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Führung der Piratenpartei zieht sich nach Dauerstreit komplett zurück

Die Piratenpartei zerfleischt sich seit einiger Zeit selber, die letzten Wahlergebnisse geben ihr den Rest.

Nun zieht die komplette Führung die Konsequenz und hört auf.

Um die Nachfolge von Parteichef Thorsten Wirth bewerben sich nun sieben Kandidaten auf dem demnächst stattfinden Parteitag, der einen Neuanfang mit inhaltlicher und sachlicher Arbeit beinhalten soll.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rücktritt, Führung, Piratenpartei
Quelle: n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2014 17:34 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -3
 
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Die These, die Piraten würden sich erst in letzter Zeit zerfleischen, ist durchaus eine gewagte Behauptung. Wenn wir uns mal zurück erinnern, dann war das im Grunde von Anfang an so. Wobei man am Anfang noch dachte, dass es der Kursfindung und der der politischen Orientierung galt. Mittlerweile sind es dann aber wirklich nur noch Personalquerelen.

Den Piraten in Deutschland ist dasselbe passiert, was auch den Piraten im Mutterland, in Schweden passiert ist. Sie sind mehr oder minder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Auch dort haben sie sich mehr um sich selbst gedreht, als sich wirklich mit Themen auseinander zu setzen.

Hier wie dort ist es denn mittlerweile auch so, dass die ureigenen Themen zumindest in Teilen von anderen Parteien assimiliert wurden. Aus vermeintlichen Skandalen oder auch nur tagesaktuellen Themen konnte die Partei nie auch nur ein Stück profit schlagen.

Mittlerweile gibt es mit der AfD einen neuen Stern am Himmel der Randparteien. Es wird sich zeigen, wie sich diese entwickelt. Auch dort erkennt man ja bereits das Muster, was die Piraten stets gefahren sind. An Problemen sind immer die anderen schuld, primär die Medien, und bloß niemals man selbst. Dabei sollte man so etwas eigentlich nutzen um daran zu wachsen.

Es ist ein Stück weit schade. Ich persönlich war nie Fan der Piraten, habe sie auch nie gewählt, weil sie mir zu zentrisch auf einzelne Themen reduziert waren, aber trotzdem erkenne ich an, dass sie teils durchaus gute Ideen hatten. Leider haben sie es sich selbst verbaut, dass das daraus noch etwas wird.

Aktuell rangieren die Piraten irgendwo bei anderen Kleckerparteien, und der Zug scheint einfach abgefahren zu sein.
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20.06.2014 20:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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Ich behaupte mal frech, dass in einer Basisdemokratie die meiste Zeit damit drauf geht, sich 365 Tage im Jahr über banale Sachen zu streiten. Es will ja jeder mitmischen.
Auch in einer Firma entscheiden nur eine Handvoll Leute, wie ein Produkt gebaut und beworben wird. Würden darüber alle Mitarbeiter ständig befragt werden, käme das Produkt nie auf den Markt.
Den Piraten hat es immer an einer Person gefehlt, die stellvertretend für die Partei spricht und entscheiden darf. Aber das war ja so gewollt.
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20.06.2014 22:36 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Wenn ich den Wahl-O-Mat - und der bildet die Politikfelder der aktuellen Tagespolitik - und die entsprechenden Passagen der Pateiprogramme - recht gut ab, wir ich finde, durchgehe, habe ich immer eine recht hohe Übereinstimmung mit den Piraten gehabt. Und weil bei der letzten Europawahl die %-Hürde weggefallen ist, dachte ich mir, dass ich jetzt ja nicht mehr strategisch wählen muss, sondern das, was mir wirklich gefällt. Deshalb habe ich mein Kreuz bei den Piraten gemacht.

Ich hoffe, dass diese Partei demnächst neben einem guten Wahlprogramm auch noch mit gutem Führungspersonal aufwarten kann. Dann werde ich die Piraten auch auf Bundesebene wählen.
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22.06.2014 13:44 Uhr von quade34
 
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Es könnte sich so entwickeln wie damals bei der Grünen/Alternative Liste. Erst saudumm, dann selbst qualifiziert, dann etabliert, und heute wieder ganz unten.

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