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Snowdens E-Mail-Provider: "Ohne Bürgerrechte"

Ladar Levison ist der Gründer des E-Mail-Dienstes Lavabit, den auch Edward Snowden nutzte. Nachdem er auf Druck der US-Behörden sein Unternehmen im letzten Sommer schließen musste (ShortNews berichtete), meldet sich der Unternehmer nun wieder zu Wort.

In einem offenen Brief beschreibt Levison seinen Kampf gegen die Behörden, den er im letzten Jahr gefochten hat. Ins Detail darf er dabei, aufgrund von Geheimhaltungsklauseln, laut eigener Aussage, aber nicht gehen.

In seinem Schreiben beschuldigt der Unternehmer die Behörden und geheimen US-Gerichte seine Bürgerrechte mehrfach missachtet zu haben. So seien Einsprüche gegen staatsanwaltliche Maßnahmen ignoriert worden und seine Anwälte hätten keine Informationen erhalten.


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WebReporter: Fragtion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: E-Mail, Provider, Edward Snowden
Quelle: thetechnologicals.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2014 16:21 Uhr von Fragtion
 
+15 | -0
 
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Die USA scheinen ein echtes Problem im Inneren zu haben.
Es ist schier unglaublich, dass im "Land of the free" ein Unternehmer so vor Gericht gezerrt wird, weil er nur ein Stück Privatsphäre schaffen will.
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21.06.2014 16:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -11
 
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21.06.2014 17:41 Uhr von Fragtion
 
+8 | -0
 
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Freiheit bedeutet halt auch einen gewissen Spielraum für kriminelle Handlungen.
Wer absolute Sicherheit will steht gegen die Freiheit. Das ist eine Wertfrage, die sich für mich sehr klar beantwortet. Ich kämpfe lieber in Freiheit gegen Kriminelle, als sicher und eingelullt komplett überwacht zu werden.

Jeder hat etwas zu verbergen. Wir setzen hier ein System für die Zukunft fest. Eine Zukunft, in der die Menschen weiterhin ihre Probleme mit ihren Freunden am Telefon bereden wollen, Firmen ihre Geheimnisse per E-Mail verschicken wollen und sich auf Personen in der Öffentlichkeit noch halbwegs frei durchs Netz bewegen sollen.
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21.06.2014 18:25 Uhr von Holzmichel
 
+0 | -9
 
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Selber schuld, über was wundert sich dieser Mensch eigentlich noch? Der sollte froh sein, dass er weiterhin frei herumlaufen darf und freche Reden führen kann!
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22.06.2014 03:18 Uhr von Damals-wars-besser
 
+3 | -0
 
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völlige sicherheit wie freiheit im gleichen rahmen ist ein ding der absoluten unmöglichkeit

sollte es mal ein system geben das totale überwachung/sicherheit gewährleistet ohne
das andere menschen diese einsehen können eben nur die CPU oder KI und die die schwarzen schafe ausm system pickt und sie den betreibern vorlegt

besteht eben selbst da noch terror gefahr durch hacker etc
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22.06.2014 03:31 Uhr von wombie
 
+2 | -0
 
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Wenn eine Organisation - egal ob das nun Staat oder eine Firma wie Facebook oder Google ist - sich anmasst die Privatsphaere jedes Individuums mit Fuessen zu treten dann hat besagte Organisation die Grenze zur Diktatur ueberschritten.

Mit Recht und Gesetz, geschweige denn mit Menschenrechten und Sicherheit, hat das reinweg gar nichts mehr gemein. Als freier Mensch darf man nicht gezwungen werden etwas zu tun was man nicht tun moechte.

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