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Argentinien: US-Gerichte treiben Staatspleite voran

Die in New York hinterlegten Zinszahlungen Argentiniens sind von einem US-Gericht blockiert worden. Sollte Argentinien das Geld nicht bis zum kommenden Montag an seine Gläubiger weitergeben, wäre das ein technischer Zahlungsausfall.

Argentinien würde dann nur noch eine Frist von 30 Tagen bleiben, um in die offizielle Insolvenz zu gehen. ""Jeder Versuch, die Zahlungen an unsere Gläubiger zu verhindern, stellt eine ernsthafte Verletzung internationalen Rechts dar", so Axel Kicillof am vergangenen Donnerstag.

Das Urteil eines anderen Gerichtes zu der Sache wurde nun vom obersten Gericht der USA bestätigt. Argentinien muss vor der Bedienung anderer Gläubiger erst die Hedge Fonds bedienen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Argentinien, Forderung, Staatspleite, Zinszahlung, Zahlungsaufall
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2014 09:54 Uhr von Maestro
 
+8 | -3
 
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Argentinien sollte Russland um hilfe bitten. Wege werden sich bestimmt finden und die Russen können es besser machen als 1962
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28.06.2014 12:45 Uhr von Tuvok_
 
+8 | -4
 
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Internationales Recht ??? ROFL LOOOL Ja ne is klar und das sagen die U S of A ? Jetzt wo sie es brauchen halten sie sich an Internationales recht ? Aber auch nur solange es ihnen gerade in den kram passt.
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28.06.2014 12:49 Uhr von Perisecor
 
+6 | -6
 
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@ SerienEinzelfall

Das ist typischer DWN-Schwachsinn.

Hedgefonds sollen nicht bevorzugt behandelt werden, sondern nicht benachteiligt werden. Dazu hat ein ganz bestimmter Hedgefonds sein Geld eingeklagt - und deshalb soll dieser spezielle Gläubiger bevorzugt behandelt werden, da er einen Gerichtstitel erworben hat, die anderen Gläubiger (noch) nicht.


Der entsprechende Hedgefonds hat außerdem die Zahlung nach dem Gerichtsurteil nicht direkt eingefordert, sondern Argentinien einen Aufschub gewährt - dieser läuft nun aus.



Lustigerweise hatte die DWN das auch so in der letzten News berichtet, welche auch von Borgir stammt.
Das zeigt einmal mehr, dass DWN sich jeden Tag irgendeinen neuen Schwachsinn ausdenkt, um Typen wie Borgir anzuziehen.
Vgl: http://www.shortnews.de/...
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28.06.2014 12:50 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -2
 
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http://www.faz.net/...

Bevor man auf besonders edlen "Katzen-Kacke-Kaffee" verzichten müsste, dann doch lieber mal kurz ein Land zugrunde gerichtet.
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28.06.2014 14:13 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -2
 
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Naja - die Quelle grenzwertig.
Der Vorgang an sich aber auch:
Ein amerikanisches Gericht! gibt einem amerikanischen Hedgefonds gegen einen souveränen Staat Recht.
Meiner Meinung nach ist hier kein amerikanisches Gericht zuständig sondern das muss international verhandelt werden.
Ausserdem kann es nicht sein dass Hedgefonds billigst wertlose Anleihen kaufen und dann vor Gericht auf volle Rückzahlung klagen und Recht bekommen.
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28.06.2014 14:55 Uhr von Maestro
 
+0 | -3
 
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@egneGo
Dafür scheint die Elite aus der USA aus Deutschen zu bestehen wenn man davon ausgeht das die so nach Macht streben und von ein Krieg in den nächsten stürzen um sie auch zu bekommen.
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28.06.2014 17:09 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ Ich_denke_erst

Argentinien hat der US-Gerichtsbarkeit natürlich zuerst zugestimmt.
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28.06.2014 20:31 Uhr von Maestro
 
+0 | -2
 
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@Perisecor
jup wie Griechenland der englischen Gerichtsbarkeit.
Leider aber nichts freiwillig und auch noch auf kosten der Griechen weil 300 Mann dort korrupt sind.



@egneGo
hab sogar drüber lachen können. Wen die wahrheit nur nicht traurig wäre.
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11.07.2014 11:19 Uhr von Falap6
 
+0 | -0
 
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@Perisecor

"Argentinien hat der US-Gerichtsbarkeit natürlich zuerst zugestimmt."

Sie werden ja auch von den USA dazu erpresst.

Schrottpapiere kaufen und dann auf die Zahlung bestehen ansonsten die Finger brechen, sind normalerweise Mafiamethoden, aber auf dem internationalen Finanzmarkt gibt es eben keine Gesetze. Man stelle sich mal vor irgendein seniler Richter (82 Jahre alt) in irgendeinem anderen Land würde sowas machen. Jenes Land würde sofort von den Finanzmärkten verbannt oder gar mit Sanktionen bestraft.

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