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Apotheker planen Radikalreform und wollen Rezepte selbst ausstellen

Die deutschen Apotheker wollen eine Radikalreform und sich mehr um die Patienten bemühen.

Deshalb will die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) demnächst auch selbst Rezepte ausstellen, was sowohl Ärzte als auch Krankenkassen verärgert.

"Wir wollen nicht einfach Vertriebsstrang für Gesundheitsprodukte sein", so ABDA-Präsident Friedemann Schmidt: "Wir wollen dem Patienten anbieten, sich dauerhaft an seinen Apotheker zu binden, in etwa so wie an einen Arzt."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Reform, Rezept, Apotheker
Quelle: welt.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2014 13:23 Uhr von kuno14
 
+12 | -3
 
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ferraris und fincas abgebrannt?haben wohl das selbe problem wie der bauzeichner vom flughafen?man man
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26.06.2014 13:24 Uhr von brycer
 
+18 | -3
 
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Hat ein Apotheker die nötigen Qualifikationen dafür, einen Patienten und seine Krankengeschichte (sofern er sie überhaupt kennt) so zu beurteilen dass er ihm auch die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung geben kann?
Ich glaube wohl eher nicht.
Oder wollen die Apotheken bei sich auch Warte- und Behandlungszimmer einrichten um den Patienten dann zu untersuchen?
Veschreibungspflichtige Medikamente sind nicht umsonst verschreibungspflichtig.
Die Apotheker mögen sich vielleicht etwas in der Materie auskennen. Aber die richtige Verbindung vom Patientn zum benötigten Medikament zu finden, da braucht es dann schon etwas mehr an Ausbildung.
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26.06.2014 13:35 Uhr von kuno14
 
+4 | -5
 
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habe immer das gefühl das in unserer gesellschaft ärzte,etc götter sind.aber eurem autoschrauber,maurer,etc. vertraut ihr euer leben viel öfter an.und dann über die rechnung meckern.ist ja auch einfacher einen mechatroniker als nen arzt zu verklagen.lässt sich halt schlechter nachweissen.und ehrlich die machen auch nix anderes.bin mal gespannt auf die reaktionen
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26.06.2014 13:41 Uhr von Pils28
 
+5 | -7
 
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Hätten sie Medizin studieren sollen, wenn sie Patienten behandeln wollen. Apotheker sind so schon relativ überflüssig und Medikamente sollten eigentlich vom Arzt ausgegeben werden. Überbezahlte Pillenausgabestationen sind Apotheken. Von deren Verkaufsstrategien und der mangelnden Ethik und Beratungsfunktion mal ganz zu schweigen!
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26.06.2014 13:43 Uhr von kuno14
 
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pils,bleibcool.darauf werden wir noch in der kiste warten............
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26.06.2014 13:58 Uhr von der_trompete
 
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Ich denke schon, das ein Apotheker Qualifiziert genug ist um abzusegnen, das ich Medizinisches Marihuana und Schmerzmittel brauche. Da bin ich unbesorgt :D

[ nachträglich editiert von der_trompete ]
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26.06.2014 13:59 Uhr von Darkman149
 
+9 | -0
 
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Ich glaube einige hätten vor ihrem Kommentar erst die Quelle lesen sollen. Ich habe das so verstanden, dass es um so eine Art Folgebehandlung geht! Keine Erstdiagnosen usw. Ich z.B. muss schon seit etlichen Jahren Tabletten für meinen Magen nehmen. Ich besuche meinen Dok also Regelmäßig alle 2 bis 3 Monate um mir genau dafür ein neues Rezept zu holen. Und genau da wollen die Apotheken unter Anderem ansetzen und mir genau dieses Rezept selbst ausstellen dürfen. Das ist dann eine Sache, die ich persönlich sehr begrüßen würde, da mir das den Umweg zur Arztpraxis ersparen würde.

In einem anderen Punkt wiederum stimme ich einigen meiner Vorredner allerdings zu: die Beratung in den Apotheken muss damit das überhaupt funktionieren kann deutlich besser werden! Das ist aber etwas, an dem man durchaus arbeiten kann. Wenn dann noch dafür gesorgt wird, dass denn die Medikamente auch vor Ort verfügbar sind und nicht erst bestellt werden müssen (danach suche ich mir meine Apotheken zum Beispiel aus) kann das alles durchaus funktionieren.
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26.06.2014 14:13 Uhr von Mecando
 
+7 | -0
 
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"Keine Erstdiagnosen usw. Ich z.B. muss schon seit etlichen Jahren Tabletten für meinen Magen nehmen. Ich besuche meinen Dok also Regelmäßig alle 2 bis 3 Monate um mir genau dafür ein neues Rezept zu holen. Und genau da wollen die Apotheken unter Anderem ansetzen ..."

Ähnlich wie bei meiner Frau:
Sie nimmt täglich eine Tablette und wird diese auch ihr ganzes Leben nehmen müssen.
Dennoch ist man gezwungen periodisch ein neues Rezept vom Arzt zu holen. Nicht schlimm, aber nervig. Das kann gerne geändert werden.
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26.06.2014 14:19 Uhr von kuno14
 
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bast,sorry.hast du dich mal mit mechanik elektonik etc auseinandergesetzt?sage ja nicht das es einfach ist,aber im grund ist jedes wesen eine maschine,wir wissen nur halt nicht viel..............
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26.06.2014 14:20 Uhr von Blu21
 
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Jo finde ich gut die idee :)
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26.06.2014 14:20 Uhr von Pils28
 
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@Darkman149: Den Sinn in der begrenzten Versorgung chronisch Kranker liegt eigentlich darin, dass diese sich regelmäßig beim Arzt abchecken lassen. In anderen Ländern gibt es hierfür Refills in Rezepten. Da kann man dann z.B. mit einem Rezept 3 mal oder so zur Apo geben, um immer seine 3 Monatsdosis abzuholen.
Dass Apotheker ihre kommende Obsolenz in so großer Zahl kommen sehen, ist aber ein gutes Zeichen.
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26.06.2014 14:21 Uhr von jo-28
 
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Das ist der völlig falsche Weg. Die Apothekenpflicht für nicht verschreibungspflichtige Arzneien sollte schleunigst abgeschafft werden, zudem sollte den Apothekerinnen verboten werden ihren "Bio"-Mist ( Schampoos, Arschcreme, Faltencreme etc), Globoli, Granderwasser und sonstige Scharlatanerei zu verkaufen.
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26.06.2014 14:23 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ BastB

"Wenn man nur ein neues Rezept braucht, bekommt man das beim Arzt auch ohne Probleme am Empfang, der Arzt muss nur kurz unterschreiben und das dauert nicht lange"

Bei deinem dauert das vielleicht nicht lange, bei meinen schon
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26.06.2014 14:26 Uhr von kuno14
 
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jo28,stimmt,wollte mal was haben und fragen wegen nebenwirkungen.was passiert die3?
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26.06.2014 14:32 Uhr von kuno14
 
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boc,musst du schwester,kennen..........
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26.06.2014 14:38 Uhr von Darkman149
 
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@Pils28: in meinem Fall ist der Grund aber angeboren. Da wird auch eine regelmäßige Untersuchung beim Arzt nichts dran ändern. Angeboren bleibt angeboren. Das verwächst sich auch nicht mehr. Warum also soll ich weiterhin alle Nase lang zum Arzt rennen, mir da mein Rezept holen und erst dann zur Apotheke gehen? Ich kann genau so gut zur Apotheke gehen, denen sagen ich brauche ein neues Rezept und fertig. Spart meinem Arzt die Zeit mein Rezept zu unterschreiben (auch wenn das nicht lange dauert bei nur einem Rezept. Aber meist sind es ja noch einige mehr für viele Patienten) und mir die Zeit und den Weg in seine Praxis. Denn auch jetzt lasse ich das nicht regelmäßig untersuchen. Wozu auch? Ist ja wie gesagt angeboren. Außerdem macht mein Hausarzt eh keine Magenspiegelungen...

Das ist lediglich ein Beispiel, das mich persönlich betrifft. Ich gehe davon aus es gibt in dieser Art noch etliche Beispiele, in denen der Weg zum Arzt eigentlich überflüssig ist, weil sich die Erkrankung nicht wieder legen wird.
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26.06.2014 14:45 Uhr von bigpapa
 
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"Zu Risiko und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder APOTHEKER"

Also macht der ja schon ein Teil des Jobs.

Eine gute Lösung wäre es z.b. für Dauerkrankheiten. Ich z.B. futtere seit Jahren Blutdruckmedikamente. Nach Aussage meines Arztes werde ich die vermutlich für den Rest meines Lebens futtern.

Aktuell sieht es so aus. Ich rufe den Arzt an und "bestelle" das Rezept. Fahre da vorbei, hole es ab, und fahre in die Apotheke. Dort ist es selten vorrätig, ergo muss ich nachmittags oder am nächsten Tag nochmal vorbei fahren.

Alles unnötige Zeit und Kosten und Umweltbelastung.

Ich denke das es vielen Menschen wie mir ähnlich geht.

Die Apotheke bekommt von Arzt ein Dauerrezept gültig für 1-2 Jahre. Und kann dann die einzelnen Rezepte selbst ausstellen. Würde viel Verwaltungsaufwand sparen.

Gruß

BIGPAPA
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26.06.2014 15:33 Uhr von Darkman149
 
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@DetectiveStavros: es geht um bereits diagnostizierte, chronische Krankheiten. Nicht um sowas wie eine Grippe! Ich mache es genau so wie BastB. Warum auch nicht? Warum soll ich denn meinem Arzt auch noch die Zeit rauben sich mit mir zu unterhalten wo er für mich außer der Unterschrift auf dem Rezept doch nichts tun kann? Da braucht es auch keine Kontrolle. Die Zeit kann er deutlich sinnvoller in andere Patienten investieren.
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26.06.2014 17:00 Uhr von svizzy
 
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"Wir wollen dem Patienten anbieten, sich dauerhaft an seinen Apotheker zu binden, in etwa so wie an einen Arzt."


man tausche arzt durch drogen dealer dann passts.
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26.06.2014 21:56 Uhr von blaupunkt123
 
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Fehlt nur noch, dass sie auch eine Krankenschein für den Arbeitgeber ausstellen können.


Weil wenn man ganz ehrlich ist, wenn man eine richtige Grippe hat und einfach nicht arbeiten kann, muss man doch sowieso nur zum Arzt wegen dem Schein.

Medikamente etc. gibts doch schon lange nicht mehr. Alles muss man selber zahlen. Bzw. heißt es dann pauschal, in der Apotheke was gegen Grippe kaufen....
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26.06.2014 22:56 Uhr von shadow#
 
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Klingt als hätte jemand die Packungsbeilage nicht gelesen ehe er seine Pillen geschluckt hat.

Sich automatisch erneuernde Rezepte wären ein Anfang.
Und europaweit einheitliche Regelungen was man im Gepäck haben darf.
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27.06.2014 00:10 Uhr von silent_warior
 
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Die Apotheker schwatzen einen auch teilweise das teuerste Zeug auf was man eigentlich gar nicht braucht.
Ihre Interessen liegen rein im Geld verdienen und dazu müssen sie so viel wie möglich verkaufen.

Die Arzneimittel die es nur mit Rezept gibt sind ja nicht ohne Grund Rezeptpflichtig, die Apotheker haben einfach nicht die Erfahrung und das Wissen um entscheiden zu können was man einem Patienten geben kann.

Es ist zwar etwas übertrieben, aber man kann die Herzmedikamente (oder andere gefährliche Medikamente) je gleich im Supermarkt neben der Kasse verkaufen und dem Kassierer die Beratung überlassen.
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27.06.2014 01:30 Uhr von Pils28
 
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Ich bin pragmatist und einigermaßen konservativer Schulmediziner. Habe noch nie 5min in einer Apotheke zuhören können, ohne irgendeinen Bullshit zu hören. Vitasprint, Wärmepflaster und Doppelherz. Kein Arzt dürfte so etwas verschreiben, weil nie ein nutzen belegt werden konnte. Apotheker verkaufen dies in Unmengen, weil es massig teuer ist. Apotheker sind keinerlei Fakten verpflichtet und können verkaufen, was Kohle bringt. Sie mißbrauchen ihre Autorität für Gewinnmaximierung. Grüße hierbei auch an die Zahnärzte! Medizin studiert man (hoffentlich) aus Überzeugung, Pharmazie und Zahnmedizin, weil man Porsche fahren möchte!
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27.06.2014 16:02 Uhr von bigpapa
 
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Ja ja.

Wenn ich eure Aussagen so lesen, dann haltet ihr alle die Ärzte für Supergötter.

Man muss als Chronisch Kranker seine Medikamente überprüfen lassen. Das ist normal Unsinn. Wenn man wie ich auf ein bestimmtes Blutdruckmedikament MÜHEVOLL eingestellt worden ist (X-Arztbesuche haben das bewirkt) dann muss da nicht dran herumgedoktert werden.

Ich hab es schon öfters gesagt. Es gibt nur einen Menschen auf den ganzen Planeten der mein Körper perfekt kennt und das bin ICH.

Solange ich mich mit den Pillen wohlfühle brauche ich die Pillen und kein Doc der daran herum pfuscht.

Davon abgesehen habe ich in mein vorigen Kommentar eine "Sperrfrist" von 2 Jahren eingebaut, wo ein "echter Arzt" ein neues Rezept ausstellt.

@newsleser54 Ärzte werden von der Pharmaindustrie genau so "überredet" ihr Produkt zu verschreiben wie Apotheker. Geld für Pillen spielt hier ausnahmsweise keine Rolle. Allerdings dürfte der Verwaltungsaufwand dadurch Teilweise sinken.

Ich vermute aber das die Ärzte selbst dagegen Sturm laufen. Immerhin bekommt meiner dann weniger Geld von der Krankenkasse wenn der pro Quartal nix aufschreiben kann.
Behandlung ist eh unnötig. Mit mein Pillen fühle ich mich wohl.

Gruß

BIGPAPA
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27.06.2014 17:42 Uhr von faktkonkret
 
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die Idee Rezepte auf Zeit zu verschreiben finde ich eigentlich ganz gut, wobei ich allerdings mit Medikamentmissbrauch meine Bedenken habe schnell mal Medikamente abholen und weitergeben oder mir als Droge die Dosies verdoppeln.
Meine Idee wäre:
Hausärzte betreiben ihre eigene Apotheke.
Vorteil:
die Apothekenhilfe kann in schwierigen Fällen in denen sie nicht genau bescheid weiss den Arzt direkt befragen.

der Hausarztberuf auf dem Lande wird wieder finanziell atraktiv.

keine weite Wege mehr und Wartezeiten da das Rezept direkt an die Aphotheke geht oder dort angefordert wir und der Arzt nach Ende der Sprechstunden unterschreibt oder sofort elektronisch ( gibt es bereits und ist auch schonmal passiert da der Arzt nicht da war ).
Der Verwaltungsaufwand der Arzthelferin wird gemindert da man direkt in der Apo sein Rezept bestellen kann weil die PC.s miteinander vernetzt sind.
Die Apohelferin bei neuen auf dem Markt erscheinenden Arzneimittel den Arzt sofort informieren kann, wenn ein altes Medikament überholt ist oder gar gefährlich eingestuft wird und somit auch den Arzt bei seinen täglichen News über neue Medikamente unterstützen kann.
und vieles mehr.
Dadurch entstehen auch keine arbeitslosen Apohelfer sondern ganz im Gegenteil wird ihr Stellenwert erhöht.

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