff auf Nahrung und Kleidung.

Und selbst einem Niedriglöhne / Aufstocker / Hartz IV Empfänger sollte bewusst sein, dass diese Argumentation "sonst habe ich doch kein Geld mehr über" diese sinnfreie Spirale nur noch weiter antreibt: Produkte werden billig gekauft, Arbeitnehmer billig bezahlt, können sich nichts leisten, kaufen noch billigere Produkte usw.
Wo ist denn da das Ende?
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28.06.2014 13:55 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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@wiederwaslos - alles richtig. Aber meine Frage ging dahin, wo die Leute sind und dort demonstrieren die permanent Sklavenarbeit und minimale Löhne und Kinderarbeit usw. anprangern! Vor welchem Laden stehst z.B. Du und machst Verbraucher darauf aufmerksam? Das ist meine Frage.
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28.06.2014 14:15 Uhr von fox.news
 
+0 | -3
 
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ich finde es immer wieder seltsam, daß behauptet wird, ALLE Klamotten würden unter solchen Bedingungen hergestellt.

es gab und gibt genug Anbieter, deren Kleidung "fair gehandelt" ist. allerdings gebe ich zu, daß diese auch teurer ist (aber auch eigentlich nur logisch: fünf Euro oder so für ein T-Shirt ist faktisch auch einfach zu billig, als daß davon alle an der Herstellung und dem Vertrieb Beteiligten ordentlich verdienen könnten).
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28.06.2014 14:17 Uhr von faktkonkret
 
+2 | -2
 
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immer wieder diese naiven Schuldzuweisungen an den Verbraucher.
Es gibt scheinbar immer noch Menschen die glauben der Unternehmer ist ein Gutmensch zumal es sich zumeist um juristiche Firmen handelt..
Ein Unternehmer arbeitet immer gewinnorientiert, egal wie hoch der Verkaufpreis ist.Er ist immer bemüht seine Produktionskosten zu senken. Deshalb wird er sein Produktionsort z.B. in Indien nicht verlegen. Der Manager muss Erfolg zeigen sonst ist er sein Job los. Das Einkaufsverhalten des Verbrauchers ändert daran gar nichts, im Gegenteil der Unternehmer lacht ihn aus weil der Verbraucher meint mit höheren Preisen die Meinung des U. ändern zu können..
Wer sowie schon in den beschrieben Ländern produzieren lässt zeigt doch wie egal ihm seine Mitmenschen sind.
Der Unternehmer wird ja noch ermuntert im Ausland zu investieren da er dies hier steuerlich absetzen kann und dort kaum Steuern ausser Schmiergeld zahlt. Normalerweise ist dies hier in Deutschland erwirtschafteter Gewinn ( Investition ) der meiner Meinung nach versteuert werden müsste.
Wenn dann noch jemand glaubt der Verbraucher würde sinnlos sein Geld für Luxusgüter verprassen wenn er mehr Geld zur Verfügung hat , hat von Geldkreislauf und Wirtschaft keine Ahnung, denn im Endefekt ist es egal wofür er sein Geld ausgibt hauptsache die Wirtschaft kommt dadurch in Schwung und es gibt dadurch mehr Arbeitsplätze.
Wenn dann irgendwelche Vollposten dazu aufrufen nicht die billigen Waren zu kaufen, sollte er sich auf seinen Geisteszustand überprüfen lassen denn die einzige Waffe die der Verbraucher hat, um nicht abgezockt zu werden und dadurch einen Konkurrenzkampf auslöst, der auch zu höherer Qualität führen kann ist einfach dort einzukaufen wo es am billigsten ist. Dies weiss schon jeder der eine Grundschule besucht hat.
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28.06.2014 16:39 Uhr von Atheistos
 
+1 | -6
 
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Wer am Essen spart ist geizig! Und die in Deutschland lebenden Menschen geben im EU-Schnitt am wenigsten für ihre Nahrung aus.

Den hier Lebenden geht es im Schnitt nicht so schlecht um an der Nahrung sparen zu müssen, im Gegensatz zu den USA, wo 50+ Millionen Menschen auf Essensmarken angewiesen sind.
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28.06.2014 18:06 Uhr von Neroll
 
+0 | -2
 
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@mpex3:
Ds andere Ketten auch in z.B. Bangladesch produzieren lassen ist eine Sache - aber nicht jede Firma nutzt dort die gleiche Frabriken. Da gibt es durchaus Unterschiede auch in der Behandlung der Angestellten und den verwendeten Techniken.
Hier mal am Beispiel H&M ein Artikel von stayfair.de : http://www.stayfair.de/...

Sicher, auch in dem Beispiel ist nicht alles perfekt - aber es zeigt doch, dass man nicht alle über den gleichen Kamm scheren sollte.

[ nachträglich editiert von Neroll ]
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28.06.2014 19:29 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
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@generalviper
"Hauptsache billig, so traurig das auch ist... "

Gerade in Deutschland ist Kleidung abartig teuer, Frankreich und Italien sind teurer, aber auch zu einer anderen Qualität.

Geht doch mal in Orlando, Las Vegas, Hongkong, Dubai oder Singapur einkaufen. In diesen Ländern wird auch gut verdient, aber bei weitem nicht solche Preise wie hier erzielt.
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28.06.2014 20:51 Uhr von ms1889
 
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nuja, mit dieser mitteilung muß das unternehmen beukotiert werden, denn damit geben sie zu das sie echt sind...denn sie hatten die kleidungsstücke nie in der hand um sowas behaupten zu können.

das grundproblem der brache ist: es sind großkonzerne, denen arbeiter und der einzelne kunde vollkommen egal sind...was zählt ist die 3 monats bilanz...damit die manager nen paar millonen mehr für sich abschöpfen können.

die eu muß einfach hohe strafzölle für kleidungs produkte aus nicht eu ländern belegen (gleiches beispiel wie bei solar branche).

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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28.06.2014 21:00 Uhr von ms1889
 
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p.s.: es ist vollkommen egal ob man billige produkte oder teure markenware kauft... leider sind es die gleichen armen arbeiter aus fernost bei: adidas, nike usw.

in deutschland hat man noch 1 werk das bekleidung herstellt, nur kleidung die man schneidern läst ist noch deutsch... alles andere ist massenware die ausserhalb der eu produziert (fernost) wird.
die türkei wird den firmen mitlerweile zu teuer (aber sie zählt auch zu fernost).

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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29.06.2014 09:52 Uhr von Suffkopp
 
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Wer meint permanent in Auslandsnews die Sätze einer CDU Politikerin anzubringen, die weder zur News passen noch in dem Zusammenhang Sinnmachen, auf dessen Kommentar kann man auch getrost verzichten.
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29.06.2014 12:00 Uhr von Zipflklatsche
 
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Es ist einfach verrückt. Im Grunde genommen ist Primark ja nichts anderes als Kik... nur eben mit einem besseren Image, woher auch immer das kommen möge. Ich war bisher 1x im Primark und weiß jetzt schon, dass ich dort nie wieder hingehe. Die Qualität ist meiner Meinung nach miserabel. Unsaubere Nähte, dünne Stoffe, etc. Was bringt mir ne Jeans für 6€, wenn ich die nach maximal 2-3 Wäschen wieder entsorgen muss? Ich hatte in meinem Leben eine Jeans aus nem Billigladen und die war ungelogen nach der ersten Wäsche hinüber. Das ist fast schon ein Kunstwerk etwas herzustellen, was so schnell kaputt geht.

Ich werd echt nicht schlau aus den Leuten, die in solchen Läden einkauft. Braucht man wirklich 30 Hosen im Schrank? Ist so vielen Leuten wirklich Quantität wichtiger als Qualität? Und mit Qualität meine ich jetzt nicht unbedingt Markenware, sondern Kleidung aus ordentlichen Stoffen und mit sauberen Nähten. Ich hatte z.B. mal ne Jeans von C&A, die hat einige Markenjeans überstanden. Gute Ware gibt´s also durchaus auch für bezahlbare Preise. Aber unterhalb eines gewissen Preisniveaus ist für das Unternehmen gar nicht mehr das Geld da für vernünftige Stoffe.
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29.06.2014 13:09 Uhr von Schillerlocke
 
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Ich persönlich glaube auch das das ein PR-Stunt war, ohne auch nur eine Sekunde daran zu zweifeln, das die Textilindustrie sich an sklavenartigen zuständen in 3.Welt Ländern bereichert.

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