28.06.14 09:53 Uhr
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Lichtgeschwindigkeit in der Praxis langsamer als in der Theorie?

Die Allgemeine Relativitätstheorie geht davon aus, dass Licht sich mit einer Geschwindigkeit von 299.792.458 Meter pro Sekunde in einem Vakuum bewegt.

Der Physiker James Franson von der University of Maryland stellte jetzt anhand von Messergebnissen der Explosion der Supernova SN 1987A vom Februar des Jahres 1987 fest, dass die Photonen und Neutrinos erst 4,7 Stunden später als erwartet auf der Erde eintrafen.

Möglicherweise bremsen Vakuumpolarisationen das Licht aus. In diesem Prozess brechen Photonen für einen Sekundenbruchteil in Positronen und Elektronen auf, bevor sie sich wieder rekombinieren. Bei der Reise von 168.000 Lichtjahren könnte dieser Vorgang sich auf 4,7 Stunden Verspätung akkumulieren.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Explosion, Theorie, Praxis, Supernova, Relativitätstheorie, Lichtgeschwindigkeit
Quelle: phys.org

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28.06.2014 10:43 Uhr von Joeiiii
 
+15 | -8
 
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Hallo??? Hier ist die Rede von 168.000 LICHTJAHREN, also eine ziemlich glatte Zahl, die mit Sicherheit NICHT exakt ermittelt wurde. 4,7 Stunden später als erwartet? Das ist doch lachhaft! Man setzt eine willkürliche Reisedauer von exakt 168.000 Lichtjahren als Konstante ein, um vermelden zu können, daß das Licht 4,7 Stunden Verspätung hatte? HAHA! :D

4,7 Stunden sind gerade mal 282 Minuten bzw. 16.920 Sekunden. In dieser Zeit legt das Licht "nur" 5.072.488.389,36 Kilometer zurück.

Zum Vergleich: 168.000 Lichtjahre sind eine Entfernung von 1.588.314.832.521.984.000 Kilometer.
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28.06.2014 11:07 Uhr von Rechtschreiber
 
+15 | -0
 
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Alleine schon die Tatsache, dass das Universum nicht teilchenleer ist, sondern je nach Gegend etwa 300 Teilchen pro Kubikmeter enthält, reduziert die Lichtgeschwindigkeit, da der theoretische Wert im absoluten Vakuum gilt. Und das gibt es nicht einmal im Universum - allerhöchstens jenseits der Grenze unseres Universums und da wissen wir nicht, was danach kommt.
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28.06.2014 11:29 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+14 | -0
 
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oder 168.000 Jahre sind 1.471.680.000 Stunden.
Die Abweichung beträgt 4,7 Stunden.
Das sind 0,0000003%.

Und wie schon erwähnt ist die Genauigkeit zur Ermittlung der Entfernung gar nicht genau genug.
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28.06.2014 12:17 Uhr von Paganini
 
+15 | -18
 
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Herzlichen Glückwunsch, Ihr seid damit schlauer als jeder Physiker, der sich schon sein ganzes Leben mit solchen Dingen beschäftigt und keine Fünf in Mathe hatte. Warum haben die Euch nicht gleich gefragt?

Ihr zieht Eure Schlüsse, ohne alle Fakten zu kennen.
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28.06.2014 12:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -1
 
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Und wie oft wurde das Licht auf seiner Reise gekrümmt, gebogen und durch massereiche Sterne im Raum verzerrt?
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28.06.2014 14:52 Uhr von Bastelpeter
 
+5 | -0
 
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Glückwunsch! Wir haben keinen richtigen Bezugspunkt, die Eigenbewegung wurde auch außer Acht gelassen, aber irgendwie eine Schlagzeile wegen 4,7 Stunden Differenz machen. Das passt hinten und vorne nicht.
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28.06.2014 15:59 Uhr von Azeruel
 
+1 | -0
 
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Wir haben einen Bezugspunkt und die Eigenbewegung wurde nicht außer acht gelassen. Glückwunsch! Denn die Quelle und die komplette Hintergrundgeschichte wurde komplett ignoriert.
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28.06.2014 16:23 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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Nicht wirklich. Der explodierte Stern hat sich sicher noch relativ zu uns bewegt, während das Licht zu uns unterwegs war. Das kann auch die Differenz erklären. Eine andere Erklärung wäre die Alterung des Lichts. Das wiederum würde sich aber in einer Rotverschiebung widerspiegeln. Wir haben aber auch keine genauen Entfernungen, um eine Differenz von 4,7 Stunden als Messfehler ausschließen zu können.
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28.06.2014 18:06 Uhr von luzio
 
+0 | -2
 
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Kann es sein dass das Licht durch Lichtermüdung langsamer wurde?
Wer das für unmöglich hält, wird hier durch eines Besseren belehrt.
Forscher bringen Lichtstrahl zum Stillstand
http://sciencev1.orf.at/...
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28.06.2014 18:08 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -0
 
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An die ganzen Experten hier:

Die 4,7 Stunden sind keine Abweichung von der absoluten Laufzeit, die kennt man nämlich tatsächlich nicht so genau. Es geht darum, dass zwischen den Neutrinoemissionen und den Lichtemissionen einer Supernova eine gewisse Zeit vergeht, in diesem Fall laut Beobachtung 4,7 Stunden mehr als erwartet. Diese Zeit wurde also direkt auf der Erde gemessen.

Aus dem Paper:
"The first neutrinos from Supernova 1987a arrived 7.7 h before the first photons. The currently-accepted interpretation [26] of this data is that the first burst of neutrinos must not have been associated with the supernova because there is no conventional explanation for how the neutrinos could have arrived at that time"
(Quelle: http://iopscience.iop.org/... Seite 11)

Man ging also bisher davon aus, dass der "zu frühe" Neutrinoschauer andere Ursachen haben muss. Dieses Paper hingegen geht davon aus, dass die Ursache die Supernova ist und die "falsche" Differenz ein Resultat der Verlangsamung der Photonen relativ zu den Neutrinos ist.
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28.06.2014 18:25 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -0
 
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Dann weisen die 4,7 Stunden verspätung doch nur darauf hin das das Licht nicht die ganze Zeit durch ein Vakuum "geflogen" ist.

Was ist daran jetzt komisch ? Gibt so viele Objekte im Universum, da sollte so etwas nun wirklich nicht verwunderlich sein. Es wäre eher ein Wunder wenn unser Universum ein 100%ges Vakuum wäre.
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28.06.2014 18:33 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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wer bremst verliert..............
was stand am heck des spaceballskreuzers?
wir bremsen für niemanden.......

[ nachträglich editiert von kuno14 ]
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28.06.2014 19:04 Uhr von kuno14
 
+0 | -3
 
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kind der sonne,das unversum ist ein vakuum,sieht man an uns............
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28.06.2014 22:52 Uhr von TimeyPizza
 
+0 | -0
 
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Diese News ist ja auch falsch wieder gegeben.
Hier heisst es, die Neutrinos und die Photonen seien zu spät gekommen. In wirklichkeit werden Neutrinos aber so gut wie nicht geblockt (Pro Sekunden wird jeder einzelne von uns von Milliarden Neutrinos durchdrungen!) und kommen bei SN Explosionen als erstes an. Danach kommen die Photonen, also das Licht an, und dieses kam eben ein paar Stunden später.
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29.06.2014 01:10 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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Ist halt wie im richtigen Leben:

Einer kommt immer zu spät!

;-)
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29.06.2014 09:35 Uhr von Arne 67
 
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Und die Wissenschaftler haben sich sicherlich in keinster Weise mit der Explosionszeit und den genauen Ort geirrt. Nein ! Da muss es schon die Lichtgeschwindigkeit gewesen sein (die Sie na auch nicht wirklich kennen, sondern auch nur annehmen).

Na ja ich nehme einmal an, das etwas nicht stimmt. Beweisen müsst Ihr es mir dann das meine Annahme nicht richtig sein kann.
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29.06.2014 10:53 Uhr von BeatDaddy
 
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Nein Luzio, das ist es nicht....das Licht hatte nur keine Lust, sich wieder den dämlichen Diskussionen über seine Ausbreitungsgeschwindigkeit ausgesetzt zu sehen, deshalb ist es einen kleinen Umweg gefahren und hat mal kurz einen Zwischenstopp auf dem Orion eingelegt...Dort sollen die Frauen gigantisch sein ;)
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29.06.2014 22:38 Uhr von sullyjake78
 
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Fakt ist doch das die Explosion 1987 gesehen wurde, d.h. mann hatte den genauen Zeitpunkt wo das Licht der Nova die Erde traf, und da mann durch messen kann welche entfernung solche Objekte zu Erde haben kann die genaue Resiezeit des Lichtes berechnet werden, aber wie so mancher schon sagte es gibt genug dinge bei der Distanz die das Licht ablenken oder sogar Bremsen können und da ist die Differenz von 4,7 Stunden lachhaft klein. Ich denke es wird bald eine besser Erklärung durch die Wissenschalftler vorliegen wie diese Differenz entstanden, und worauf sie zurückzuführen ist.
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30.06.2014 08:43 Uhr von Zerberus76
 
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VAKUUM LICHT GESCHWINGIDKEIT


ABER


im WELTRAUM IST KEIN ABSOLUTES VAKUUM!

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