20.06.14 15:48 Uhr
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Uganda unbeeindruckt von US-Sanktionen wegen Anti-Homosexuellen-Gesetz

Uganda hat ein striktes Anti-Homosexuellen-Gesetz erlassen, das weltweit für Kritik sorgte.

Die USA reagierten darauf mit Sanktionen: Hilfsprogramme für das afrikanische Land würden erst einmal ausgesetzt. Zudem wird einigen Ugandern die Einreise verboten.

Die Regierung Ugandas ist davon wenig beeindruckt oder gar eingeschüchtert. "Wir werden uns eben woanders Hilfe suchen", so Regierungssprecher Ofwono Opondo trocken.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Gesetz, Homosexualität, Sanktion, Reaktion, Uganda, Schwulenfeindlichkeit
Quelle: sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2014 16:05 Uhr von architeutes
 
+2 | -2
 
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@schraegervogel
Das braucht man aber nicht zu unterstützen.
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20.06.2014 16:18 Uhr von architeutes
 
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"Ich dachte die Hilfe war der Bevölkerung und nicht den korrupten Regierungen"

Sind Schwule kein Teil der Bevölkerung ?
Da wird ein Teil der Bevölkerung verfolgt ,oder ausgegrenzt ,und du siehst nur eine Gelegenheit etwas schlechtes der USA ankreiden zu wollen.
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20.06.2014 16:32 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ schraegervogel

"Jetzt will man schon in der Rechtssprechung von souveränen Staaten mitreden."

Nö, man unterstützt nur keine Länder, welche sich direkt gegen eigene Ansichten stellen. Ein Anrecht auf Entwicklungshilfe gibt es nämlich nicht.
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20.06.2014 16:55 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -2
 
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@schraegervogel

Dir ist aber schon klar, dass die Sanktion großteils und primär die Einstellung der Hilfen meinen. Jene Hilfen von denen du sagst, dass sie jedem selbst überlassen sind. Außerdem hat man ein gemeinsames Militärmanöver abgesagt und Personen, die man in seinem souveränen Land nicht haben will, die Einreise versagt.

Ich sehe dein Problem gerade nicht. Bei den Sanktionen ist nichts dabei, was deiner Argumentation folgen würde. Manchmal solltest du dir selbst den Gefallen tun und dich vor dem Rumkeifen auch mal informieren. Nicht, dass du daran ein Interesse hättest, aber es hilft dabei sich nicht alle Nase lang bloß zu stellen.
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20.06.2014 17:01 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ schraegervogel

"Niemand hat die USA gezwungen ,Hilfe zu leisten.
Solche Sanktionen dagegen sind Erpressung."

Nein, das ist keine Erpressung, die setzt nämlich ein rechtswidriges Übel oder Gewalt voraus, mit welchem gedroht wird.
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20.06.2014 17:16 Uhr von el_vizz
 
+2 | -2
 
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@schraegervogel: " Jetzt will man schon in der Rechtssprechung von souveränen Staaten mitreden."

Soll man die Fresse halten und munter weiterzahlen, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden?

Entwicklungshilfe können gerne die ganzen "christlichen" Idioten zahlen, die an dieser widerlichen Situation Schuld sind.

p.s. Das Schweigen des Vatikan ist erbärmlich!
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20.06.2014 17:39 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -2
 
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"Woher hast Du das?"

Das steht doch in der Quelle, im ersten Hauptabsatz, im ersten Satz.
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20.06.2014 17:45 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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,,Eine gewährte oder zugesagte Hilfe wegen eines erlassenes Gesetzes einzufrieren oder zu streichen ist für mich mit der Begründung: ,,von einer Ignoranz, Ungerechtigkeit und Grausamkeit, dass es einem den Atem raubt",und das ausgerechnet von einem US -Repräsentanten, nicht nachvollziehbar ."
Doppelte Stadards gibt es schraegervogel überall und in jedem Land.
Wenn es nach dieser Idee gehen würde, bräuchte man gar keine internationalen Beziehung mehr.
Das Regierung ihre Hilfe nun eingrenzt hindert aber nicht NGOs an ihrer Arbeit.
Hier geht es darum, dass UGANDA als demokratischer Rechtsstaat im eigenen Selbstverständnis durch einen anderen demokratischen Rechtsstaat (wieder durch eigenes Selbstverständniss) Hilfe erhält unter der Vorlage gewisse demokratische Rechte bzw. Menschenrechte zu wahren und zu achten.

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