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Irak: ISIS gewinnt kampflos - Irakische Armee von ehemaligem General schwer belastet

Die irakische Armee überlässt den Islamisten der Terrorgruppe ISIS immer mehr Gebiete kampflos. Der ehemalige irakische General Ghasi Khuder Aziza äußerte, dass der Hauptgrund für den kampflosen Rückzug die Zusammensetzung der Armee sei.

Die Soldaten würden seit 2004 nur noch nach konfessionalistischen Kriterien ausgesucht. Man würde sich außerdem von kompetenten Leuten trennen und der Armee fehle die nationale Basis.

Außerdem würde viel Geld in der Korruption versacken und unter den regierenden Parteien aufgeteilt, so der General weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Armee, General, ISIS
Quelle: dw.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2014 09:17 Uhr von usambara
 
+7 | -6
 
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Die Groß/Kolonialmächte sollten langsam verstehen, das die von ihnen einst willkürlich festgelegten Grenzziehungen in Syrien und Irak (ungeachtet religiöser/ethnischer Unterschiede) so nicht weiter funktionieren.
Aber Kerry pocht bei seinem Besuch in Bagdad und den Kurdengebieten immer noch darauf.

http://www.heise.de/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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24.06.2014 09:42 Uhr von knuggels
 
+19 | -4
 
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Diese Art der Grenzziehungen sind von Allierten so gewollt. Das haben Amerikaner/Engländer schon in Israel, Jugoslawien etc so gemacht.

Ist doch ganz logisch. Wenn irgendwann das Land auf der Menukarte steht, facht man einen Konflikt zwischen den Gruppen an und marschiert ein wenn sie sich gegenseitig ausreichend geschwächt haben. So ist man der lachende Dritte.
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24.06.2014 11:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Josef Joffe: 5000 (!) Isis-Kämpfer im Irak
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24.06.2014 13:13 Uhr von Trallala2
 
+5 | -0
 
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@usambara

Mag sein, dass die Grenzen von Kolonialmächten vor etwa 100 Jahren willkürlich festgelegt wurden, dieses Problem hätten diese Völker aber schon seit mindestens 70 korrigieren können. Keiner der Kolonialmächte hatte seit der Zeit so viel Macht um das zu verhindern, falls man es gewollt hätte.

Das Problem sind also nur bedingt die alten Grenzziehungen. Denn letztendlich stellt sich die Frage ob es vor der Zeit Statten gab, wie sie jetzt existieren.

Wenn es um Thema Religion geht, dann reicht jedes Mal eine unwichtige Nachricht um sofort ein Shitstorm gegen Religionen auszulösen. Was liest man dann? Religionen sind Schuld, dass es Kriege gibt, dass sich Menschen nicht mögen, sie trennen Völker.

Aber kaum ist das Thema USA oder der Westen, schon ist das Thema Religion vergessen. Schon ist der Bösewicht größer.

Die getreten Völker waren keine eigentlichen Völker, sondern Völker die sich religös unterschieden, wie z. B. Sunniten oder Schiiten.

Man hätte also die Grenzen so ziehen können, dass in jedem Staat immer 100% er Menschen eine Religion angehörten. Guckt man sich die Gegenden aber an, dann gibt es dann doch nicht immer klare Grenzen. Von Enklaven ganz zu schweigen.

Das Problem ist also weniger die ehemalige Grenzziehung, als dass jeder Herscher seit der Zeit immer nur seine Volksgruppe bevorzugte und deshalb in den Ländern nie ein nationales Gefühl entstand. Seit 100 Jahren herrscht deshalb eine Konkurrenz zwischen den Gruppen. Und das ist das Problem. Man hat versäumt in einem Land alle Menschen gleich zu behandeln. Ob gleich gut oder gleich schlecht, das ist irrelevant, aber eben gleich.

Das Problem ist also Hausgemacht.
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25.06.2014 01:08 Uhr von mort76
 
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Trallala,
wenn man jetzt mal überlegt, welche Länder strikt anti-religiös sind, dann ist das Ergebnis das selbe, wie wenn man überlegt, welche Länder extrem religiös sind:
in beiden Fällen erhält man eine Liste von Ländern, in denen man wirklich nicht leben will.

Die Lösung kann also nicht die Konzentration auf eine bestimmte Religion oder das ablehnen von Religion ansich sein- die Lösung liegt in der Koexistenz, in einem Klima, in dem Religionen nicht spalten.
Im Mittelweg, wie eigentlich immer.

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