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WM in Brasilien bringt dem Land wirtschaftlich gesehen gar nichts

Die brasilianische Notenbank hat die Prognosen für einen wirtschaftlichen Nutzen der Fußball-WM für das Land gekappt. Die Großveranstaltung hat für Brasilien keinen wirtschaftlichen Nutzen. Es sei sogar zu erwarten, dass der Steuerzahler die nachfolgenden Kosten übernehmen muss.

Zuvor war von FIFA, Verbänden und Medien ausgerufen worden, dass die WM für Brasilien eine riesige Wachstumsmaschine würde. Eigentlich sollte das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent angeschoben werden. Nun wird nur noch mit einem Wachstum von 0,2 Prozent gerechnet.

Bereits in Südafrika hatte die WM nichts gebracht, sondern eher die Folgekosten dem Steuerzahler aufgebürdet. Griechenland machte mit der Austragung der Olympischen Spiele sogar eine Verlust in Höhe von einer Milliarde Euro.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, WM, Brasilien
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2014 09:40 Uhr von Djerun
 
+13 | -0
 
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ach so eine überraschung
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27.06.2014 09:45 Uhr von Bobbelix60
 
+19 | -0
 
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Rein nach Louis de Funes:

"Nein! - Doch! - Ohhh!"
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27.06.2014 09:53 Uhr von Darkman149
 
+8 | -1
 
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Mensch, das ist jetzt aber eine riesige Überraschung! Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen. Wie hätte denn die WM dem Land wirtschaftlich etwas bringen sollen? Wird dadurch auch nur ein einziger Arbeitsplatz geschaffen? Investiert deswegen auch nur eine einzige Firma in Brasilien? Bestimmt nicht. Und als Wohnraum lassen sich die Stadien und Mannschaftsquartiere wohl auch nicht wirklich nutzen...
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27.06.2014 10:00 Uhr von magnificus
 
+10 | -1
 
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Na immerhin verdient? wohl die FIFA unter seinem Gott über 1 Mrd., war zu lesen :(
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27.06.2014 10:47 Uhr von kingoftf
 
+3 | -1
 
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Hauptsache, die FIFA braucht wegen ihres Status als Verein keine Steuern zu bezahlen von den Milliarden, die sie auch dieses Mal wieder einstreichen
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27.06.2014 11:30 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -1
 
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Die WM kann wirtschaftlichen Nutzen bringen...vorausgesetzt die Infrastruktur ist dafür schon (teilweise) gegeben...hier in Deutschland musste ja nicht so viel nachgeholt werden.
In Brasilien oder Afrika wurden ja neue Stadien hochgezogen, die danach nie wieder benutzt wurden/werden.
Die FIFA sagt jetzt, dass sie niemals vorgegeben hätten, wie viele Stadien verfügbar sein müssen....ob ich aber das nun glauben darf...
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27.06.2014 12:35 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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Wie praktisch!

«Sportminister Aldo Rebelo wiegelte Bedenken ab, die Stadien in Manaus oder Cuiabá könnten nach der WM leer stehen und zu "weißen Elefanten" mutieren. Sie seien als Multifunktionsstätten konzipiert. Dazu hatte Richter Sabino Marques angesichts überfüllter Haftanstalten im Vorfeld einen zynischen Vorschlag gemacht: "Wir sollten das Stadion künftig als Zwischenlösung nutzen, um von hier aus Straftäter in Gefängnisse zu verteilen."» http://www.t-online.de/...

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