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Oberbayern: Kita-Erzieherin hatte Tuberkulose und ging noch lange arbeiten

In einer oberbayerischen Kindertagesstätte hat es einen Skandal gegeben. Eine Erzieherin litt an der ansteckenden Krankheit Tuberkulose.

Die Frau hat aber noch etwa sechs Monate in der Einrichtung gearbeitet.

Laut dem Gesundheitsamt Miesbach werden 138 Kinder und zehn Erzieher nun beobachtet. Fünf Kinder befinden sich vorsorglich in Spezialkrankenhäusern.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kita, Tuberkulose, Oberbayern, Erzieherin
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2014 10:32 Uhr von perMagna
 
+7 | -0
 
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Bei der Tuberkulose ist es sehr wichtig, ob es sich um eine offene oder geschlossene Form handelt. Besiedelt, aber nicht erkrankt, sind etwa 10% der Bevölkerung.
Darüberhinaus kann sich eine Tuberkulose in allen mäglichen Formen manifestieren, Knochen-, Haut-, Hirnhaut-, Lebertuberkulose... Da gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt.

"man versteht auch nicht warum infizierte nicht in quarantäne kommen"

Bei einer gesicherten offenen Tuberkulose kann man, wenn man die Behandlung verweigert, von der Polizeit verhaftet werden und auf Anordnung eines Richters im Gefängnis zwangsbehandelt werden, da hier der Bevölkerungsschutz weit über dem Persönlichkeitsrecht liegt.
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27.06.2014 10:32 Uhr von PakToh
 
+3 | -0
 
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Öhhhm, lieber Autor, bitte deas nächste mal präziser formulieren:

1. Tuberkulose ist generell eine ansteckende Krankheit wird jedoch in "offene" und "geschlossene" TB unterteilt.
TB startet immer als geschlossene Tuberkulose und ist dabei NICHT ansteckend, wohl aber als Infektion vorhanden und bereits recht langwierig in der Behandlung.
Erst über die Zeit wird daraus eine offene und somit ansteckende Tuberkulose.

2. Ist Tuberkulose eine meldepflichtige Krankheit. Es hätte direkt auffallen müssen, dass die Frau entweder nicht (richtig) behandelt wird oder aber dass sie trotz Krankenschein arbeiten geht.

3. Sollte man bei einem Anfangsverdacht immer bedenken, dass der TB Schnelltest recht häufig falsch anschlägt.

Mit TB ist nciht zu spaßen und man sollte nicht durch die Weltgeschcihte rennen, wenn man diese Diagnose hat, aber Arzt, Krankenkasse und Seuchenamt hätten hier mit einschreiten müssen.
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27.06.2014 10:42 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Vermutlich durfte die nicht einfach 6 Monate krankfeiern. Ganz zu schweigen davon, dass 6 Monate Arbeitsunfähigkeit arge finanzielle Probleme mit sich bringen.

Ansonsten sollte man mit Tuberkulose nicht unnötig die Gefahr eingehen, andere Menschen zu infizieren. Auch, wenn in Deutschland die Gefahr einer Erkrankung, selbst bei erfolgter Infektion sehr, sehr gering ist.
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27.06.2014 10:45 Uhr von muehlie
 
+2 | -2
 
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@AktenJoe:

Zum Glück NUR eine Lungenentzündung? Na, dann ist ja alles okay. Eine Lungenentzündung ist schließlich weder ansteckend, noch potenziell tödlich.

Was deine Frage zur Quarantäne angeht: solange jemand nicht gerade mit Pest oder Cholera oder mit irgendwelchen Keimen, gegen die kein Kraut mehr gewachsen ist, infiziert ist, gibt es für den auch keine Quarantäne.
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27.06.2014 12:58 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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Man sollte jeden infektiösen Patienten angemessen isolieren. Eine Tuberkulosekranke Erzieherin genauso, wie eine grippekranke Hausfrau, sie einkaufen geht. Beides unverantwortlich eigentlich.

Lungenentzündung finde ich auch deutlich weniger schlimm als Tuberkulose. Die sind weit weniger dramatisch, als der Volksmund denkt und schneller geheilt als so manch eine Erkältung. Auch nicht infektiöser.
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27.06.2014 16:01 Uhr von muehlie
 
+2 | -0
 
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@Pils28: Und wer geht dann für die grippekranke Hausfrau einkaufen?

Von Lungenentzündung scheinst du übrigens recht wenig Ahnung zu haben. Schneller als eine "Erkältung" ist die sicherlich nicht geheilt, ein nicht bedeutender Anteil der Patienten muss deshalb sogar ins Krankenhaus.
Klar, Tuberkulose ist sicherlich schlimmer, aber ich würde nicht unbedingt erleichtert aufatmen, weil sich jemand "nur" eine Lungenentzündung eingefangen hat.
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28.06.2014 03:00 Uhr von Pils28
 
+0 | -1
 
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@muehlie: Der arbeitende Ehemann, nach der Arbeit, zB, nachbarn, oder die Schwester.

Wenn du mit einer Lungenetzündung zu Arzt gehst, wird es dir vermutlich nach 3 Tagen wieder sehr gut gehen.
Bei einer Erkältung wird der Arzt relativ machtlos sein und du wirst ggf. noch Monate später vor dich hin husten.

Tuberkulose ist eine ganz andere Liga als eine stinknormale Lungenentzündung. Wobei auch die heutzutage gerne viraler Ursache sind und gerne komplizierter zu therapieren sind.

Ob paar Fälle lieber stationär aufgenommen werden, sagt jetzt auch nicht wirklich irgendwas aus, was schneller wieder Genesung genießt.

Tuberkulose sieht als Standardtherapie eine 6 monatighe Therapie mit 4 verschiedenen Antibiotika vor. Paar davon mit nicht unerheblichen Risiken für den Patienten. Bei einer Lungenentzündung gibt es ein bißchen Penicillin und nach einer Woche ist alles wieder gut. Tuberkulose hinterlässt bleibende Schäden in der Lunge und nicht unbdeutendes Risiko auf folgende und nciht unerhebliche Erkrankungen. Lungenentzündung heilt voll reversibel aus.
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28.06.2014 04:40 Uhr von Kennyisalive
 
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"Wenn du mit einer Lungenetzündung zu Arzt gehst, wird es dir vermutlich nach 3 Tagen wieder sehr gut gehen."

Bullshit - lies mal bitte hier nach http://www.gesundheit.de/... , bevor du eine Lungenentzündung als Pipifax abtust.
Wenn sich Wasser in der Lunge gesammelt hat, darfst du auch noch ne "nette" Punktion über dich ergehen lassen.

Jeder der nach 3 Tagen eine Lungenentzündung überstanden hat, hatte NIE eine Lungenentzündung.
Genauso wie ein grippaler Infekt, keine Grippe ist...

JA - Tuberkulose ist schlimmer, aber trotzdem ist eine Lungenentzündung deswegen kein Spaziergang im Sonnenschein.

[ nachträglich editiert von Kennyisalive ]
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28.06.2014 05:28 Uhr von Pils28
 
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Ich tue eine Lungenentzündung nicht als Pipifax ab. Ernsthafte Erkrankung und ohne ärztliche Fürsorge beinhaltet sie ein beträchtliches Risiko für den Patienten.

Das mit dem Wasser ist aber Humbug. Typische Lungenentzündung beinhaltet immer Flüssigkeit in der Lunge. Das ist das Diagnosekriterium überhaupt. Aber Lungen punktioniert man absolut ungerne. Die funktionieren nur, wenn luftdicht, mit Loch deutlich schlechter (gar nciht). Wüsste auch nicht, warum man das sollte. Ein Kollaps von Teilen der Lunge ist ganz normaler Vorgang und heilt in Wochen ohne Spuren zu hinterlassen aus.
Du meinst vermutlich Wasser im Pleuraraum, also zwischen Lunge und Brustwand. Kommt mir aber sehr selten vor, dass dort als kurative Maßnahme punktiert werden muss (bei Lungenentzündung).
Und überhaupt weiß ich nicht, was du an einer Punktion schlimm findest, finde sie äußerst schonend und sehr gut toleriert.

Was ich sagen wollte, eine Lungenentzündung ist meist eine sehr gut beherrschbare und wirklich einfach mit leichtesten Mitteln therapierbare Erkrankung. Minimale Kosten, vernachlässigbare Nebenwirkungen. Den Patienten geht es nach wenigen Tagen meist deutlich besser und ist im Alltag kaum noch eingeschränkt.

Eine Erkältung dagen ist von außen kaum beeinflußbar und oft sehr zäh im Verlauf. Deutlich weniger fulminant im auftreten aber dafür festsitzender.

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