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Kolumbien: Von Drogenbaron eingeschmuggelte Nilpferde entwickeln sich zur Plage

In den 1980er Jahren ließ der Drogenbaron Pablo Escobar für seinen Privatzoo exotische Tiere einschmuggeln. Darunter waren auch ein männliches und drei weibliche Nilpferde.

20 Jahre nach seinem Tod ist die Population der Nilpferde auf ungefähr 60 Tiere angewachsen. Sie breiten sich von Escobars Ranch aus und entwickeln sich zur Landplage. Sie gefährden die Fischer, zerstören ganze landwirtschaftliche Felder und töten sogar Rinderkälber.

Da es ansonsten keine Möglichkeit gibt, den Bestand der Tiere einzudämmen, rät ein Biologe der Amazonasregion ernsthaft dazu, die Flusspferde zu grillen und aufzuessen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Zoo, Kolumbien, Plage, Ausbreitung, Nilpferd, Drogenbaron
Quelle: newser.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2014 09:51 Uhr von Schnulli007
 
+37 | -0
 
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Verarbeitet diese Viecher zu Kinder Happy Hippo.
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28.06.2014 09:51 Uhr von JustMe27
 
+16 | -2
 
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Ganz ehrlich gesagt, die Tiere sollte man tatsächlich abschießen, da sie einzufangen und in Afrika wieder auswildern unmöglich ist, weil sie dort sterben würden, weil ihr Immun- und Verdauungssystem auf Südamerika angepaßt ist inzwischen.

Es sind trotzdem Neobiota und als solche für das dortige Ökosystem unter Umständen mehr als nur eine Plage. Sie können einheimische Tierarten verdrängen und damit gefährden sowie Pflanzenarten regelrecht wegfressen. Davon, daß sie auch für Menschen eine Gefahr darstellen können, mal ganz abgesehen.
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28.06.2014 10:16 Uhr von Jlaebbischer
 
+10 | -2
 
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Sie gehören nicht ins Ökosystem Südamerikas, also gibt es nur einen Weg.

Alle entweder einfangen und in Zoos stecken, falls einer BEdarf hat oder eben töten.
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28.06.2014 10:53 Uhr von jschling
 
+10 | -1
 
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wie man bei 60 Tieren von einer Plage reden kann ist mir unverständlich :-(
Aber ansich wohl korrekt, wenn die Viecher abgeknallt werden, denn so zerstören die Tiere Lebensräume für andere, heimische Tiere
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28.06.2014 11:39 Uhr von mpex3
 
+2 | -10
 
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Wie sie wieder aus ihren dunklen Ecken gekrochen kommen, die Hobbybio- und Ökologen. Haben ihr Wissen aus 2 Folgen Galilelo und einer N24 Reportage und meinen jetzt die Komplexität eines subtropischen zu verstehen, zu deuten und vorallem die Lösung für ewig bestehende Probleme parat zu haben.
Wer sich wirklich mal fundiertes Wissen aneignen möchte, dem sei folgendes (Standard-)Werk empfohlen: Tropical ecology von John kricher

[ nachträglich editiert von mpex3 ]
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28.06.2014 11:43 Uhr von Stelyos
 
+3 | -2
 
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Bei 60 Tieren von einer Plage zu reden ist einfach nur Blödsinn.
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28.06.2014 12:11 Uhr von BigWoRm
 
+1 | -8
 
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mal ne ganz doofe frage.
man kann nilpferd essen?

ok, ist fleisch aber gehört/gelesen/gesehen habe ich davon noch nicht und nicht alles was ein tier ist isst man, wie zb den schwan
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28.06.2014 12:19 Uhr von JustMe27
 
+6 | -1
 
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@BigWorm: Schwan wurde früher sehr viel und gerne gegessen.
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28.06.2014 13:52 Uhr von Bronson316
 
+6 | -0
 
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@JustMe27 Ja Schwanferkel :)
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28.06.2014 15:48 Uhr von kennet1000
 
+3 | -0
 
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Darf denn ein Nilpferd am Amazonas eigentlich so heißen?
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28.06.2014 17:27 Uhr von JustMe27
 
+2 | -0
 
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Trefink, du Scherzkeks, hier ist inzwischen von um die 60 (SECHZIG) Tieren die Rede, die sich freudig vermehren. Und leider sind das keine Nischenbewohner eines Ökosystems sondern die schaffen sich quasi eine Nische, natürlich ohne Rücksicht auf Verluste. Ist ja nicht so, daß die Tiere dabei irgendeine Schuld träfe, aber wenn die sich in dem Maßstab weiter so vermehren, wer weiß.. Wenn es in Südamerika Flußpferde geben hätte sollen, hätte die Natur das schon so eingerichtet daß die da leben würden ;)
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29.06.2014 12:53 Uhr von xxlgti
 
+0 | -0
 
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Mir fällt dazu das Kochrezept von Loriot ein:

NILPFERD IN BURGUNDER

Etwas für festliche Tage, vorausgesetzt, dass sich das Nilpferd in Burgunder wohl fühlt. Nilpferd waschen und trocknen, in passendem Schmortopf mit 2000 Litern Burgunder, 6 bis 8 Zwiebeln, 2 kleinen Mohrrüben und einigen Nelken 8 bis 14 Tage kochen, herausnehmen, abtropfen lassen und mit Petersilie servieren.

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