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AfD-Politiker Hartung sorgt mit Posting zu an Down-Syndrom Erkrankten für Empörung

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) kommt wegen diverser Internet-Posts ihrer Mitglieder nicht aus den Schlagzeilen.

Nun sorgte der sächsische AfD-Vize Thomas Hartung mit einem Facebook-Eintrag für Empörung, weil er kritisierte, dass ein am Down-Syndrom Erkrankter Lehrer werden möchte: "Wo soll das hinführen, wenn es als normal gezeigt wird???", so der Politiker.

Hartung reagierte auf die Kommentare pampig und löschte seinen umstrittenen Post einfach, weil er keine Lust habe, auf die Antworten zu reagieren.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, AfD, Empörung, Syndrom, Down-Syndrom, Posting, Thomas Hartung
Quelle: huffingtonpost.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2014 16:30 Uhr von call_me_a_yardie
 
+22 | -28
 
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Zeigt wie so oft die geistige Minderbemitteltheit die so mancher AFD-Amateur-Politiker an den Tag legt.

Er sollte aufpassen nicht Opfer seiner eigenen Forderungen zu werden...
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23.06.2014 17:04 Uhr von Bildungsminister
 
+14 | -6
 
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"In den USA ist der Bildungsstandard nicht sehr hoch..."

In Deutschland auch nicht. Bei weitem nicht. Wir hinken den meisten europäischen Ländern hoffnungslos hinterher, und mit manch asiatischem Land sollten wir uns erst gar nicht vergleichen.

Mal davon ab, dass es doch eigentlich recht simpel ist: Es wird sich wohl während des Studiums zeigen ob jemand zum Lehrer geeignet ist und vor allem entsprechende Scheine schafft.

Hier tun gleich wieder alle so, als wären sie persönlich betroffen, und als gäbe es keine wichtigeren und schlimmeren Probleme. Das ist wahrscheinlich die gleiche Klientel die Angst hat schwul zu werden, wenn sie Schwule sieht.

So viel zur Bildung...
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23.06.2014 17:12 Uhr von Mecando
 
+20 | -6
 
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Da meine (Halb-)Schwester ebenfalls das Down-Syndrom hat:
Es gibt verschieden Ausprägungen dieses Defektes. Und es gibt unzählige Beispiele von Menschen mit diesem Defekt die studiert haben. Der Restaurantbesitzer ist nur eines, aber das populärste, weil es eben in den Medien war.

Ich denke, es kommt auf die Ausprägung des Defektes an, und natürlich auf die ´Zielgruppe´.

In meiner Ausbildung hatte ich Lehrer ohne Gendefekt, die aller Wahrscheinlichkeit einem Menschen mit Down-Syndrom sogar unterlegen gewesen wären. Fachlich wie auch pädagogisch. :)
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23.06.2014 17:25 Uhr von FoxWhiskey
 
+14 | -8
 
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Das hat nix mit political correctness zu tun.
Die Art und Weise, in der sich Herr Hartung anmaßt, über eine Vielzahl von Menschen zu urteilen, berechtigt zur Kritik.
Lest doch mal in der Quelle seinen Facebook-Post!!
Der Mann ist Dozent an der TU Dresden für Journalistik, Medienproduktion und Marketingkommunikation!!
Und jammert jetzt rum, er wäre falsch verstanden und zitiert worden.
Das läßt mich mehr an seiner Qualifikation zweifeln, als bei einem spanischen Lehrer mit Down-Syndrom!

Statistisch gesehen, haben Leute mit Down-Syndrom einen IQ von 70. Aber wie in jeder Statistik, gibt es Ausreißer nach oben, wie nach unten. Also warum soll ein Mensch mit Down-Syndrom, der ein Studium bewältigt, nicht auch in seinem Studienfach arbeiten dürfen?
Und ich glaube nicht, das Leuten in Spanien, der Studienabschluß nachgeschmissen wird.

Mal zur Anregung für einige Vorposter:

Im Jahr 1949 wurde bei einem 2jährigen Mädchen, ein Hirnschaden festgestellt. Im Alter von 3 1/2 Jahren sprach das Mädchen immer noch nicht und war verhaltensauffällig. Die endgültige Diagnose lautete " Autist". Die Eltern gaben nicht auf, und förderten das Mädchen. Sie schloß ein Studium ab und promovierte sogar. Heute ist sie eine, der führenden und angesehensten Kapazitäten, in der amerikanischen Viehwirtschaft und Dozentin an der Colorado State University. Ihr Name: Dr. Temple Grandin.
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23.06.2014 17:25 Uhr von Gimpor
 
+11 | -11
 
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Leute mit Downsyndrom können genauso klug werden wie alle anderen. In vielen Fällen führt das Downsyndrom auch zu einer geistigen Behinderung; das muss aber nicht sein.
Zu den Kommentaren hier: Ich finde sehr erschreckend, wie manche Leute sich hier aufführen. Fehlt echt nur, dass irgendwer nach Euthanasie schreit.
Aber ist auch nicht verwunderlichen bei den Leuten, die hier teilweise Posten: Das rechte Gesindel ist eben angepisst, wenn ein "Downie" mehr erreicht hat als sie.
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23.06.2014 17:31 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+13 | -15
 
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Bei einigen AFD/NPD/CDU/CSU Politikern kann man halt quasi zusehen wie braunes Gedankengut aus der einen Hirnzelle tropft..
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23.06.2014 18:19 Uhr von Komikerr
 
+10 | -0
 
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Solange sich das Down-Syndrom nicht auf die geistigen Fähigkeiten des Betroffenen erstreckt, soll er doch von mir aus Astronaut werden.
Leider aber sind sehr viele Down - Erkrankte eben auch im gesitigen Bereich benachteiligt.

Das wäre meines Erachten nach, eine von Fall zu Fall Entscheidung.
Der oben genannte scheint jedoch das Studium zu meistern, von daher... ja mei.

Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Down - Syndrom eine Erkrankung ist
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23.06.2014 18:23 Uhr von kingoftf
 
+10 | -2
 
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Bei uns auf den Kanaren gibt es sogar Jurastudenten mit Dom und auf dem Festland wurde eine Frau mit Down als Stadträtin gewählt.

Down bedeutet nicht zwangsläufig geistig gestört
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23.06.2014 19:13 Uhr von firefighter1968
 
+4 | -6
 
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Man sollte AfD als Geisteskrankheit aufnehmen.
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23.06.2014 19:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -2
 
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Neulich ging es in einer Sendung auch darum, dass diese Leute auch besser in der Schule benotet werden müssen, weil es für sie ja auch viel schwerer ist. Das mag ich gerne glauben.
Aber spätestens bei einer Bewerbung habe ich als Arbeitgeber ein ernsthaftes Problem, wenn zwei Zeugnisse dadurch gleich sind - der eine es aber kann - der andere sich aber nur bemüht.
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24.06.2014 11:00 Uhr von Maier2
 
+0 | -0
 
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dfffg
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24.06.2014 11:05 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
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"Nur: ob die Schüler ihn akzeptieren? "

Mal ehrlich: Stehen nicht Lehrer ohne Gendefekt manchmal vor dem selben Problem? :)
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24.06.2014 16:35 Uhr von Maier2
 
+1 | -0
 
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Politiker möchten auch viele Menschen werden. Sollen sie doch, wenn sie es können...und aus-gewählt werden. Es sollten gleiche Anforderungen an Alle gestellt werden, damit die Aufgabenstellung im jeweiligen Beruf optimal erfüllt wird.
Down-Syndrom ist keine Krankheit, Profis in dieser Welt verwenden das Wort nicht mehr (Nettikette), die Verwendung lässt auf keine nachhaltige Einarbeitung schließen, dennoch sollten sich aber viele beteiligen, denn nur durch eine offene/ehrliche Auseinandersetzung ohne zuviele Vorbedingungen findet man ein friedliches Miteinander.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der eigene Horizont dadurch super erweitert wird, wenn man das Anderssein nicht als Bedrohung/Fremdartigkeit/Ekel/Schlecht abweist und es höchstens toleriert, sondern wenn durch die Begegnung das Interesse positiv geweckt wird und man mit positiver Neugier sich diese fremde Welt erschließt. Psychologie hat erwiesen, dass Menschen mit Downsydrom oft anders lernen, das kann manchem Regelkind auch vielleicht helfen, wo andere Hilfe eher versagt; In der leider feindlichen Lehrer/Schüler-Welt (in Deutschland) kann ein solcher Mensch nicht nur untergehen (natürlich auch, wie andere Menschen auch und evtl. auch eher), sondern er ist aufgrund seines oftmals offenen und verwundbaren Habits eher als Partner für Schüler zu akzeptieren, dem man zuhören kann und den man ertragen kann. Es kommt einfach auch hier auf die Persönlichkeit an. Die Menschen wollen nicht geschohnt werden, sie wollen eine echte Chance, d.h. keine Leugnung ihrer Situation und auch das Wahrnehmen der besonderen Möglichkeiten und Fähigkeiten... so wie man es jedem "Regelmenschen" zubilligt, nicht mehr und nicht weniger.

[ nachträglich editiert von Maier2 ]
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24.06.2014 17:14 Uhr von HateDept
 
+0 | -1
 
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Zur Debatte steht doch ersteinmal, dass ein Down-Syndrom Erkrankter Lehrer werden möchte! Kann man drüber disskutieren - vermutlich möchte er andere Down-Syndrom-Betroffene unterrichten - egal - man kann doch darüber nachdenken und disskutieren - wo ist da das Problem???

Der Hartung kann doch seine Meinung dazu haben! Aber das ist schlichtweg ein Armustzeugnis: "Hartung reagierte auf die Kommentare pampig und löschte seinen umstrittenen Post einfach, weil er keine Lust habe, auf die Antworten zu reagieren."

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