20.06.14 16:16 Uhr
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Wales: Frau fand eingenähten "Hilferuf" in ihrem Sommerkleid

Eine Frau kaufte in Swansea (Wales) für rund 12,50 Euro ein Sommerkleid beim Discounter "Primark".

Als sie das Etikett betrachtete, war sie schockiert. Neben der Waschanleitung waren auch noch die Worte "Zu stundenlanger anstrengender Arbeit gezwungen" eingenäht. Eine Nachfrage beim Discounter blieb erfolglos, nach 15 Minuten wurde sie aus der Leitung geworfen.

Die 25-Jährige sagte, sie hätte sich bislang nie Gedanken gemacht, woher die Billigkleidung kommt, nun würde sie anders denken. Ein Primark-Sprecher sagte später, es wäre gut, wenn die Kundin ihnen das Kleid überlassen würde. So könnte man feststellen, ob es Probleme gäbe, nach denen man sehen sollte.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Frau, Kleid, Kleidung, Wales, Ausbeutung, Hilferuf
Quelle: southwales-eveningpost.co.uk

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2014 16:18 Uhr von blade31
 
+50 | -32
 
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"Hilfe, ich werde in einer Glückskeks Fabrik festgehalten"
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20.06.2014 16:42 Uhr von knuggels
 
+14 | -63
 
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20.06.2014 16:43 Uhr von holaa
 
+41 | -24
 
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@blade31

den scheiss Kommentar hättest dir sparen können. Sorry
Du weisst ja nicht, wie viele Menschen zu Billigabeit gezwungen werden.
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20.06.2014 17:09 Uhr von holaa
 
+40 | -10
 
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@knuggels

http://www.zdf.de/...

Einfach mal Artikel lesen und auch mal Nachrichten im TV guggen, nicht nur Hartz4-TV...

Dann kommt auch nicht so viel Müll von euch Schmierlappen hier rein.

Sorry, aber auf solch blöde Kommentare kann ich nur sauer reagieren.

[ nachträglich editiert von holaa ]
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20.06.2014 17:14 Uhr von WasZumGeier
 
+21 | -4
 
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Viele Leute müssen unbedingt mitreden, obwohl sie kein Ahnung haben wovon sie reden und somit einfach mal die Fresse halten sollten. Was soll das?
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20.06.2014 17:19 Uhr von asorax
 
+15 | -11
 
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BILD hat als erstes mit dem Kleid gesprochen
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20.06.2014 17:20 Uhr von heinzinger
 
+25 | -0
 
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" es wäre gut, wenn die Kundin ihnen das Kleid überlassen würde"

Natürlich wäre das gut für Primart^^
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20.06.2014 17:29 Uhr von sooma
 
+6 | -3
 
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20.06.2014 17:56 Uhr von knuggels
 
+21 | -8
 
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Der Quotient aus Billiglohn/Lebenshaltungskosten sieht in Deutschland bei den ganz einfachen Jobs gar nicht so viel besser aus. Ich kenne persönlich Leute, die für 800€/Monat ganztags arbeiten gehen.

Aber sowas wird gerne von der Presse unterdrückt, damit die Leute immer das Gefühl haben sie wären ja reich (weil sie in einem reichen Land wohnen - wie logisch...) und bloss keinen Aufstand anzetteln. Wir bekommen hier bald amerikanische Verhältnisse, in denen Leute 2-3 Jobs machen müssen zum überleben und keine Kraft zur Gegenwehr haben.
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20.06.2014 18:11 Uhr von Wurstachim
 
+16 | -0
 
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"Ein Primark-Sprecher sagte später, es wäre gut, wenn die Kundin ihnen das Kleid überlassen würde. So könnte man feststellen, ob es Probleme gäbe, nach denen man sehen sollte"
Beweismittel vernichten?
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20.06.2014 18:27 Uhr von Merlin259
 
+14 | -0
 
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um zu sehen WEN man bestrafen muss...
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20.06.2014 18:29 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -5
 
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@ holaa
Nicht das ich die Ausbeutung gut finde, aber man darf es sich nicht zu einfach machen.

Wenn in Bangladesh der Mindestlohn rund 35 € im Monat ist und der Durchschnittslohn rund 60 € im Monat beträgt, dann verdient ein Arzt etwa 120 - 150 € im Monat. Dir ist schon klar das man, wenn man die Löhne hebt alle heben müsste? ...und dir ist schon klar das dies nicht in der Hand der Modekette liegt?
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20.06.2014 18:41 Uhr von Marco Werner
 
+12 | -2
 
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Einerseits ist es gut,wenn auf die Arbeitsbedingungen in den (meist asiatischen) Fabriken hingewiesen wird. Und es mag auch der Tip gut gemeint sein,daß man lieber mehr Geld ausgeben sollte,um Waren von besser bezahlten Näherinnen zu bekommen. Aber sein wir doch mal ehrlich: Selbst wenn das alle Kunden tun würden,würde sich für die kleine Näherin vor Ort *gar nichts* ändern,weil der Mehrpreis nicht bei ihr landen würde,sondern von irgendwem in Lieferkette bis zum Laden eingesteckt würde.
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20.06.2014 18:57 Uhr von pokolm
 
+3 | -2
 
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Wenn die Arbeiter dort mehr bekommen würden kann man die Kleidung auch nicht mehr billig verkaufen. Jeder will ja noch was daran verdienen.
Was würden aber die Kunden sagen ,wenn Kleidung jetzt plötzlich mehr kosten würde ?
Man will billig einkaufen und wie oder wer es macht will man nicht sehen. Ist z.B. bei Fleisch auch so. Beim Discounter will man es billig kaufen und leider kann es dann nur billig produziert werden.
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20.06.2014 19:04 Uhr von kennet1000
 
+6 | -2
 
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Empörung hin oder her, aber wir sind es doch, die die Nutznießer dieser Billiglohnarbeiter im asiatischen Raum sind.
Wir kaufen doch die vielen Klamotten im KIK, im Takko ect.
Wen wundert es noch, dass da namhafte Konzerne dahinter stehen, die da produzieren lassen?
Erstaunlich auf wie vielen bekannten Marken sich "Made in China" oder "Thailand" usw. befindet.
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20.06.2014 19:26 Uhr von h1111
 
+3 | -1
 
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Ändern wird sich natürlich nichts. Primark wird weiter Milliarden verdienen, mit Öffentlichkeitsarbeit sagen wie viel sie für die Arbeitsbedingungen ja tun und alle werden sich (bewusst) davon blenden lassen.. Man will ja weiterhin ein gutes Gefühl haben wenn man seine 5€ Shirts kauft...
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20.06.2014 21:57 Uhr von fox.news
 
+1 | -1
 
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@Carnap
"Hat mit Primark nix zu tun, fast alle Textilhersteller lassen unter diesen Bedingungen produzieren.
Die Käufer können da nichts mehr machen außer nackt rum zu rennen."

Zum Beispiel fairtrade Produkte, die in Deutschland genäht wurden, kaufen?


Das problem ist dabei doch auch, daß viele gar nicht mehr gewöhnt sind, realistische Preise für etwas zu bezahlen. 5 oder 10 Euro für ein T-Shirt sind nunmal eigentlich zu billig (und nur dann möglich, wenn jemand zum Hungerlohn arbeitet).
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20.06.2014 22:14 Uhr von ms1889
 
+5 | -1
 
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also ich weiss aus bangladesh...das da in der textilbranche sklaven (!) gemacht werden..die das gebäude in dem sie arbeiten nicht verlassen dürfen, essen und schlafplatz teuer bezahlen müssen, was ihren lohn faktisch wieder aufhebt.

das geht soweit, das sogar menschen ermordet werden, die die gebäude der firmen verlassen (ausbrechen).

also ist so ein hilferuf sehr wohl möglich und wahrscheinlich echt.

das die firma das "beweisstück" haben möchte ist klar, denn sie wollen diese geschäftpraktiken nicht public haben.
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20.06.2014 22:15 Uhr von Kennyisalive
 
+1 | -0
 
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Na - wundert ihr euch. auch wo der Dicken-diskriminierende Post von 1973 aka Jauchegrube ist?

Er wurde gesperrt! Wuhuuu! :-D

Zur News - tja, ganz ehrlich. Kann die nicht soweit denken, dass diese billigen Kleider ganz sicher nicht unter menschenfreundlichen Bedingungen gefertigt werden? So weit sollte man in dem Alter schon denken können...

[ nachträglich editiert von Kennyisalive ]
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20.06.2014 22:25 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -0
 
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Ich finde es auch eher traurig dass eine 25jährige bisher kein Plan hatte woher so billige Ware kommt. Welche Krankheit ist denn diesmal dafür verantwortlich?
Natürlich profitieren wir von Billigware, ob Klamotten oder auch Lebensmittel im Discounter. Die einen wollen es so billig wie möglich, andere werden dazu gezwungen weil sie nicht mehr Geld zur Verfügung haben. Bei Hartz 4 und co wird ja extra darauf verwiesen dass man mit dem Geld gut über die Runden kommt, wenn man eben zum Discounter geht, und da ist es ja nicht nur die Herstellung die fragwürdig ist, sondern auch die Mitarbeiter vor Ort die oft mies behandelt werden. Andererseits wird Markenware auch oft unter ähnlichen schlechten Bedingungen wie Discounterware hergestellt. Da kann man sich auch bei einem 700 € teuren Smartphone nicht davon freisprechen und glauben, die Leute haben eine anständige Bezahlung dafür erhalten und moderate Arbeitsbedingungen, wie man ja bei Foxcon und Co sieht.
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20.06.2014 22:25 Uhr von silent_warior
 
+2 | -0
 
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Oh, ja, genau ... wenn die Näherin Stundenlang zu harter Arbeit gezwungen wird, dann kann ich mir vorstellen was mit ihr gemacht wird wenn der Großeinkäufer dem Hersteller der Kleidung ein "Problem" meldet.

In diesen Ländern stehen wahrscheinlich neben den Arbeitslagern gleich ein paar Gaskammern und Verbrennungsanlagen.
Neue Arbeitskräfte sind einfach zu bekommen, einfach ein paar neue nehmen und sich über Arbeitnehmerrechte kaputtlachen.

Für die Fabrikbesitzer muss es toll sein dass die Politik in solchen Ländern sogar noch etwas korrupter ist als bei uns.
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20.06.2014 22:51 Uhr von majorpain
 
+1 | -1
 
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Eigentlich gehört eine Art Zeichen her wie der Blaue Engel wo sagt diese Produkte sind Menschenwürdig produziert. Ich möchte auch nett wissen wo unsere Levis etc. hergestellt werden.

Damals wo das Gebäude in Indien eingestürzt ist da hieß es auch nur KIK aber es müssen ja auch Markenprodute hergestellt worden sein dort wo hier teuer verkauft werde.

Würde 1 T-Shirt etc. nur glaub 23 Cent mehr kosten würde sich dort der Monatslohn verdoppeln.
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20.06.2014 23:52 Uhr von MurrayXVII
 
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"...es wäre gut, wenn die Kundin ihnen das Kleid überlassen würde."...damit man es verschwinden lassen kann und niemand mehr darüber spricht...

Wofür brauchen die das Kleid um zu ermitteln "ob es Probleme gäbe"?
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21.06.2014 01:52 Uhr von solar74
 
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Klar, das Kleid abgeben und dann wird es einfach irgendwo in einer Schublade entsorgt. Oder gar direkt in den Mülleimer. Ich denke kaum, dass das Geschäft so eine schlechte News sich leisten kann, dass diese Kleider aus Bangladesch oder sonstigem Dritt-Weltland eindecken.
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21.06.2014 02:57 Uhr von artemi
 
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das kleid schaut ziemlich scheiße aus

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