24.06.14 15:11 Uhr
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US-Kirche setzt Israel bei Friedensprozess unter Druck

Die amerikanische presbyterianische Kirche kam nach einer Debatte zum Friedensprozess in Israel zu dem Schluss ihr Kapital aus drei Unternehmen abzuziehen, die von der Siedlungspolitik Israels direkt profitieren.

Es handelt sich unter anderem um die Firmen Caterpillar, Hewlett-Packard und Motorola. Die Entscheidung fiel mit 303 zu 310 Stimmen.

Die Kirche hatte zehn Jahre über diesen Schritt gestritten, der von den Palästinensern aufmerksam verfolgt wurde. Die Kirche hat rund 1,8 Millionen Mitglieder.


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WebReporter: expert77
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Kirche, Druck, Friedensprozess
Quelle: spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2014 15:11 Uhr von expert77
 
+8 | -6
 
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Ein zu begrüßender Schritt, auch wenn er einseitig gegen Israel gerichtet ist. Es fehlt noch ein Boykottaufruf gegen die andere Seite. Ich persönlich kaufe schon seit ca. 2 Jahren keine Produkte, auf die ich verzichten kann, wenn sie aus Israel oder den besetzten Gebieten stammen.
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24.06.2014 18:04 Uhr von Schillerlocke
 
+3 | -5
 
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Eine gute Aktion, wäre auch etwas für die katholische Kirche.
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24.06.2014 18:35 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -4
 
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"Eine gute Aktion, wäre auch etwas für die katholische Kirche."

Oh, die hatten in den letzten Jahrhunderten so ihre Boyköttchen. Vor allem die Zusammenarbeit mit Nazi-Deutschland ist hervorzuheben! ;-)
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24.06.2014 18:39 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -1
 
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24.06.2014 19:04 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -3
 
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"daguckstdu gruschtelt wieder in der Vergangenheit."

Wer keine Vergangenheit hat, hat auch keine Zukunft, und wer keine Zukunft hat, hat eben dann auch keine Gegenwart! ;-)

"Vermutlich weil er in der Gegenwart nichts findet! :-)^^"

Oh unterschätze niemals die Kirche! Die kann heute noch "Könige" machen!
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24.06.2014 19:41 Uhr von Buck-Ofama
 
+2 | -5
 
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BDS der friedliche Protest gegen Israel nimmt immer mehr fahrt auf.
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24.06.2014 20:19 Uhr von Buck-Ofama
 
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@expert77

" Es fehlt noch ein Boykottaufruf gegen die andere Seite. Ich persönlich kaufe schon seit ca. 2 Jahren keine Produkte, auf die ich verzichten kann, wenn sie aus Israel oder den besetzten Gebieten stammen. "

Wer soll denn die andere seite sein, die besetzten und unterdrückten Palästinenser?
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24.06.2014 20:24 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -4
 
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"Doch mit dem Verfolgen von Andersgläubigen ist´s vorbei."

Ja sicherlich, weil die Kirche ja so viele echte Gläubige hatte!

"imaginären Religionsgründers"

Gottlose und Menschen mit behinderter Moral gibt es halt überall, wusste das schon Albert Pike als er davon sprach die Atheisten auf die Menschheit los zulassen. ;-)
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24.06.2014 20:25 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -3
 
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"BDS der friedliche Protest gegen Israel nimmt immer mehr fahrt auf"

Man kann abwarten! Die islamisierung in Europa wird auch Europa das eigene Gaza schaffen!
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24.06.2014 20:26 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -2
 
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"Wer soll denn die andere seite sein, die besetzten und unterdrückten Palästinenser?"

Oh ist es schon wieder soweit mit der Märchenstunde?
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25.06.2014 09:54 Uhr von expert77
 
+3 | -0
 
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@ Buck-Ofama

"Wer soll denn die andere seite sein, die besetzten und unterdrückten Palästinenser? "

Die Palis sind auch nicht an einem Frieden interessiert. Die herrschende Klasse kassiert die Subventionen der EU und macht sich auf Kosten der Anderen ein schönes Leben.
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26.06.2014 08:30 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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expert das Problem ist, dass bei solchem Boykott von einigen motiviert jüdische Produkte zu boykottieren, es auch arabische Firmen trifft, die in Israel Produkte herstellen.
Davon gibt es einige.
Aus umstrittenen Siedlungen Produkte zu boykottieren zu kennzeichnen, halte ich für sinnvoll.
Produkte aus Israel per se zu boykottieren bedeutet dass es auch die falschen trifft.
Ausweg aus dieser Logik wäre der Ansatz natürlich, dass es in Israel niemanden gibt, der unschuldig sei.
Auf Basis welcher Ideologie das steht, ist eine andere Sache
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26.06.2014 15:06 Uhr von Buck-Ofama
 
+1 | -2
 
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@expert77

"Die Palis sind auch nicht an einem Frieden interessiert. Die herrschende Klasse kassiert die Subventionen der EU und macht sich auf Kosten der Anderen ein schönes Leben. "

Ein paar korrupte sind da vielleicht nicht interessiert, aber die Palis selbst sind sehr wohl daran interessiert.
Glaubst du die wollen nochmal 40 Jahre wie Gefangene in ihrem eigenen Land leben?
Die Palis wollen das Israel die Besatzung beendet und all ihre Bauten hinter ihre eigenen Grenzen zurückziehen, also das Israel sich an internationales Recht hält, nicht mehr und nicht weniger.
Israel hat daran kein Intersse weil sie glauben sie könnten mit Erpresserischen mitteln erreichen das die Palästinenser irgendwann die illegalen Siedlungen akzpetieren die das gesammte Land durchziehen.

Im Prinzip erpresst Israel die Palästinenser indem sie ihnen vermittelt das sie für immer Gefangene bleiben werden wenn sie den illegalen Landraub nicht akzeptieren.
Das ist pure Vergewaltigung und der Vergewaltiger möchte zusätzlich noch das der Vergewaltigte sich bedankt und dankbar dafür ist.

Da die internationale Staatengemeinschaft nichts gegen diese Dinge unternimmt, hauptsächlich weil die usa ihre schützende Hand über Israel hält, hat man sich halt entschlossen eine bewegung zu Gründen, die BDS, die es ausserhalb der offiziellen politischen schacherei jedem Bürger ermöglicht ein Signal an Israel und die Politik zu senden indem man Produkte öffentlich anprangert und boykottiert und das klappt sehr gut.
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26.06.2014 16:21 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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Interessant hier ist die Pauschalisierung Buck-Ofamas.
Israelische Friedensbewegungen schmälert er als unbedeutend ab, mindert jedoch die tatsächlich existierende Korruption im palästinensischen Gebiet auf der anderen Seite.
Dass die Palästinenser (zumindest diejenigen, die ich kennenlernen durfte) Frieden wollen, enspricht durchaus den Tatsachen.
Darüberhinaus aber Israel pauschal als negative homogene Masse darzustellen, erklärt sich aus meiner Sicht auf Basis der persönlichen Ideologie und weniger den Tatsachen entsprechend.
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26.06.2014 19:00 Uhr von expert77
 
+2 | -0
 
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@ Patreo
Wieso ist es contraproduktiv auch arabische Firmen in Israel zu bestrafen, auch die Araber sind Teil des Problems. Wenn sie Umsatzverluste hinnehmen müssen, dann haben auch die Araber ein stärkeres Interesse an Frieden.
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27.06.2014 00:49 Uhr von Buck-Ofama
 
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@Patreo

"Israelische Friedensbewegungen schmälert er als unbedeutend ab, mindert jedoch die tatsächlich existierende Korruption im palästinensischen Gebiet auf der anderen Seite."

Ja weil beides völlig unbedeutend ist in der Entwicklung des Friedensprozesses.
Der Friedensprozess scheitert nicht weil offizielle Kohle abzwacken, so wie es überall gemacht wird, selbst in Israel, sondern weil Israel unerfülbare Forderungen stellt die gegen internationales Recht verstossen.

"Darüberhinaus aber Israel pauschal als negative homogene Masse darzustellen, erklärt sich aus meiner Sicht auf Basis der persönlichen Ideologie und weniger den Tatsachen entsprechend. "

Israels bevölkerung ist keine homogene Masse, die Regierung entscheidet aber wie Israel nach aussen repräsentiert wird und mit den daraus resultierenden konsequenzen müssen ALLE Israelis klarkommen, egal welche politischen Ansichten sie haben, ob sie für oder gegen die Siedlungspolitik oder Besatzunspolitik der Israelischen Regierung sind.
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27.06.2014 01:45 Uhr von Buck-Ofama
 
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@expert77

"Wieso ist es contraproduktiv auch arabische Firmen in Israel zu bestrafen, auch die Araber sind Teil des Problems"

Auch wenn die Araber in Israel absolut nichts mit Israelischer Siedlungs-und besatzungs politik zu tun haben, weil in den Siedlungen nur Juden leben dürfen und weil es höchstens eine handvoll representanten für die Arabische minderheit in der Knesset gibt, die keinerlei politisches Gewicht hat, kann es trotzdem passieren das solch eine Firma dem boykott unterliegt.

BDS boykotiert Israelische Produkte und Firmen, die Israel unterstützen oder in Israel ansässig sind, dabei spielt es keine Rolle welche herkunft die Eigentümer haben.
Ob jetzt ein arabischer Israeli aus der Gaza blockade profit schlägt oder ein jüdischer, das spielt in erster Linie keine rolle aber fakt ist, das Juden alleine die politische entwicklung Israels bestimmen.
Die Arabische bevölkerung hat gelernt damit zu leben und man versucht das beste daraus zu machen, es ist ihre Heimat auch wenn sie dort nur Bürger zweiter klasse sind teilweise.
In erster Linie werden Firmen boykottiert die an Israel liefern, die dazu genutzt werden um die besetzung und überwachung der Palästinenser in den besetzten Gebieten zu ermöglichen.
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27.06.2014 07:40 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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,,Ja weil beides völlig unbedeutend ist in der Entwicklung des Friedensprozesses."
Buck-Ofama das ist deine subjektive Ansicht, welche den Menschenrechtsaktivisten, die in Israel nicht gerecht wird.

Für die Haaretz schreiben Aktivisten wie auch arabische Journalisten über die Menschenrechtsverstöße in Israel


,,Der Friedensprozess scheitert nicht weil offizielle Kohle abzwacken, so wie es überall gemacht wird, selbst in Israel, sondern weil Israel unerfülbare Forderungen stellt die gegen internationales Recht verstossen."
Das ist Teil des Problems. Zunächst, dass wir hier von der israelischen Regierung sprechen Buck Ofama. Du scheinbar aber von ganz Israel. Desweiteren Armut wie in vielen Ländern auch zur Radikalisierung führt. Die Armut in Gaza ist auch geschuldet der Tatsache, dass Hilfsgelder nicht diejenigen erreichen, die es nötig haben.

,,Dreßler (Deutscher Botschafter in Israel): Nach allen Erfahrungen, die wir gemacht haben, ist die Antwort relativ einfach. Ohne Hamas wird das nicht möglich sein. Gleichwohl: Mit der Hamas alleine ist es auch nicht möglich. Denn wir haben ja festgestellt, dass während des Konfliktes oder kurz nach Beendigung des Konfliktes Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen von der Hamas geplündert worden sind"
http://www.deutschlandfunk.de/...

,,EU zahlt Millionen für Nichtstun in Palästina"
http://www.welt.de/...

,,Israelis klarkommen, egal welche politischen Ansichten sie haben, ob sie für oder gegen die Siedlungspolitik oder Besatzunspolitik der Israelischen Regierung sind. "
Und gerade deswegen liegt das Augenmerk diejenigen zu stärken, die sich für mehr Demokratie und Aussöhnung einsetzen. Über diese Menschen zu informieren. Ihnen helfen, anstatt zu behaupten dies sei nur ein unbedeutender Beitrag.


http://www.welt.de/...

,,das Juden alleine die politische entwicklung Israels bestimmen."
das so pauschal auszudrücken ist bei 20 Prozent arabischer Bevölkerung in Israel selbstverständlich eine klar und bewusst falsche Aussage

[ nachträglich editiert von Patreo ]

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