20.06.14 20:44 Uhr
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Tote Piranhas in Badesee nahe München entdeckt

Ein am sogenannten Bergerweiher bei Krailling spazierender Passant sah am Donnerstag Nachmittag einen toten Fisch an der Oberfläche des Badesees. Bei näherem Hinsehen erkannte der Fischkundige, dass es sich um einen Piranha handelt.

Wenig später hatten badende Kinder einen weiteren aus dem Wasser geholt. Der tropische Fisch gilt als angriffslustig, der auch Menschen angreift, wenn es gilt, sein Revier zu verteidigen.

Beide Piranhas wurden in eine Plastiktasche verbracht und befinden sich nun im Gefrierschrank der Gemeinde Krailling. Im Landesinstitut für Fischerei wird nun die Untersuchung der Piranhas erfolgen. Ob sich weitere Piranhas im See befinden, ist unklar. Ein Badeverbot hat die Gemeinde erteilt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Piranha, Badesee
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2014 21:07 Uhr von Sirigis
 
+12 | -4
 
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Liebe Gemeinde Kralling: diese gruseligen Piranhas haben in eurem Badesee keine Überlebenschance. Ein Badeverbot wegen sterbender Grosssalmler zu verhängen, ist völliger Unfug. Für eine Gefährdung der Badegäste wären schon viele viele Piris notwendig. Habt Ihr nicht? Pech gehabt, sorry, es liegt keine Gefährdungslage vor, Ihr glaubt mir nicht? Ich gehe locker in Eure Plantsche.
LG Siri (hatte übrigens über viele Jahre Pisis, ich wurde nie gebissen, Grund: niedrige Population.)

Diese Fische überleben unsere Wasserqualität schlichtweg nicht.

[ nachträglich editiert von Sirigis ]
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20.06.2014 21:25 Uhr von rolf.w
 
+5 | -0
 
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@Sirigis
Also von wegen Angriffslust etc. gebe ich Dir Recht. Seit entsprechenden Hollywoodproduktionen sind die Fische etwas in Verruf geraten.

"Diese Fische überleben unsere Wasserqualität schlichtweg nicht."

Da wiederum widerspreche ich Dir in soweit, als dass man nicht pauschal die Wasserqualität bundesweit beurteilen kann. Härte/PH-Wert und Schadstoffbelastung variieren schon und auch die Temperaturen sind nicht überall gleich.
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20.06.2014 22:50 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -0
 
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Es ist so,da die Viecher aus einem "sauren" Habitat stammen und deren Körperchemie auch bis auf bestenfalls "neutral" also PH Wert von 7,5 tolerant ist,werden die bei hartem Wasser (alles oberhalb von 7,5) über kurz oder lang die Flossen strecken.
Weiterhin brauchen die zumindest größtenteils gehandelten Natteri,also dem roten Piranha, auch eine gewisse Wohlfühltemperatur.Ab allem unter 15° kippen die um und werden Haihappen für alles,was an Räubern in dem Teich rumschwimmt.Völlig hirnlos ist es aber,sich solche Tiere zuzulegen,wenn man denen nicht ein geeignetes Becken bieten kann,zumal die nette 30 cm erreichen können.Unter 400l zerlegt sich eine Gruppe dieser Öster selber und reduzieren sich auf ein Einzeltier.alles darüber mag für wenige Tiere gehen.Aber,solange da nicht etliche Hundert bis Tausend zusammen kommen,sind die nicht gefährlich,das sind ziemliche Muffengänger,solange die nicht im Schwarm agieren können,wird nichts passieren.Die gehen nichts an,was sie nicht auch bewältigen können.
Trotzdem bringt man solche Tiere nicht in freier Natur aus.Hab ich so gar kein Verständnis für.Dann eher zurück an Händler oder inserieren,es gibt immer "positiv Bekloppte",die sowas parken können und gern übernehmen.Vielleicht etwas weiter weg,aber wer seinen Tieren ein Weiterleben ermöglichen will.....
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21.06.2014 02:46 Uhr von borussenflut
 
+2 | -0
 
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Den Winter überleben die Fische eh nicht.
Das einzigste Gewässer in Deutschland wo
man diese Fische vorfindet, ist die Erft , ,weil
sie von Rheinbraun als Kühlwasser genutzt wird
und dadurch ganzjährig höhere Temperaturen hat.
Da diese Fische dort Nahrung im Überfluss haben,
stellen sie auch für niemanden eine Gefahr da.

[ nachträglich editiert von borussenflut ]
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21.06.2014 05:41 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -0
 
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Das ist ja das Abartige,in Kühlläufen überleben Arten,die hier nichts verloren haben und üben bei entsprechender Anzahl Druck auf das bestehende Ökosystem aus.Wenn da einer seine Guppys entsorgt,da finden sich immer Abnehmer für,wenn da aber irgend so ein Hirn seine Natal Barsche drin entsorgt,oder andere Kaliber,weia,die Biester haben im Verein mit ebenfalls eingesetzten Nilbarschen, dank russischen Besatzmaßnahmen vor ewigen Jahren, den Viktoriasee fast komplett umgelegt.Natürliche Arten sind dort kaum noch zu finden,weil die gegen diese Monster keine Chance haben.War auch so eine hirnlos gutgemeinte Aktion.
Als Nahrungsbeschaffung für die Anlieger gedacht,aber um die essen zu können,muß man die Räuchern,dazu braucht man Holz,welches in den Mengen,wie man bräuchte,um die Bevölkerung mit den Fischen zu ernähren,nicht zur Verfügung hat.Das Umland dort ist eher felsig geprägt,Wie das mit solchen Gegenden immer ist,geeignetes Holz läßt sich da natürlich nicht ansiedeln.
Im Missourie hat auch so ein Clown seine Schlangenköpfe reingefeuert,die haben sich so richtig prächtig entwickelt und vermehrt,das die alles an einheimischen Fischen,was Maulgröße hat,verhaften.Und da gibt es ziemliche Schlachtschiffe unter den Chanaarten.die kleinsten werden um ´nen halben Meter,die richtig Netten werden viel größer.Was ist da reingekommen?Latürnich die Art,die am Größten wird.Die bekommt man da nie wieder raus.Dabei kommen die ursprünglich aus Asien.
Gibt reichlich von solchen Heldentaten,irgendwo in den Staaten haben die sich in ein offenes Gewässer Wasserhyazinten oder sowas reingesetzt und haben plötzlich festgestellt,das denen die Umgebung extrem gut bekommt,die haben sich so exlosionsartig verbreitet,das man da nicht mehr eindämmend eingreifen konnte,also haben die alles zugewuchert und die einheimischen Arten haben kein Licht mehr bekommen.Also hat man da pflanzenfressende Mamorkarpfen aus Asien ausgesetzt,denen die restlichen einheimischen Pflanzen aber besser schmecken als dieses Wucherzeug.Und vermehren tun sich die Biester auch rasend und sind dort mittlerweile eine Plage geworden,die man auch nicht mehr los wird und man wie Hölle aufpassen muss,das die nicht in weitere Gewässer einwandern.Wenn planlose Menschen in die Natur reinpfuschen,geht das seltsamerweise immer schief.
Aga Kröten und Kaninchen in Australien,japanische Wucherpflanzen in Chikago,die man mit ´ner Axt kappen muss,weil die so schnell und üppig wuchern,In Hamburg an der Alster auch so ein Teufelszeug,was eigentlich recht hübsch,dafür auch übelst giftig ist und gar nicht daran denkt,sich im Zaun halten zu lassen,Wuchert mittlerweile überall und läßt sich durch keine Maßnahme mehr ausrotten,sondern verbreitet sich immer mehr.Weitere Negativbeisiele sind Wollhandkrabben und Schwarzgrundeln.Wo die erstmal drin sind,bekommt man die nicht wieder raus.

Ein Kühlwasserablauf wie bei der Erft ist nun nicht unbedingt ein natürliches Gewässer,sollten sich da Piranhas aber drin halten,ev. auch noch vermehren,dann überlebt da nichts drin,außer es kann in kälteres Wasser ausweichen.Völlig beknackt,da solche Viecher reinzuschmeissen.

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