27.06.14 14:04 Uhr
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Australien: Frau kommt durch Stromschlag von billigem USB-Stecker um

In Australien kam eine 28-Jährige auf tragische Weise ums Leben, nachdem sie einen Stromschlag durch einen billigen und falsch isolierten USB-Stecker bekommen hatte.

Man fand die Frau leblos mit Verbrennungen an Ohren und Brust. Sie hatte den Stick in ihr Handy eingesteckt und der Schlag lief über ihre Kopfhörer.

Der Hersteller dieser USB-Adapter muss sich nun wahrscheinlich gerichtlich für den Tod der Mutter zweier Kinder verantworten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Australien, USB, Stromschlag, Stecker
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2014 14:14 Uhr von ted1405
 
+29 | -0
 
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Tjoa ... mozzer ... Deine News ist leider falsch.

Es hätte mich auch ganz schwer gewundert, wenn ein Laptop (Betriebsspannung i.d.R. maximal 20 Volt) über einen eingesteckten USB-Stick (Betriebsspannung i.d.R. 5 Volt) der guten Frau einen tödlichen Stromschlag via Kopfhörer verpassen hätte sollen.

Wenn man in der Quelle nachließt, dann steht da, dass sie in ihr Handy (mit welchem sie Musik hörte) den USB-Stecker eines (billigen) LADEGERÄTES steckte.
Und den Stromschlag erlitt sie nicht wegen eines Mangels des USB-Steckers, sondern wegen einem (massiven!) Mangels im Ladegerät, welches dann die tödliche Spannung auf das Kabel (mit einem USB-Stecker ... und somit auch das Handy) weiter gab.

Kurzum:
Wieder einmal eine News, wo ein Mensch aufgrund eines billigst nachgefertigten Ladegerätes geschädigt wurde ... bzw. in diesem Fall sogar ums Leben kam.
Mit dem USB-Standard hat das letztlich gar nichts zu tun - hätte mit jedem anderen Stecker ebenso passieren können.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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27.06.2014 14:24 Uhr von ted1405
 
+1 | -1
 
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@Hibbelig:
Joa. Aber in der Quelle steht auch ... "Das Handy war über einen fünf australische Dollar teuren USB-Stecker an die Steckdose angeschlossen".

Und von "Laptop" steht da gleich mal gar nichts.
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27.06.2014 15:06 Uhr von silent_warior
 
+6 | -0
 
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Und was sagt uns das?

Verbinde die Schirmung nie direkt mit GND, sonder nur über einen 1MOhm Widerstand und einem parallel geschalteten 100nF Kondensator.

In dem Fall kenne ich das Netzteil wahrscheinlich, es wurde mal eins im mikrocontroller.net Forum bemängelt da die GND-Leitungen in Layout der Platine eine nicht mal wahrnehmbaren Sicherheitsabstand zur Phase der 230V Leitung hatten.

Durch unsaubere Lötungen und fehlender Säuberung der Platine könnte schon solch ein Fehler entstehen.
Eine leichte Verschiebung des Lötstoplacks oder ein winziger Lötzinnspritzer oder zu schnelles durchfahren des Zinnbades bei der Herstellung würde solch eine Brücke verursachen.

Das Problem ist das die Leute bei eBay oder auch anderen Händlern diese Netzteile sehen und den Worten glauben.
Es sind auch oft CE-Zeichen drauf, aber das hat nichts zu bedeuten da die jeder Chinese einfach so hochkleben darf.

Der Zoll prüft auch nur ob das Gerät solch einen Aufkleber besitzt, das ist aber absolut unzureichend da kein Ingenieur solch ein Netzteil jemals auseinander genommen hat und verifizieren kann dass es irgend welchen Normen entspricht oder überhaupt sicher ist.


Die Leute beim Zoll können die Verpackungen zwar aufmachen, aber die kennen die Produkte nicht, es gibt keine Liste in der sie nachschauen können ob das Gerät okay ist und es gibt auch keine Identifizierungsnummer für diese Geräte die den Leuten die Arbeit erleichtern könnte.

Wenn ein Gerät MIT CE-Zeichen aus China einen Menschen tötet kann man die Firma nicht zur Rechenschaft ziehen da die Firma nur ein Zwischenhändler ist oder nach 6 Monaten der Herstellung einfach nicht mehr existiert. (hat sich umbenannt und produziert jetzt etwas anderes)

An die Fuscher kommt man also nicht ran.
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27.06.2014 17:02 Uhr von Shalanor
 
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Ist nicht GS das einzige Prüfzeichen das ein wenig was aussagt?
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27.06.2014 23:40 Uhr von silent_warior
 
+3 | -0
 
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@ Shalanor
Ja, das dachte ich damals auch.

Das Problem ist dass der TÜV (also das TÜV-GS Zeichen) nur eine recht einfache Prüfung darstellt, da wird geprüft ob das Gerät irgend welche minimalen Spezifikationen einhält.

Da wird sich nicht die Platine des Geräts angeschaut und ob das ein sicherer Aufbau ist, das ist denen zu viel Aufwand da andauernd neue Geräte auf dem Markt geschmissen werden.

Jemand der sich mit Elektronik und Leiterplattendesign auskennt braucht nicht selten nur einen flüchtigen Blick um die groben Fehler zu erkennen.
Die Chinesen machen oft immer wieder die selben Fehler und bauen die Platinen auch billig auf.

Es fehlen oft sogar einfache Sicherungen in Netzteilen und sie sparen sich auch oft die 10 Ohm Widerstände die sie früher als Sicherungsersatz + Entstörmaßnahme in Handyladegeräten genutzt hatten.

Ob das jetzt ein Fön, eine Kaffeemaschine, ein PC- oder Handynetzteil oder LED-Lampen sind, gespart werden kann überall.

Bei LED-Lampen kann man teilweise die gleichgerichtete Spannung von außen berühren und da dort noch ein Kondensator verbaut wurde fließt dann ein ordentlicher Spannungsimpuls durch die Finger oder den Körper wenn er noch irgendwo anders geerdet ist.


Diese Platinen der Mini-Schlüsselbund-Kameras wollte jemand etwas "Pimpen", also den Akku vergrößern damit man ein längeres Video aufnehmen kann.

Das Problem war die extrem einfache Ladeelektronik die dafür sorgt dass der Akku überladen wird und explodieren oder abbrennen kann wenn man die Kamera nicht rechtzeitig vom USB-Port trennt.

Es wurde nur eine Diode und ein 1 Ohm Widerstand verwendet um den internen LiIon-Akku aufzuladen.

Da die 5V Versorgungsspannung nicht immer 5V beträgt, sondern auch 5% höher oder niedriger sein kann liegt die Ladeschlussspannung des Akkus nicht mehr bei max. 4.1V oder 4.2V, sondern bei 5,25 - 0,7V = 4,55V !

Also sollte man solch einen USB-Kamera-Stick nicht zu lange an der USB-Buchse des PCs angesteckt lassen, sonst geht der Akku im besten Fall nur kaputt da die Elektrode zu schnell altert oder er fängt an zu brennen.

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