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Neuseeland: 16-jähriger wird wegen seiner Lockenpracht vom Unterricht ausgeschlossen

Mit einem ungewöhnlichen und kuriosen Fall muss sich jetzt das höchste Gericht Neuseelands beschäftigen.

Hierhin war ein 16-jähriger mit seinen Eltern gezogen, nachdem er wegen seiner Locken vom Unterricht ausgeschlossen worden war.

Zuvor war er von der Schule aufgefordert worden, seine Haare zu kürzen. Er verweigerte dies und verwies darauf, dass er diese Frisur bereits seit vielen Jahren trägt.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Neuseeland, Haar, Unterricht
Quelle: 20min.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2014 11:02 Uhr von Fomas
 
+9 | -1
 
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Wieso lehnen diese Nasen Jon Snow ab? Das ist ja wohl mal eine absolut harmlose Haarlänge. Wie verbohrt, stupide und verklemmt kann man sein, deswegen einen Aufstand zu machen?
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25.06.2014 11:05 Uhr von brycer
 
+7 | -0
 
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Es ist schon Wahnsinn was sich manche Schulen heraus nehmen.
Wie sollen die Schüler Toleranz lernen, wenn ihnen seitens der Schule jeder Furz vorgeschrieben wird.
(Zitat aus der Quelle: "...Das Schulreglement sei zudem klar: Der Hemdkragen und die Augen müssten frei sein...)
Noch dazu wenn manche Vorschriften bar jeglicher vernünftiger Begründung sind.
Oder was soll es für die Frisur an einer Schule für einen vernünftigen Grund geben?

"...«Die Antwort des Schülers unterstreicht seinen Ungehorsam und seine Weigerung, dem Direktor zu gehorchen»..." <<-- Soso, es geht also darum dass der Direktor sein Amt mit Diktator verwechselt. Alle müssen ihm gehorchen, weil er sonst unglücklich ist und sich am Abend keinen runter ho... lassen wir das ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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25.06.2014 11:13 Uhr von majorpain
 
+1 | -10
 
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Ist das ein Mann oder Frau?
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25.06.2014 11:28 Uhr von sooma
 
+0 | -4
 
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"Wieso sind Lucan seine Haare so wichtig? «Weil er sonst eine Afro-Frisur hat, mit der er sich schlicht und einfach nicht wohlfühlt», lautete die Antwort von Anwalt Bates."

Hä? Wenn er seine Haare abschneidet, hat er eine "Afro-Frisur"?!

"Daraufhin stellte Anwalt Bates in seiner Verteidigung Lucan Battison als «einen Nachfolger von Menschenrechtsaktivisten wie Martin Luther King Jr. oder Kate Sheppard vor, die ebenfalls die Autorität der Behörden auf einer berechtigten Grundlage in Frage stellten.»"

Frechheit, unmöglicher Vergleich! Er ist bloß ein renitenter Naseweis und seine Eltern ebenso.

Die Schule klare Vorgaben: http://www.stjohns.school.nz/...

"Uniform is to include: hair that is short, tidy and of a natural colour.
(Extremes, including plaits, dreads and mohawks are not acceptable.)"

Aus die Maus.
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25.06.2014 11:48 Uhr von atrocity
 
+3 | -1
 
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@sooma
Du hast anscheinend keine Locken, oder? Wenn lockige Haare ein paar cm lang sind dann stehen sie wirr zu allen Seiten ab und es sieht extrem scheiße aus. Erst ab ner gewissen Länge
sieht das halbwegs vernünftig aus
Und Militär Schnitt in ganz kurz sieht nun mal auch scheiße aus.

Btw, zum Thema: Das geht die Schule einfach mal nen scheißdreck an wie jemand seine Haare trägt. Das ist privat Sache, maximal noch die der Eltern. In Deutschland z.B. fällt Haare schneiden ohne Einwilligung nicht umsonst unter den Straftatbestand der Körperverletzung.
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25.06.2014 12:40 Uhr von Samsara
 
+2 | -5
 
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Dieses Verhalten erinnert mich an das von manchen Südländern hier in Deutschland. Hier leben aber sich nicht anpassen wollen und auch nicht sich an die Regeln/Gesetze halten.
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25.06.2014 13:26 Uhr von brycer
 
+1 | -2
 
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@Trallala2:
Aber klar doch. Obrigkeitshörig bis zum Gehtnichtmehr und Kuschen bis auch der letzte eigene Wille weg ist. Nur so kann man also deiner Meinung nach erfolgreich sein und viel Geld verdienen?
Dann sag ich dir eines: Lieber habe ich dann etwas weniger Geld (Geld allein macht bekanntlich auch nicht glücklich) und führe ein Leben in dem ich mit mir und meiner Umgebung zufrieden sein kann, als ein Leben, in dem ich nur kusche und krieche, damit ich viel Geld verdiene um mir Sachen zu kaufen die ich nur dazu brauche um Leuten zu imponieren, die ich nicht mag.

Wenn es nach dir geht wird sich auch nichts ändern, da ja jeder kuschen und (arsch)kriechen sollte um möglichst weit zu kommen.
Und wenn jeder so weit gekommen ist, was ist dann der Erfolg noch wert? Nichts!
Dein Wunsch wäre also eine Gesellschaft in der alle im Gleichschritt ihre Uniform spazieren tragen, keiner irgendeinen eigenen Gedanken fasst, weil ja alles schon so vorgegeben ist (und damit auch zwangsweise richtig sein muss ;-P) und in den grauen Tag hinein lebt.

So eine gequirlte Kacke wie von dir habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Absolventen öffentlicher Schulen sind deiner Meinung nach also Versager. Zwangsweise größere Versager als diese Nieten von diesen strengen, sauteuren Schulen? Denn die müssen ja gut sein, denn nur was teuzer ist kann auch gut sein.
Deiner Meinung nach hat auch nie einer Erfolg, der eigene Ideen hat, weil die ja nicht mit der Meinung der etablierten übereinstimmt.
Ja, steck dir dein Wasweißichwoherabitur doch irgendwo hin. Am besten da hin, wo die Sonne nur sehr selten hin scheint.
Wenn du glaubst mit solch einer Einstellung glücklich zu werden, dann mach das doch. Nur wirst du am Ende sehen, wenn du mal auf dein Leben zurück blickst: Etwas langweiligeres als immer angepasst dem Geld hinterher zu laufen gibt es nicht.
Nur ist es dann zu spät etwas zu ändern, denn dein Leben ist dann vorbei. ;-)

[ nachträglich editiert von brycer ]
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25.06.2014 14:58 Uhr von sooma
 
+0 | -2
 
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@ atrocity:

Er soll in der Schule etwas lernen, nicht schönes Haar haben. Das kann er dann ja später möchten...

Und Du schreibst, Kurz- oder Militärhaarschnitt sieht doof aus - und Du findest, dass das hier ("tied back") gut oder ordentlich aussieht?! --> http://www.nzherald.co.nz/... lol!

Ich kann nur wiederholen, was Trallala2 schrieb:

"Das Problem ist aber, dass kaum aus der Schule, die Rechte schnell eingeschenkt werden und Toleranz im Leben keine Rolle spielt. Im Gegenteil, die Toleranten sind im Berufsleben in der Regel die Verlierer. Da verlangen Firmen plötzlich eine entsprechende Frisur und einen Anzug. Und wem das zu viele Regeln sind, der kann sich einen anderen Job suchen."

Aber er bekommt ja sogar noch Hilfe: "Lucan hat die Unterstützung seines Vaters, Troy Battison, der in seinem Namen eine Beschwerde vor dem höchsten Gericht des Landes einreichte." Kannte der Vater die Regeln der Schule nicht, als er seinen Sohn in der katholischen Einrichtung einschulte oder tut er das eher für seinen eigenen Livestyle?

"Father Troy Battison, who sports dreadlocks past his shoulders, ..."

Ah, ja... nun macht´s Sinn. -.-


@brycer: Klingt eher ein bisschen so, als wärst Du mit Deiner Schulbildung und Deiner heutigen Situation doch nicht so wirklich zufrieden.
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25.06.2014 15:06 Uhr von psycoman
 
+2 | -1
 
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Wie kommt man eigentlich auf die dämliche Idee Frisuren regulieren zu wollen? Schuluniformen ist ja noch in Ordnung, aber ein Normhaarschnitt muss dann doch nicht sein.

Man könnte höchsten die Leute mit Irokese oder sonstigen hohen Frisuren nach hinten setzen, damit sie niemandem die Sicht versperren. ;-)
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25.06.2014 18:05 Uhr von Dracultepes
 
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@sooma
Richtig er soll in der Schule was lernen, die Haare sind da völlig nebensächlich.

Für sein Privatleben sind sie aber nicht nebensächlich. Von daher gebietet schon der gesunde Menschenverstand, das man Haare tragen kann wie man möchte.

"Da verlangen Firmen plötzlich eine entsprechende Frisur und einen Anzug. Und wem das zu viele Regeln sind, der kann sich einen anderen Job suchen."

Richtig, man muss nicht bei den BigFour angestellt sein oder bei den Speditionen bei denen man die Drohnen schon auf entfernen daran erkennt, das alles Klone sein könnten.

Man kann sich auch Firmen suchen die das nicht so eng sehen, das geht bis zu einem gewissen Aussehen. Und die Haare sind absolut normal.
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25.06.2014 19:07 Uhr von brycer
 
+0 | -0
 
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@sooma:
Du irrst dich. Ich bin mit meiner heutigen Situation sogar sehr zufrieden. Ich habe einen Job der mir Spaß macht und bei dem ich mich nicht groß ´verbiegen´ muss. Geldmäßig passt alles. Wohnung, Auto und Freizeit lässt sich damit gut finanzieren. Meine Prioritäten liegen nicht darauf möglichst viel Geld zu scheffeln um mir Dinge zu kaufen, die ich eigentlich nicht brauche um Leuten zu imponieren, die ich nicht mag.
Im Job muss ich auch nicht zwingend das annehmen, was mir von oben vorgesetzt wird, sondern kann auch meine Meinung dazu äußern. Darüber wird dann geredet und diskutiert.
Auch Prozesse, die meinen Arbeitsbereich betreffen, konnte ich mit gestalten. Natürlich waren auch hier gesetzlich Vorschriften einzuhalten. Darum macht es mit Sicherheit keinen Sinn alles in Frage zu stellen. Aber solche ´Kleinigkeiten´ wie Kleidung oder Frisur war und wird nie ein Thema werden.
Ja, es gibt auch bei uns eine ´Corporate Identity´. Die umfasst aber nicht solche Dinge wie Dresscode oder so.
Klar, dass man bei Kunden-/Liefrantenkontakt nicht mit Bermudashorts und Flip-Flops ankommt ist eine Selbstverständlichkeit.
Aber, so wie in diesem Fall, eine völlig normale Frisur zu einem Unterrichtsausschluss zu führen, das ist meiner Ansicht nach weit übers Ziel hinaus geschossen. Hier will, meiner Ansicht nach, ein Direktor sein Ego aufpolieren. Sinnhaftigkeit oder nicht ist ihm da vollkommen egal.
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25.06.2014 21:37 Uhr von brycer
 
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@Trallala2:
Dein letzter Absatz zeigt dass du es bist der keine Ahnung hat und die Menschen nur nach oben und unten teilt.
Dass du nicht aufmerksam lesen kannst und nur die zwei Zustände ´Strenge´ und ´Lotterleben´ kennst hast du ja auch sehr schön dargestellt.
Anscheinend beurteilst du die Menschen nur nach ihrem Äußeren ("...Auch der Anzug und die Frisur können einen später helfen...")
Jede weitere Diskussion mit dir erscheint mir sinnlos, da du in deinen engen Grenzen so stark eingefahren bist, dass du über andere Meinungen nicht nachdenken kannst oder willst. Du meinst sie nur belächeln zu können, weil du ja soooo erfolgreich bist.
Du behauptest dass jeder, der ´nur´ die öffentlichen Schulen besucht hat sich weder richtig organisieren noch erfolgreich werden kann, weil er keine Disziplin gelernt haben kann, da sie ihm nicht vermittelt wurde.
Disziplin drückt sich bei dir in Anzug und Kurzhaarfrisur aus.
Ob dein Leben neben Erfolg auch Glück (und das nicht nur im finanziellen Bereich) bereit hält, das wage ich zu bezweifeln.
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25.06.2014 22:36 Uhr von brycer
 
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Wenn du das Wort Obrigkeit nicht kennst, dann hast du in Geschichte wohl gepennt.
Ich habe das Wort mit Absicht benutzt, da es bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts sehr gebräuchlich war und ich damit die, in meinen Augen, ziemlich konservative Denkweise deinerseits zu verdeutlichen.
Und Klassen unterscheidest du natürlich auch, auch wenn du es noch so lange leugnest.
Für dich gibt es die Eliten, die nicht nur öffentliche Schulen besucht haben, sondern eben ´mehr´.
Die müssen in deinen Augen besser sein, weil ihre Bildung und Disziplin besser ist.


[ nachträglich editiert von brycer ]
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26.06.2014 05:04 Uhr von mcdar
 
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...man muss sehr früh Disziplin lernen, aber auch dadurch eine Abneigung gegen Andersartigkeit entwickeln...ist den Schein wichtig? Eliteschulen haben Verbindungen und Abkommen mit Unternehmen mit Job-Garantien, es ist wie ein Clan für bevorzugt behandelte, da ist Kleindung und Äußeres eher Statussymbol und wirkt sich nicht auf die Leistungen aus. Schuluniformen gibt/gab es in vielen Ländern, habe sowas auch mitgemacht, allerdings hatte einer meiner Kumpel wahnsinnige Locken und der andere einen dichten orangenen, hohen Schopf und es war ok, denn der Körper ist nun mal wie er ist. Wurde denn Einstein wegen seiner Frisur diszipliniert? Hier legt die "Bildungsfakultät" zu viel Priorität auf Nebensächlichkeiten, man kann die Zeit und Energie besser nutzen...sowas hier ist doch schon Rassismus, oder?

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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