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Kongo: Frauen werden mit Macheten vergewaltigt und Männer instrumentalisiert

Der Kongo ist dafür bekannt, der Ort zu sein, an dem die brutalsten Vergewaltigungen stattfinden. Doch dabei sind oft nicht nur Frauen betroffen, sondern auch Kinder, Alte oder Männer. Deswegen hat die "taz"-Autorin Simone Schlindwein den Kongo besucht, um die Zusammenhänge zu verstehen.

Bei ihrer Reise in das Dorf Luvungi hatte Tage zuvor wieder eine Massenvergewaltigung stattgefunden, bei der 400 Frauen missbraucht wurden. Sie fand jedoch heraus, dass die Täter früher auch, zum Beispiel von ihren Kommandeuren, vergewaltigt wurden oder zur sexuellen Gewalt gezwungen werden.

So bekommen sie den Befehl, keine Frau in dem Dorf zu verschonen, sei es eine Oma oder eine Vierjährige. Wenn der Penis nicht funktioniere, müssen sie sich anderer Hilfsmittel, wie dem Gewehrlauf, Machetes oder Stöcken bedienen. Wer nicht mitmacht, wird exekutiert. Es herrsche ein Kreislauf einer brutalisierten Gesellschaft.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Opfer, Vergewaltigung, Zwang, Sexueller Missbrauch, Kongo, Machete
Quelle: taz.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2014 17:27 Uhr von heinzinger
 
+6 | -10
 
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Hauptsache die Alte fährt da hin. Und wenn sie selbst entführt wird oder so (ist ja schon öfter vorgekommen) ist das Gejammere groß
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20.06.2014 17:39 Uhr von architeutes
 
+31 | -2
 
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In Afrika begann die Evolution des Menschen , dort geht sie nun zu Ende.
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20.06.2014 18:34 Uhr von Kaseoner13
 
+25 | -2
 
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Was für eine Evolution?Die leben immer noch in Hütten aus Scheiße gebaut.Nur weil man ein paar etwas Bildung überstulpt heißt es noch lange nicht sie werden sich weiterentwickeln.Kann es nicht mehr hören dritte Welt Hunger,Armut und Überbevölkerung.Ich bin nicht bereit solch Menschen(?) zu helfen.Die nicht mal miteinander leben können.
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20.06.2014 19:37 Uhr von architeutes
 
+15 | -3
 
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Ich werde auch nie begreifen warum Entwicklungshelfer in den 80ern (den Gutmenschenboom) dort Brunnen gegraben haben und das Dorf dabei zugeschaut hat.
Dort bewegt sich gar nichts weiss der Teufel warum.
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20.06.2014 22:45 Uhr von faktkonkret
 
+6 | -2
 
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meine Gedanken sind immer den Deutschen wirft man vor sie sind reich. Aber die Wirklichkeit in Deutschland ist, das die meisten sich schlicht und einfach keine Kinder mit entsprechender verantwortungsvoller Sorge leisten können.
In vielen Teilen Afrikas ist dies anders. Dort werden Kinder geboren um die Existenz der Eltern zu sichern, dabei ist es egal ob von 5 bis 10 Kinder nur drei überleben. Alles ohne Rücksicht auf Menschenleben insbesondere der eigenen Kinder. Dies ist mit ein Grund warum ich keine Spenden dorthin gebe. Jemand der Kinder auf die Welt setzt und weis das sie kaum eine Überlebenschance haben ist für mich ein Kindermörder. Meine Anmerkungen hier sind fiktiv.
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20.06.2014 22:49 Uhr von Atheistos
 
+9 | -3
 
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Unsere Immigranten von Morgen. Möchte nicht wissen, wie viele solcher Psychopathen wir schon hier haben.
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20.06.2014 22:53 Uhr von faktkonkret
 
+7 | -2
 
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@ architeutes
weil die Gutmenschen nicht begreifen, das sie mit ihrem Leben zufrieden waren und die Gutmenschen letzendlich ausgelacht werden vom Dorf.
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21.06.2014 19:30 Uhr von borussenflut
 
+5 | -2
 
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Kasskara scheint wohl so einer zu sein,
den die Vorgänge im Kongo sexuell erregen,
ansonsten würde er sie ja nicht so hirnrissig
verteidigen.
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23.06.2014 11:17 Uhr von lucstrike
 
+3 | -2
 
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Afrika wird seit der Zeit der Kolonialisierung ausgebeutet, die Imperalisten fielen in Afrika ein, zerstörten die Kultur, versklavten das Volk und machten Profit aus den in Afrika vorkommenden Rohstoffen.
Desweiteren gibt es Berater, deren Ratschläge den Zweck verfolgen, die eigenständige Entwicklung des Landes zu sabotieren.
Der Rassismus wurde von den Kolonialherrn geschürt um die Völker zu teilen und gegeneinander aufzuhetzen.
Da wird fleißig ausgebeutet und unterdrückt, Sie werden am Hungerstrick gehalten, damit der Wohlstand in anderen Ländern fortbesteht.
Diktatoren und Warlords werden von den Wohlstandsländern eingesetzt und mit Waffen unterstützt, passt so einer nicht mehr ins Konzept, wird eine Widerstandsgruppe bewaffnet.
Waffen, Diamanten, Coltan für Handys, etc etc.
Die Ausbeuterbonzen sind nicht an einer Befriedigung Afrikas interessiert...
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23.06.2014 12:36 Uhr von alex070
 
+3 | -1
 
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Die Diskussion darüber wieviel besser wohl die "zivilisierten" Menschen in der 1. Welt gegenüber diesen angeblichen "Tieren/Untermenschen" ist ignoriert völlig das geschehene Unrecht und ist damit absolut sinn- und zwecklos.

Völlig am Thema vorbei und zeigt nur, wie wenig man überhaupt versteht.
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23.06.2014 13:29 Uhr von lucstrike
 
+1 | -0
 
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23.06.2014 15:04 Uhr von Fabrizio
 
+3 | -1
 
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alex070

"Völlig am Thema vorbei und zeigt nur, wie wenig man überhaupt versteht."

Das ist hier leider ein Dauerzustand. Wenn du versuchst dich sachlich und mit Argumenten mit jemand auseinanderzusetzen, bekommst du statt einer Antwort kommentarlos negative Bewertungen.
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24.06.2014 10:49 Uhr von alex070
 
+0 | -1
 
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@ Fabrizio

Ja, das ist hier leider so. Wobei mir die Bewertungen eigentlich völlig egal sind - es geht mir immer um den Inhalt.
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27.06.2014 18:43 Uhr von EmperorsArm
 
+1 | -1
 
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@Kaseoner:

"Kann es nicht mehr hören dritte Welt Hunger,Armut und Überbevölkerung.Ich bin nicht bereit solch Menschen(?) zu helfen.Die nicht mal miteinander leben können. "

Und was tust Du dann hier gegen Hunger und Armut?

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