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Ärztepfusch: Urologe erkannte Sepsis nicht - Beinteil und Penis amputiert

Eine schier unglaubliche und bis heute andauernde Leidensphase muss ein 34-Jähriger aus Rosenheim ertragen. Ein Urologe hatte Sebastian S. 2009 untersucht und eine Sepsis übersehen, behauptet der Patient. Der klagt nun auf Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro.

Vor dem Oberlandesgericht in München kämpft der seinen Unterschenkel und Penis beraubte Mann im Rollstuhl sitzend um sein Recht. Ein erfahrener Arzthaftungs-Richter steht dem OLG vor. Zuvor hatte das Landgericht Traunstein die Klage des Amputierten zurückgewiesen.

Die Zeugen von Sebastian S., mehrere Freunde, bestätigten die von Sebastian S. ihnen gezeigten Merkmale nach der Konsultation beim Urologen. Dieser bestreitet etwaige Auffälligkeiten bei dieser Untersuchung. Am 24. Juli wird nun entschieden, ob ein neues Gutachten erstellt werden darf.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Penis, Ärztepfusch, Urologe, Sepsis
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2014 21:49 Uhr von Phyra
 
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Ich bin schockiert, eine verurteillung ohne hintergrundwissen? oder nein, ich bin nicht schockiert, ist ja standard.
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27.06.2014 22:55 Uhr von Dobitoc
 
+1 | -2
 
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wir sind ja sowieso auf der Erde um zu büßen...

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