27.06.14 13:50 Uhr
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Ecuador: Parlament verabschiedet Gesetz gegen die Privatisierung von Wasser

Am vergangenen Dienstag hat das ecuadorianische Parlament mit großer Mehrheit ein neues Wassergesetz verabschiedet, dass Wasser zum Allgemeingut und Bestandteil der Nahrungsmittelsouveränität erklärt. Bisher wurden etwa 60 Prozent des Wassers illegal angeeignet.

Das neue Gesetz verbietet es wegen der Bedeutung des Wassers, das kostbare Gut zu privatisieren und verhindert ebenso, dass es zum Gegenstand einer kommerziellen Vereinbarung der eigenen Regierung mit einer anderen Regierung wird. Ebenso festgelegt sind die Tarife für die Wassernutzung.

Für die Bevölkerung soll es aber eine kostenlose Grundversorgung mit sauberem und sicherem Wasser geben. Die indigenen, afro-ecuadorianischen und anderen Ethnien werden besondere Rechte bekommen. Die Parlamentspräsidentin Rivadera kündigte zudem eine baldige Verabschiedung eines Bodengesetzes an.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wasser, Gesetz, Parlament, Ecuador, Privatisierung
Quelle: amerika21.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2014 13:53 Uhr von Pils28
 
+11 | -0
 
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Respekt, guter Ansatz!
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27.06.2014 13:56 Uhr von Komikerr
 
+11 | -0
 
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Wird Nestle aber nicht gefallen, wenn man bedenkt, dass Nestles sich erst vor kurzen geäussert hat, Wasser sei kein Allgemeingut
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27.06.2014 14:19 Uhr von schrottnews_ad_hoc
 
+12 | -0
 
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Ecuador scheints darauf anzulegen in nicht allzu ferner Zukunft von den üblichen Verdächtigen ´befreit´ und ´demokratisiert´ zu werden.
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28.06.2014 09:58 Uhr von speculator
 
+1 | -0
 
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Zustände sind das in diesen Bananenrepubliken, kaum zu glauben, dass so was möglich ist! (Ironie*)

- Ganzanders hierzulande, in unserer schönen freien demokratischen EU-Kleptokratie: da werden, neben TTiPP, im Geheimen die TiSA Verhandlungen fortgeführt, die das genaue Gegenteil zum Ziel haben und deren Vertragstext erst 5 Jahre nach Unterzeichnung veröffentlicht werden soll, damit wir dummer Pöbel erst erfahren wie wir verraten und verkauft werden, wenn alles zu spät ist... :-(
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28.06.2014 13:02 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
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Europa wird sich einlullen lassen und sich mit TTIP und TISA in die Hände der USA, der Großkonzerne und der nicht-staatlichen Schiedsgerichte begeben. Es ist NICHT zu erwarten, daß man sich allzu heftig dagegen wehrt. Ich weiß nicht was sich in Deutschland diesbezüglich tut, aber in Österreich hört man seitens der Regierung nicht viel zu diesem Thema. Nur das übliche Blabla ist zu hören, das immer ertönt, kurz bevor die Regierung umfällt und nachgibt.

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