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Studie: Warum man "Liebe" mit "i" und "Tod" mit "o" schreibt

Die Kölner Phonetikerin Prof. Dr. Martine Grice und der Erfurter Psychologe Prof. Dr. Ralf Rummer haben sich mit dem Zusammenhang von Sprache und Emotion beschäftigt. Vor allem die beiden Vokale "i" und "o" haben es ihnen angetan.

In zwei Experimenten versuchten die Forscher herauszufinden, ob die mögliche Zuordnung der beiden Vokale zu entsprechenden Gefühlsstimmungen möglicherweise mit der entsprechenden Gesichtsbewegung zusammenhängt.

Im Ergebnis fanden sie heraus, dass Worte mit "i" tatsächlich positiver wahrgenommen wurden als solche mit einem "o". Das erklärt möglicherweise viele Begriffe aus dem deutschen Wortschatz wie "Liebe" oder "Tod".


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Studie, Liebe
Quelle: koeln-nachrichten.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2014 15:44 Uhr von Rheinnachrichten
 
+29 | -2
 
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Das Gegenbeispiel ist schnell ausgedacht: "Orgasmus" würde ich jetzt erst mal als positiv einstufen, "Inzest" weniger. Aber hier sind wohl Worte eher Schall und Rauch.

Was meint Ihr?

Wen die Details der Experimente interessieren, der möge sich das Original durchlesen....
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25.06.2014 15:48 Uhr von Sirigis
 
+17 | -0
 
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Ich verstand als Kind auch nie, warum Schokolade eben Schokolade und nicht Schikilade heißt. Scheint noch mehr so seltsame Vögel wie mich zu geben.....
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25.06.2014 15:48 Uhr von Sirigis
 
+1 | -2
 
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Dieses Programm macht mich noch fertig, schon wieder hängen geblieben, und das gleich doppelt.

[ nachträglich editiert von Sirigis ]
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25.06.2014 15:48 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
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Ich verstand als Kind auch nie, warum Schokolade eben Schokolade und nicht Schikilade heißt. Scheint noch mehr so seltsame Vögel wie mich zu geben.....
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25.06.2014 16:00 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -4
 
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@Sirigis: schönes Beispiel
@der, der KLUGSCHheißt: Da gleicht sich beides wohl aus.

Folgendes Beispiel für die Y-Chromosomenträger unter uns:

Was gefällt uns an Frauen mehr?
Orangenhaut (boshaft ausgesprochen: Orongschenhaut) oder
der
Pfirsich-Popo!

Kurz nachdenken reicht....
:-)
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25.06.2014 16:03 Uhr von FrankCostello
 
+3 | -3
 
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Love wird mit o Geschrieben und Life mit i was sagt uns das jetzt.
Man kann es nicht auf eine Sprache beziehen was dort abgesehen davon ist vieles aus dem deutschen Wortschatz aus dem englischen übernommen.

Vielleicht sollte ich auch meinen Doktor machen in meiner Branche . Der Unterschied wäre aber das ich über viele Jahre ausführlich recherchiert habe und kein Stuss Rede.

[ nachträglich editiert von FrankCostello ]
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25.06.2014 16:19 Uhr von Leimy
 
+6 | -0
 
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Soviel zum Thema "Studien, die die Welt nicht braucht"

Warum hat "ShortNews" eigentlich ein "o"? Und "Bild" ein "i"?
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25.06.2014 16:49 Uhr von CoolTime
 
+1 | -0
 
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Was ist mit i. O. (also in Ordnung).

Positiv ... nein nein warte ........ doch negativ. Oder doch ... nein aber ...
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25.06.2014 17:11 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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und selbst wenn man es mal auf die einzelnen Buchstaben reduziert ...

Iiiiiiiiiiiiiiih!

und

Oooooooooh!

Kann ich dem "i" auch wenig positives abgewinnen, dem "o" hingegen durchaus.

Aber letztlich ist das "i" des hohen Klangs wegen wohl einfach die attention whore der Buchstaben ... :-)

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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25.06.2014 17:37 Uhr von der_trompete
 
+1 | -0
 
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Ach, das behauptet nur irgendjemand auf Grund von beobachtungen! Warum das wirklich so ist weiss er auch nicht, und im Englischen wird "love" mit o geschrieben.
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25.06.2014 18:05 Uhr von sooma
 
+1 | -1
 
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@Rheinnachrichten:

Mein erster Gedanke war auch das, was u.a. im Artikel geschrieben wird:

"Die in vielen Einzelsprachen zu beobachtende Häufungen von „i“ in positiv besetzten Wörtern wie „Liebe“ und „o“ in negativ besetzten Wörtern wie „Tod“ hängt offenbar mit der übereinstimmenden Nutzung von Gesichtsmuskeln bei der Artikulation von Vokalen einerseits und dem Ausdruck von Emotion andererseits zusammen."

Aber:

fieees
Gieeebel
Rieeefe
Lieeebe
Mieeef

...

rooot
Brooot
Rooose

...

hm... ^^

Zur Studie (PDF, $11.95): http://psycnet.apa.org/...
(ist allerdings die April-Ausgabe, nicht die aktuelle)
Alle Ausgaben: http://psycnet.apa.org/...

Wer sichs echt kauft, möge berichten.
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25.06.2014 19:15 Uhr von ZzaiH
 
+1 | -0
 
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klar gute wort werden mit i und böse mit o geschrieben

i wie in liebe und o wie in tod
--> wie wärs denn mit love und die/death?

oder haben menschen die andere sprachen sprechen andere gefühle?
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25.06.2014 20:51 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -1
 
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leute, die sich schwachsinnige studien zu schwachsinnigen überlegungen ausdenken und dafür noch ordentlich geld bekommen, finanziert vom steuerzahler. besser geht´s nicht.
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25.06.2014 21:10 Uhr von DWB-Trew
 
+2 | -0
 
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Es geht hier eher um Tendenzen. Nicht ums Absolute
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25.06.2014 23:56 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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Jemand "killen" wird also auch als positiv wahrgenommen...klingt so schön nach kitzeln. Killekillekille.

Und Love...da steckt ein "o" drin...brrrrr.. Gefährlich!
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26.06.2014 03:08 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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...o kommt nach i, Tod kommt nach Liebe, usw...die Phonetik einer Sprache ist immer mit dem Land verbunden und wird grenzüberschreitend anders empfunden...der Druck einen Job zu haben, ist damit verbunden, dafür eine Aufgabe finden zu müssen, um seinen Bestand sicherzustellen, auch wenn dann immer wieder in verschiedenen Bereichen Sinnlos-Studien durchgeführt werden...
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26.06.2014 07:20 Uhr von gofisch
 
+1 | -0
 
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ach, um buchstaben wahrnehmung geht es. und ich dachte, man würde "liebe" mit "i" und "tod" mit "o" schreiben, weil man nicht "loebe" und "tid" sagt. oO

vollpfosten - um bei "o"-wahrnehmung zu bleiben... wer bezahlt so ein unsinn eigentlich? vllt sollte man da mit einem studienkonzept vorstellig werden. ^^
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26.06.2014 08:08 Uhr von Hallominator
 
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Haha... Ok.

[ nachträglich editiert von Hallominator ]

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