24.06.14 17:17 Uhr
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Frankfurt: Rumänische Bauarbeiter gehen in den Hungerstreik

Diesen Montag protestierte eine Gruppe rumänischer Bauarbeiter vor einer Baustelle im Frankfurter Stadtteil Preungesheim. Laut ihren Angaben hätten sie seit ungefähr zwei Wochen keinen Lohn für ihre Arbeit erhalten.

Die Bauarbeiter sind seit drei Monaten auf der Baustelle tätig. Sie sind bereits Freitag in den Hungerstreik getreten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Der Rohbau wurde von Bilfinger SE gebaut.

Der Vorstandsvorsitzende von Bilfinger SE ist Hessens ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch. Nach Angaben des Unternehmenssprechers von Bilfinger SE hätte die Firma jedoch nichts mehr mit dem Bau zu tun.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankfurt, Rumänien, Hungerstreik, Bauarbeiter
Quelle: fr-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2014 17:22 Uhr von Jlaebbischer
 
+16 | -2
 
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Normal würd ich ja sagen, abwarten, das Problem löst sich dann ganz von allein...

Aber in dem Fall haben die Rumänen offensichtlich etwas für das Geld getan, welches sie nicht bekommen.

Sofern sie offiziell angetsellt wurden und nicht unter der Hand, wäre das Arbeitsgericht vermutlich besser, wie ein Hungerstreik.
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24.06.2014 17:26 Uhr von einerwirdswissen
 
+15 | -6
 
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Das Gesetz zur vermeidung von Schwarzarbeit besagt,dass Schwarzarbeiter grundsätzlich kein Anrecht auf Entlohnung haben.Ein Gericht hatte dieses auch vor ein Paar Wochen bestätigt.
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24.06.2014 17:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+12 | -1
 
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In der Quelle stehen noch weitere Infos, für die der Auto hier keinen Platz mehr hatte. Ein DGB-Vertreter bezweifelt anscheinend auch, dass die Männer legal angestellt sind.
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24.06.2014 17:46 Uhr von blade31
 
+1 | -1
 
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Ich frag mich ob sie im Hungerstreik sind und arbeiten oder Essen und Arbeit verweigern...
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24.06.2014 18:11 Uhr von Pils28
 
+6 | -5
 
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Ist der verwerflich, der aus verzweiflung harte, mies bezahlte Arbeit fern seiner Familie annimmt, oder der, der deren Lage so massiv ausnutzt und noch weiter ausbeutet?
Für das, was in der Quelle steht, müssten Verantwortliche bei Accent in den Knast.
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24.06.2014 21:59 Uhr von shadow#
 
+5 | -1
 
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"Bis vor zwei Wochen haben die Bauarbeiter ihren Angaben zufolge jeweils 100 Euro pro Woche bekommen. Sie wohnen in einem Baucontainer auf der Baustelle, für den sie 700 Euro im Monat bezahlen müssen. Zu sechst teilen sie sich dort 20 Quadratmeter. [...] „Es gibt ständig solche Fälle. Meistens werden die Bauarbeiter, wenn sie aufmucken nach Hause geschickt“, sagt er."


Wenn die Welt auch nur ein bisschen gerecht wäre, würden da längst alle von der Bauleitung bis zum Vorarbeiter im Knast sitzen.
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25.06.2014 07:41 Uhr von Sirigis
 
+1 | -1
 
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Bei solchen (politisch anscheinend geduldeten) Zuständen mitten in Deutschland, brauchen wir uns über die FIFA Funktionäre in Bezug auf Katar auch nicht mehr wundern. Überteuerte Unterkünfte, Dumpinglöhne, keine Sozialversicherung.......

Hier muss umgehend ein Riegel vorgeschoben werden. Bauleistungen sind nicht so billig, dass die Unternehmen bei einer fairen Bezahlung gleich vor die Hunde gehen. Da ist sie wieder, diese kranke Gier, die letztendlich uns Alle irgendwann treffen kann.
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28.06.2014 17:10 Uhr von max.mustermann2014
 
+0 | -1
 
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Es trifft uns ja jetzt schon, für jeden Schwarzarbeiter
der hier arbeitet gehen dem Staat Steuern flöten, welche dringend benötigt werden. Sei es in der Bildung, im Gesundheitswesen oder der Rente.
Wir brauchen dieses Pack hier nicht Punkt
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28.06.2014 17:14 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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@ max.mustermann2014
Wir brauchen "hier" vor allem Pack wie dich nicht.

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