27.06.14 13:09 Uhr
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Russland erbost wegen Abkommen von EU mit Ukraine

Erstmals hat sich die russische Regierung zu dem Abkommen der EU mit der Ukraine geäußert, welches nach Ansicht des russischen Außenministers Grigori Karasin als sehr ernste Angelegenheit bezeichnet wird.

Der ukrainische Präsident Poroschenko hofft unterdessen darauf, dass das die Ukraine die Möglichkeit auf eine Mitgliedschaft in der EU bekommt.

Die russische Regierung will sich das unterdessen nicht gefallen lassen und kündigt Konsequenzen an.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Russland, Ukraine, Abkommen
Quelle: faz.net

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2014 13:20 Uhr von Holzmichel
 
+11 | -24
 
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27.06.2014 13:31 Uhr von hasennase
 
+10 | -11
 
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es geht russland rein gar nichts an wie andere staaten und völker leben wollen. die sollen endlich mal die klappe halten, eine "los lassen" therapie machen und erwachsen werden.
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27.06.2014 13:34 Uhr von spax2k
 
+8 | -3
 
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Ist doch klar dass sie net begeistert sind , Geopolitisch betrachtet wir Russland von der Eu und der USA umzingelt .
Vordergründig geht es vielleicht nur um absurde abkommen und indirekte abzocke der Länder mit Hilfe der EZB.
Doch geht es wie immer im Leben nur um Geld und Ressourcen die Gesichert werden Wollen.
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27.06.2014 13:38 Uhr von thugballer
 
+16 | -3
 
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Wieder Propaganda
Karasin, stellvertretender Außenminister Russlands sagte:
"Die Unterzeichnung eines solchen Dokuments ist natürlich das souveräne Recht eines jeden Staates"
und
"„Die Folgen der Unterschriften der Ukraine und der Republik Moldau werden zweifellos ernst sein“"
"Es kann negative Folgen für unsere Wirtschaft haben, dann müssen wir Maßnahmen ergreifen. Dabei kann es sich um Grenzzölle handeln."

Das heißt, wenn die Ukraine die Einfuhr von Waren aus der EU deutlich steigert, muss Russland seinen Binnenmarkt schützen.


Dass man immer alle deutschen Russland-Nachrichten mit dem originalen russischen Wortlaut abgleichen muss ist echt schade. Aber naja, Informationskrieg halt

[ nachträglich editiert von thugballer ]
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27.06.2014 13:59 Uhr von architeutes
 
+0 | -5
 
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@spax2K
Von welchen Ressourcen sprichst du ??
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27.06.2014 14:12 Uhr von Komikerr
 
+9 | -4
 
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Es wird für die Ukraine massive Konsequenzen mit sich ziehen.
Der grösste Abnehmer der Ukraine ist Russland, inklusive zollfreinen Export.
Das mit dem Zollfrei wird wohl gestrichen, wie schon die vergünstigenten Gaspreise gestrichen wurden ( nicht dass die Ukrainer überhaupt ihre Rechnung bezahlen würden ).
Und dann wird die Ukraine ein riesiges Problem bekommen.
Meint die Ukraine wirklich, irgendjemand im Westen braucht ihren Dreck hier?
Unsere Unternehmen kämpfen schon ums Überleben, da wird kaum einer ukrainisches Zeug brauchen.
Es werden auch keine Millarden mehr aus Russland zur Unterstützung fliessen.
Das kommt dann alles aus der Eu und die Bedingungen mit denen man überhaupt an das Geld rankommt, sollten allen bekannt sein.
Anstieg der Lebenserhaltungskosten ins exorbitante, Kürzungen der Sozialleistungen, Massenarbeitslosigkeit... wers nicht glaubt, schaut euch mal in Griechenland um.

Und das Grab, hat sich die Ukraine selber geschaufelt und das Russland da nicht mitspielt und sich ruhig zurücklehnt, während der angebliche "Handelspartner" sich von beiden Seiten versucht nur die Rosinen aus dem Kuchen zu picken, sollte allen klar sein.
Wir wollen keine russischen Waren mehr in der Menge inportieren, aber wir wollen dafür weiterhin Zollfrei exportieren... ja ne ist klar

[ nachträglich editiert von Komikerr ]
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27.06.2014 15:00 Uhr von Flubi
 
+10 | -6
 
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Wieder Informationskrieg! Juchu!

Cold War is back!

Schon Aktien westlicher Rüstungsindustrien gekauft? Die gehen in letzter Zeit voll ab

Es wurden wieder einmal die Worte Russland verdreht.
Russische Politiker sagen, dass das Abkommen mit der EU negative Folgen haben wird. Das ist eine Analyse und keine Drohung. Denn durch das Abkommen wird der Handel zwischen Ukraine und Russland behindert, der für die Ukraine und Russland sehr wichtig ist. es müssen dann dort Zölle erhoben werden und so weiter. Sinnvoll wäre das nur, wenn man gleichzeitig den Handel zwischen EU und Russland durch entsprechende Abkommen erleichtert hätte, sodass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ukraine und Russland nicht behindert werden. Die werden jetzt zum erliegen kommen, ohne dass die Ukraine den Ausfall durch ihren Handel mit der EU wird kompensieren können. Krim-Sekt aus der Ukraine nach Brüssel und Berlin zu liefern, damit dort das Abkommen gefeiert werden kann, wird die Stahlexporte nach Russland nicht ersetzen können. Wer soll dem Land das Zeug denn nun abkaufen? Die westlichen Länder profitieren dafür nun davon, dass sie zollfrei in die Ukraine liefern können. Das wird definitiv negative Folgen haben, die werden dort weiter verarmen, gerade auch in der Ostukraine.

Zudem sind die günstigen bedingungslosen Kredite und saugünstige Gaspreise der Russen futsch.
Der IWF Kredit ist richtig übel, Gaspreise sollen um 50 % erhöht werden, Renten halbiert u.s.w. sowas hätte es unter Janokowitsch nicht gegeben.
Jetzt ist ein Amerikaner Obermaker der ukrainschen Gasgeschäfts.
Es befinden befinden sich in der Ostukraine die 3 größten Schiefergasvorkommen Europas.

FRACKING BIS DER ARZT KOMMT, wortwörtlich

Auch ganz praktisch die WM, es wurden 75% der Anträge für Fracking in DE bereits erlaubt.
Und der Pöbel schaut Männern zu die einen Ball hinter her rennen.


Auf uns kommt auch ein Koloniallisierungsabkommen zu:

http://konjunktion.info/...
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27.06.2014 15:19 Uhr von Perisecor
 
+4 | -13
 
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@ Flubi

Na, mal wieder Lügen verbreiten, die schon bei deinen vorherigen Kommentaren widerlegt wurden?

Hierzu hast du dich z.B. auch noch immer nicht geäußert:
http://www.shortnews.de/...



@ Komikerr

"Der grösste Abnehmer der Ukraine ist Russland, inklusive zollfreinen Export."

Vieles davon ist für Russland alternativlose Militärtechnik, auf welche Russland schlicht nicht verzichten kann.



"Es werden auch keine Millarden mehr aus Russland zur Unterstützung fliessen."

Den Milliarden-Kredit und den Gaspreis-Nachlass gab es sowieso nur, damit Janukowitsch sich wie ein Fähnchen im Wind von der EU weg zu Russland dreht - und das hat ja für ein paar Monate auch geklappt.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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27.06.2014 15:23 Uhr von architeutes
 
+3 | -10
 
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@Flubi
"es befinden sich in der Ostukraine die 3 größten Schiefergasvorkommen in Osteuropa"
Immer die gleiche Vorgehensweise.
Das Schiefergas der Ukraine ist für die USA völlig uninteressant.Sogar Deutschland hat mehr.

Schiefergasvorkommen Weltweit in Billionen m3

USA 24 . Argentinien 22 . Mexiko 19 China 17 Südafrika 14 Australien 11 Russland 10 Libyen 8 Algerien 7 Brasilien 6 Polen 5 ........und so weiter bis , Deutschland 1,3 Ukraine 1,2 ......

Warum sollten die USA an das Schiefergas der Ukraine interessiert sein.
Es wäre für sie in Übersee und ohne Technologie/Industrie.
Sie haben die größten Vorkommen und können dort wesentlich günstiger produzieren.

Immer dieses weglassen von Tatsachen.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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27.06.2014 17:41 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+2 | -5
 
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Ein Souveräner Staat fällt eine Entscheidung und Russland droht mit Konsequenzen ?

Lieber Wlad Putinski.. Souveränität bedeutet auch heute noch das man nicht um Erlaubniss fragen muss bei ihnen wenn man eine Entscheidung trifft..

Nur weil in ihrem Land keine Meinungsfreiheit herrscht, muss das auf andere Länder nicht auch zutreffen.

So ein Russischer Depp.
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27.06.2014 17:49 Uhr von GroundHound
 
+1 | -4
 
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Die Russen sollen endlich mal einsehen, dass die Ukraine nicht ihnen gehört.
Die Ukraine ist ein freier, souveräner Staat, der selbst über seine Zukunft entscheidet.
Herr Putin hat da nichts zu melden.
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27.06.2014 18:38 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
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Ich frag mich immer wo die die ganzen Speichellecker der Amis herbekommen.
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27.06.2014 21:12 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Vermutlich sind die ganzen "Speichellecker" einfach etwas Weltoffener als ihre Russischen Fanboy Pendants ... und darum auch in größerer Zahl vertreten als Menschen die heim ins Totalitäre Zarenreich wollen..
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27.06.2014 21:49 Uhr von Jens002
 
+0 | -2
 
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Russland sollte endlich begreifen das sie in Europa offensichtlich unerwünscht sind. Die Abhängigkeiten von der Ukraine für die russische Rüstungsindustrie könnten die Inder in kurzer Zeit bedienen. Indien und China wären auch Abnehmer für russisches Gas, so wie sich Europa vom russischen Gas lösen will sollten die Pipelines nach China bauen. Wenn die Europäer dann mehr für ihr Gas zahlen müssen können die Chinesen auch mehr bezahlen als sie im Moment wollen.
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28.06.2014 00:43 Uhr von Perisecor
 
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@ Jens002

"Die Abhängigkeiten von der Ukraine für die russische Rüstungsindustrie könnten die Inder in kurzer Zeit bedienen."

Nein, weder kurzfristig, noch mittelfristig, noch langfristig.



"... so wie sich Europa vom russischen Gas lösen will sollten die Pipelines nach China bauen."

Russland kann ohne westliches (vor allem US) Knowhow weder Pipelines bauen, noch nach Rohstoffen forschen, noch diese Rohstoffe erschließen. Während das viele Jahrzehnte vor allem High-Tech betraf, muss Russland mittlerweile sogar LKW aus dem Westen beziehen.
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28.06.2014 11:06 Uhr von Jens002
 
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Indien ist doch jetzt schon in Rüstungskooperation mit Russland. Ohne die Inder würden viele Fahrzeuge dieser Welt sich nicht bewegen. Die sind ein großer Teile Zulieferer. LKW´s importieren viele Länder dieser Welt das bedeutet aber nicht das sie keine selber bauen könnten. Die Pipelines werden momentan in erster Linie zusammen mit Norwegischen Firmen gebaut und erhalten. Bis die Amerikaner Gas in ausreichender Menge nach Europa transportieren könnten vergehen ebenfalls viele Jahre, außer es wird in der Ukraine gefördert das könnte schneller gehen. Die Wirtschaft dieser Welt ist so Global das es keine "Nationalität" mehr gibt. Als ich gelesen habe das die Amerikaner russische Raketentriebwerke kaufen war ich auch etwas überrascht, aber es bedeutet eben nicht das sie keine eigenen bauen können.
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28.06.2014 11:24 Uhr von Perisecor
 
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@ Jens002

Indien baut russische Technik in Lizenz, teilweise mit westlichen Komponenten.

Die ukrainischen Zulieferer (Antonov, Motor-Sich etc.) sind für Russland schlicht nicht mal eben zu ersetzen.


Das gilt auch für westliche Techniken bei der Erkundung, Förderung und Verarbeitung von Rohstoffen.

Edit: Und LKW werden eben bei u.a. MAN gekauft, weil die ganzen russischen und ex-sowjetischen Hersteller in den 70er/80er Jahren hängengeblieben sind.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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28.06.2014 11:39 Uhr von Jens002
 
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Antonov: gutes Beispiel, es handelt sich um ein sowjetisches Werk welches in der Ukraine steht und von Russland und der Ukraine gemeinsam betrieben wird. Viele Flugzeugteile werden in Russland gefertigt und geliefert.
Motoren: Die Ukrainische Motoren Produktion hat sich ebenfalls kaum weiter entwickelt, genau deshalb ist es für andere Länder kein Problem ein zuspringen. Es ist wie immer nur eine Frage des Geldes.
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28.06.2014 12:16 Uhr von Perisecor
 
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@ Jens002

Die Patente an Antonov werden von der ukrainischen Firma Antonov gehalten.

Natürlich hat Motor-Sich, genauso wie die gesamte ex-sowjetische Militärindustrie, nicht weiterentwickelt. Trotzdem liegen extrem viele Patente dort und Russland kann nicht mal eben die gesamten Helikopterdesigns ändern, um alternative Triebwerke zu verbauen.

Dazu kommt, dass weder Indien noch die VR China in der Lage sind, selbstständig moderne Triebwerke zu bauen, egal ob für zivile Flugzeuge, Jets oder eben schwere Helikopter.


Ich habe hier auch nur als Beispiel zwei große und bekannte Firmen herausgegriffen - ohne ukrainische Lieferungen gibt es in Russland keine Zielerfassungen für MBT und IFV, keine Laserzielerkennungen für diverse Luft-Luft-Raketen, keine Transportmöglichkeit für Topol-M/Jars usw.

Auf Grund von Patenten, Geheimhaltung oder anderen Gründen kann da auch niemand kurzfristig einspringen und langfristig müsste man das Produkt ändern, was wiederum andere Folgen (vor allem in der Logistik für aktuell genutzte Produkte) nach sich zieht.



Natürlich würde das die russischen Streitkräfte nicht einstampfen, aber das Märchen davon, dass das große und nette Russland die arme nichtsnutzige Ukraine eben immer durchzieht und mit einem Zoll auf Importe vernichten könnte, ist eben nur genau das - ein Märchen.

Des Weiteren lassen sich russische Zölle natürlich umgehen, siehe z.B. Aeroflot, welche über viele Jahre lang moderne westliche Flugzeuge über die Hersteller angemeldet hat, um die irrsinnigen Importzölle zu umgehen.
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28.06.2014 23:56 Uhr von Jens002
 
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Die Patente der SU müssten beim Rechtsnachfolger Russland liegen. Die streiten ja auch seit Jahren wer die AN-124 bauen darf. Der MZKT-7917 kommt aus Weißrussland. Hubschrauber Motoren werden in noch kleineren Mengen seit Jahren bei Sankt Petersburg gebaut, um sich von der Ukraine unabhängiger zu machen. Klar brauchen die die Ukraine aber die sind nicht unersetzbar. LKW´s könnten die auch beim größten Hersteller DongFeng kaufen. Wie schon gesagt es geht nur ums Geld, wird die Ukraine teurer sucht man neue Lieferanten. Das größte Problem dürfte der Zollfreie Weizen für die EU sein, aber nicht nur für Russland, bin schon gespannt was unsere Bauern dazu sagen.

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